13+ Strategien, passives Einkommen aufzubauen [Guide 2020]

Burkhard Berger . Updated 02 Jun 2020

In diesem Guide stelle ich dir 13+ erprobte Strategien vor, die das Potenzial haben, dir ein passives Einkommen aufzubauen und dadurch finanziell frei zu werden.

  • Passives Einkommen vs. Finanzielle Freiheit
  • #1 Affiliate Marketing
  • #2 Passives Einkommen durch Aktien
  • #3 Websites als digitale Assets
  • Fazit

Doch zuerst:

Was bedeutet “passives Einkommen” und was “finanziell frei”?

Passives Einkommen: Passives Einkommen bedeutet ein System zu haben, das dir kontinuierlich Einnahmen erwirtschaftet. Du tauschst dabei nicht Zeit gegen Geld. Das System ermöglicht dir die Entkopplung von Zeit und Geld.

“Heißt das dann, dass ich durch “nichts machen” Geld verdiene?” Natürlich nicht. Schließlich muss das System aufgebaut und betreut werden.

Finanziell frei: Finanzielle Freiheit bedeutet, dass du all deine Kosten mit passivem Einkommen decken kannst und auf keinen externen Arbeitgeber angewiesen bist. (Da du zum Beispiel ein eigenes Online-Business besitzt.)

Da für den einen 3.000€ pro Monat, für den anderen aber 30.000€ pro Monat “alle Kosten” bedeutet, kann auch der Begriff “finanzielle Freiheit” von Person zu Person leicht variieren. Das Prinzip dahinter bleibt aber immer gleich.

Der durchschnittliche Millionär – so heißt es – hat sich 7 verschiedene Einkommensströme aufgebaut, mit denen er seine finanzielle Freiheit erreicht.

Beispiele: Was passives Einkommen ist und was nicht

Kein Passives EinkommenPassives Einkommen
1:1 Coaching & ConsultingOnline-Programm erstellen & verkaufen
Freelance-TexterEigenes Buch schreiben & verkaufen
Immobilien MaklerIn Immobilien investieren
Freelance-Website DeveloperEigenen Blog erstellen & monetarisieren
Für Uber fahrenDein Auto vermieten
Als Fotograf arbeitenEigenen Instagram Account aufbauen & monetarisieren
Als Video-Editor arbeitenEigenen YouTube Kanal erstellen & monetarisieren

Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage:

Es ist nur dann passives Einkommen, wenn das jeweilige System kontinuierlich betreut wird und stetig weiter wächst. Passiv natürlich.

Die Meisten, die von passivem Einkommen sprechen, verraten dir nämlich nicht, dass dein System regelmäßig gewartet, gepflegt, betreut und weiter ausgebaut werden muss, damit die jeweilige Einnahmequelle langfristig nicht versiegt.

Denn: Was nicht wächst, das stirbt.

Und dabei ist es egal, um welches System und welche Art passives Einkommen es sich dabei handelt: Immobilien, Affiliate Marketing, Aktien, YouTube, Private Kredite, Airbnb Business, Dropshipping …

Passives Einkommen aufbauen: 13+ erprobte Strategien

Da wir das nun geklärt haben, halten wir uns nicht länger bei der Vorrede auf.

Im Folgenden findest du 13+ erprobte Wege, um passives Einkommen aufzubauen, das dir echte, lebensverändernde Einnahmen erwirtschaften kann.

Dabei gehe ich sowohl auf die Klassiker (Immobilien, Aktien, Zinsen) als auch auf kreativere und neuartigere Modelle (Digitale Assets, eLearning, eCommerce) ein.

#1 Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist eine wunderbare Möglichkeit, passives Einkommen aufzubauen.

Wie gehst du konkret dabei vor?

Schritt 1: Baue in einem Themenbereich Traffic auf. Nutze dafür bevorzugt organischen Traffic von Google, YouTube, Pinterest, da dieser sehr stabil und passiv läuft.

Bezahlte Werbung (Facebook Ads, Google Ads, YouTube Ads usw.) kann auch funktionieren. Bedarf jedoch in aller Regel mehr tägliche Aufmerksamkeit, Pflege, Optimierung usw.

Schritt 2: Promote thematisch passende Produkte und erhalte dafür eine Provision.

Du kannst physische oder digitale Produkte bewerben, wobei bei letzteren deine Affiliate-Provision in aller Regel höher ausfällt, als bei physischen Produkten.

Pro-Tipp: Versuche in deiner Nische passende SaaS Unternehmen zu finden und deren Produkte zu bewerben, da deren Affiliate-Programme meist auf Recuring Revenue (wiederkehrende Einnahmen) basieren.

Wir hierfür mal einen Blick bei Digistore24 (deutsch) und Clickbank (USA).

So erhältst du jeden Monat eine Provision für einen einmal vermittelten Kunden, solange dieser Kunde das entsprechende Produkt nutzt.

Schritt 3: Intensiviere und skaliere, baue deinen Traffic und deine Traffic-Kanäle weiter aus und promote weitere, thematisch passende Produkte in deiner Nische.

Schritt 4: Delegiere sowohl den weiteren Ausbau sowie die Pflege deines Affiliate-Systems an ein kleines Team. Oftmals genügen ein, zwei Freelancer. Ziehe dich aus der Operativen zurück (wenn du das möchtest).

Dann hast du echtes passives Einkommen, das stabil läuft, einen hohen ROI erwirtschaftet und kontinuierlich weiter wächst.

Du bist dann “lediglich” der Ideen- und Impulsgeber.

VorteileNachteile
Kein Startkapital benötigtAffiliate-System muss aufgebaut werden
Geringer VerwaltungsaufwandSEO- und Affiliate-Knowhow erforderlich
Hoher Casflow im Vergleich zu den Klassikern

#2 Passives Einkommen durch Aktien

Einer der Klassiker, passives Einkommen zu erwirtschaften, ist mit Hilfe von Aktien.

Was heißt das?

Du investierst in Aktien einer Firma und erhältst im Gegenzug Anteile an dieser Firma. Wenn diese Firma Gewinne erwirtschaftet, werden diese anteilsmäßig an dich (und alle weiteren Aktionäre) ausgezahlt.

In Deutschland wird eine Dividende in der Regel jährlich ausgezahlt. Bei US Unternehmen häufig vierteljährig.

Eine spezielle Dividendenstrategie besteht darin, in sogenannte Dividenden Aristokraten zu investieren. Das sind Aktien von Unternehmen, die ihre Dividendenausschüttung an Investoren 25 Jahre hintereinander steigern konnten.

Bei der „Dividenden Aristokraten“-Strategie setzt man also auf Unternehmen, die sehr beständig und über extrem lange Zeiträume Dividenden ausschütten.

Nicht selten handelt es sich bei solchen Dividenden Aristokraten um Unternehmen, die Produkte des alltäglichen Bedarfs herstellen, wie zum Beispiel Unilever.

Wenn du Wert auf regelmäßige Auszahlungen legst, kann diese Strategie für dich sehr interessant sein, da du so regelmäßiges passives Dividendeneinkommen erhältst.

Aufgrund ihrer beständigen Ausschüttungen können solche Aktien vor allem für die Altersvorsorge eine stabile Säule darstellen.

VorteileNachteile
Geringer VerwaltungsaufwandKapital benötigt
Passives DividendeneinkommenEher geringe Rendite
Stabiles, risikoarmes Konstrukt

#3 Websites als digitale Assets

Cashflow-produzierende Websites sind eine wunderbare Möglichkeit ein passives Einkommen aufzubauen.

Der Unterschied zu Möglichkeit #1 Affiliate Marketing ist der, dass du:

  • [A] dir diese Systeme kaufst und es nicht von Null an aufbaust und
  • [B] du nicht ausschließlich auf Affiliate-Marketing beschränkt bist, sondern alle möglichen Monetarisierungsarten in Betracht ziehen kannst (Ads, Dropshipping, Software, Amazon FBA, eLearning usw.)

Schritt 1: Schaffe dir jede Menge Wissen zu SEO, Affiliate Marketing, Online Marketing usw. an.

Im besten Fall, hast du dir zuvor bereits ein paar eigene Projekte und cashflowproduzierende Assets aufgebaut und kennst die meisten Details und Feinheiten aus der Praxis. Nicht aus der Theorie.

Schritt 2: Navigiere zu Mayba.de, EmpireFlippers.com und Projektify.de und schaue dir dort intensiv alle möglichen Projekte an.

Schritt 3: Nimm über die jeweilige Plattform Kontakt mit dem aktuellen Inhaber auf und verhandle den Deal. Lass dir dabei Zeit, hinterfrage alles kritisch, sei skeptisch, kalkuliere den Worst-Case und identifiziere Wachstumspotenzial

Wenn alles passt, schlage zu und mache den Deal fest.

Schritt 4: Nach erfolgter Übertragung des Projektes gilt es in den täglichen Betrieb überzugehen.

Auch hier empfehle ich dir ein kleines Team aufzubauen, das sich um das Daily-Business kümmert, da du für meinen Geschmack sonst zu tief in der Operativen drin steckst und von passivem Einkommen nicht wirklich die Rede sein kann.

VorteileNachteile
System muss nicht von Null an aufgebaut werdenKapital erforderlich
Geringer VerwaltungsaufwandMäßiger Pflegeaufwand
Hoher Cashflow im Vergleich zu den Klassikern
Möglichkeit des Weiterverkaufs besteht

#4 In Privatkredite investieren (Peer-to-Peer)

(Quelle)

Die sogenannten P2P Kredite (Peer-to-Peer) bedeuten inhaltlich übersetzt nichts anderes als: Von Privatperson zu Privatperson.

Du gehst also hier nicht den klassischen Weg und gibst der Bank dein Geld, sondern leihst dein Geld direkt an eine Privatperson und erhältst dafür Zinsen.

Derzeit gibt es hunderte P2P Plattformen, die den Investor (dich) und den Kreditnehmer zusammenbringen: Mintos, Auxmoney, TWINO, viventor, viainvest, EstateGuru und viele mehr.

Die Plattformen verdienen in aller Regel mit Gebühren ihr Geld.

Das Investieren in P2P Kredite ist recht beliebt, da man im Vergleich zu den Klassikern recht hohe Renditen erhält (ca. 10%) und das Investieren dank Auto-Invest Funktionen ziemlich passiv betrieben werden kann.

Grundsätzlich gilt jedoch: Hohe Renditen = Hohes Risiko.

Die Faustregel besagt, dass man nicht mehr als 10% seiner Gesamtinvestition in P2P Kredite investieren sollte – sprich, diese nur einen kleinen Bestandteil seines gesamten Investment-Portfolios darstellen sollten.

Die Hauptrisiken sind: Zahlungsausfall durch den Kreditunternehmer, falsch eingeschätzte Bonität durch die Plattform, Plattform geht pleite.

VorteileNachteile
Hohe Passivität (durch Auto-Invest)Kapital erforderlich
Man kann klein beginnenNicht als alleiniges “Passives-Einkommen”-System geeignet
Man kann bestehendes System nutzen

#5 Passives Einkommen durch Immobilien

In Immobilien zu investieren ist wohl eines der verbreitetsten Modelle, wenn es darum geht, passives Einkommen aufzubauen, sein Geld zu schützen und sich eine Altersvorsorge aufzubauen.

Gerade Letzteres macht für meinen Geschmack am meisten Sinn.

Möchtest du hingegen im Hier und Jetzt einen positiven Cashflow und passives Einkommen, kann ich Immobilien nur bedingt empfehlen, da die Mietrenditen sehr gering sind (ca. 6 – 8%) und du eine Vielzahl an Wohneinheiten benötigst, um echte passive Einnahmen zu erwirtschaften.

Man hat sich schnell einen großen Wasserkopf aufgebaut (Verwaltung, Kredite, Reparaturen, Mietnomaden, Renovierungen usw.), was den Cashflow häufig schnell kaputt machen kann.

Wenn du tiefer ins Thema einsteigen möchtest, schau dir gern einmal das Video von den Jungs von immocation an. Dort werden mit recht realistischen Zahlen hantiert.

VorteileNachteile
Verhältnismäßig passivViel Kapital erforderlich
Man kann klein beginnenPassives Einkommen passiert stark verzögert
Eher zum Asset-Aufbau und als Altersvorsorge geeignet
Geringe Rendite

#6 Blog erstellen & monetarisieren

Wenn du mich bereits eine Weile kennst, weißt du, dass ich ein großer Fan davon bin, Traffic aufzubauen und diesen zu monetarisieren.

Am besten ist es dabei, wenn der Traffic organisch ist (ich nicht pro Klick bezahlen muss) und dieser kontinuierlich wächst oder zumindest stabil ist.

Ein möglicher Weg, dies zu erreichen, ist mit Hilfe eines Blogs wie diesem hier. Aber auch andere Kanäle wie YouTube, Pinterest, Podcast etc. sind durchaus denkbar.

Wie gehst du konkret dabei vor?

Ich habe zwar hier bereits ausführlich darüber berichtet: Blog erstellen: Gratis Mega-Anleitung 2020, gebe dir im Folgenden jedoch einmal die Sicht aus der Vogelperspektive für eine bessere Vorstellung des Ganzen.

Schritt #1: Suche dir eine Nische aus, die folgende Punkte erfüllt:

  • [A] Hohes Monetarisierungspotenzial
  • [B] Ausreichend Suchvolumen
  • [C] Eigene Erfahrungen & Know-how

Schauen wir uns [A], [B] und [C] nun einmal etwas genauer an:

[A] Hohes Monetarisierungspotenzial

Prüfe deine Nische auf Affiliate-Marketing Potenzial (physische als auch digitale Produkte). Kannst du Online-Programme, eLearning Produkte, Memberships, Onlinekurse usw. verkaufen.

Wie sieht es mit Software aus? Oder kannst du dir vorstellen, später ein, zwei Experten einzustellen, die für dich arbeiten und Coaching- und Consulting-Dienstleitungen anbieten?

Wirf auch einmal einen Blick auf deine Mitbewerber und deren Monetarisierung und versuche möglichst viele Wege zu finden, deinen Traffic zu monetarisieren.

[B] Ausreichend Suchvolumen

Viele versuchen einen großen Blog aufzubauen – sagen wir 100.000+ Besucher pro Monat – befinden sich aber in einer Nische, in der das aufgrund des fehlenden Suchvolumens schlichtweg nicht möglich ist.

Damit dir das nicht passiert, schnapp dir ein SEO-Tool, wie zum Beispiel

  • Ahrefs
  • SEMrush
  • Ubersuggest

… und prüfe, ob du genügend Keywords findest, die in Summe mindestens 300.000 monatliches Suchvolumen mitbringen.

Wie das genau geht, habe ich hier beschrieben.

[C] Eigene Erfahrungen & Know-how

Zwar kannst du einen Blog komplett ohne eigene Erfahrungen und Know-how starte – so habe ich das zum Beispiel mit CoupleTime.de gemacht – gestaltet es den Prozess jedoch etwas komplizierter.

Eigene Erfahrungen sind aus verschiedenen Perspektiven von Vorteil.

Zum einen kannst du so hochwertige und einzigartige Inhalte erstellen, die Google und deine Besucher schätzen werden.

Und zum anderen kannst du durch dein Fachwissen schnell Kontakte in deinem Markt knüpfen, and Gastartikel-Deals teilhaben und schnell hochwertige Backlinks aufbauen.

Und wenn du es sehr geschickt anstellst, verdienst du während des Prozess des Blogaufbaus noch Geld.

Schritt #2: Erstelle Inhalte für deinen Blog, nach denen deine Zielgruppe aktiv sucht.

Du kannst einen Großteil dieses Prozesses an begabte Autoren, Content-Creator und Ghost-Writer auslagern und dennoch absolut hochwertige Inhalte erstellen.

Je nach Texter musst du mit 5 bis 10 Cent pro Wort rechnen. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung, wie du den Content deutlich günstiger bis kostenlos bekommst. Mehr dazu in meinem Blog-Guide.

Schritt #3: Generiere so (durch Content Marketing) organischen Traffic, den du nicht einkaufen musst und für den du nicht pro Klick bezahlen musst.

Sobald die ersten 50 – 100 Besucher pro Tag auf deinen Blog kommen, beginne mit der Monetarisierung.

Baue Affiliate-Links ein von zum Beispiel Digistore24, bewirb eigene Produkte (physischer als auch digitaler Art), sammle Leads ein und betreibe Email Marketing.

VorteileNachteile
Hohe Passivität (durch Systeme + Team)Viel initiale Arbeit erforderlich
Zahlreiche Möglichkeiten der Monetarisierung
Kein Startkapital erforderlich
Man besitzt ein verkaufbares, digitales Asset

#7 Produktisiere dein Wissen

Der eLearning- und Onlinekurs-Markt erreicht neue Höhen und wird bis 2026 global auf einen Wert von 325 Milliarden Dollar geschätzt.

Mit der Verlagerung von klassischen Vorlesungen ins “virtuelle Klassenzimmer” kannst auch du vom Trend eLearning profitieren, indem du dein Wissen, deine Gabe, dein Know-how in Form von Onlinekursen, Online-Coachings, Memberships usw. zum Kauf anbietest.

Du kannst bereits etablierte Plattformen (und deren Traffic), wie Udemy und Skillshare nutzen und deinen Onlinekurs dort anbieten oder auf eigenen Beinen stehen und die noch direktere Vermarktung wählen.

Letzteres ist mein Favorit, da du unabhängiger bist, alle Hebel fest in der Hand hältst (das verringert das Risiko), die Vergleichbarkeit zu Mitbewerbern nicht so stark existiert und du außerdem einen höheren Verkaufspreis durchsetzen kannst.

Schritt #1: Was möchtest du verkaufen?

Kläre im ersten Schritt, was du verkaufen möchtest.

Dein Produkt sollte ein Problem lösen und das Thema sollte etwas behandeln, was dich interessiert aber gleichzeitig auch Umsatzpotenzial mit bringt.

Zum Beispiel verkauft Thomas Kehl einen Onlinekurs zum Thema Investieren.

Petra Fürst hilft dir deinen Seelenpartner zu finden.

Und Andreas Goldemann lehrt dir, wie du mehr Lebenskraft, Freude und Vitalität zurück in dein Leben gewinnst.

Schritt #2: Baue dir eine Audience auf

Steht das Thema, gilt es nun eine kleine Audience in diesem Themenbereich aufzubauen. Großartige Möglichkeiten dies zu tun ist zum Beispiel mit einem Blog oder YouTube Channel.

Der zweite Schritt ist der schwerste, da der Aufbau einer Audience nicht über Nacht geht.

Doch:

Die Audience ist das eigentliche Asset.

Informationen zu produktisieren und in in die Form eines Onlinekurses abzubilden mag auch seine Herausforderungen mit sich bringen, doch ist dies durchaus handelbar.

Wenn du dich für den Aufbau eines Blog entscheidest, schau dir meinen umfassenden Guide dazu an. Wenn es YouTube sein soll, empfehle ich dir Brian Deans YouTube Marketing Hub.

Zwar kannst du dir Traffic auch direkt einkaufen – über Facebook Ads, Google Ads, YouTube Ads usw. – doch ist das erfahrungsgemäß rausgeschmissenes Geld, da die Zeiten von Ad > Verkaufsvideo > Verkauf vorbei sind.

Schritt #3: Erstelle dein eLearning Produkt

Stelle sicher, dass das Thema deines Programms deine Audience wirklich interessiert. Frag sie schlichtweg, bevor du in die Erstellungsphase gehst.

Ist das sichergestellt, erstelle eine Präsentation (PowerPoint – PC, Keynote – Mac), in der du deine Goldnuggets herausgibst, um potenzielle Kunden von deiner Expertise maximal zu überzeugen.

In der zweiten Hälfte pitcht du dein Angebot und wenn alles passt, generierst du Verkäufe.

Aus dieser Präsentation kannst du ein Video (Verkaufsvideo oder Evergreen-Webinar) erstellen und deinen Kurs für dich verkaufen lassen. Wenn es ein Evergreen-Webinar werden soll, habe ich hier entsprechende Webinar Softwares vorgestellt.

Sammle unbedingt Email Adressen ein, da diese der Schlüssel für kontinuierliche Sales sind. Setze eine Email Sequenz auf, die den potenziellen Kunden aus unterschiedlichen Perspektiven “hooked” und zum Kaufen animiert.

Set nicht zu spammy, sondern achte stets auch ein gesundes Verhältnis von “Hey, das solltest du kaufen.” und “Das ist kostenloser Mehrwert, der dir wirklich weiterhilft.”

Schritt #4: Delegiere & Automatisiere

Wenn du bis hier her gekommen bist, wirst du sagen: “Passives Einkommen? Das habe ich mir aber anders vorgestellt.”

Und da hast du vollkommen recht.

Das Gute ist jedoch, dass das passive Einkommen erst jetzt los geht. Du bist ab diesem Punkt in einem so guten Spot, dass dir zahlreiche weitere Wege und eben passives Einkommen offen stehen.

Du kannst dir ein, zwei Freelancer holen, die den Kundensupport übernehmen, sich um den Aus- und Aufbau weiterer Traffic-Kanäle kümmern (Social Media, PPC etc.), deine Kursinhalte updaten, deinen Verkaufsprozess optimieren, Kooperationspartner / Influencer suchen …

… und dir besteht die Möglichkeit Aufgaben Stück für Stück abzugeben, dich aus dem Tagesgeschäft immer weiter zurück zu ziehen und eben in den Genuss passiver Einnahmen zu kommen.

VorteileNachteile
Sehr hohe Margen möglichViel initiale Arbeit erforderlich
eLearning ist ein Wachstumsmarkt
Kaum – kein Startkapital erforderlich

#8 Passives Amazon FBA

Wie du vielleicht schon weißt, habe ich selbst ein Amazon FBA Geschäft, was nicht schlecht läuft.

Dieses hatte ich Ende 2016 gestartet und 2018 war das erste Jahr, indem wir die 1 Mio. Umsatzmarke geknackt hatten.

Betreibe ich es 100% passiv? Nein

Könnte ich es 100% passiv betreiben? Ja

“Warum betreibst du es dann nicht passiv?” fragst du dich vielleicht …

Weil ich es eines Tages verkaufen möchte und die Zeit bis dort hin so kurz wie möglich halten möchte (Risikominimierung). Außerdem macht mir die Abwechslung Spaß und ich lerne fast jeden Tag noch etwas Neues dazu. 🙂

Wenn der Verkauf von physischen Produkten über das Internet etwas für dich ist, dann könnte Amazon FBA eine gute Möglichkeit für dich sein, passives Einkommen zu erwirtschaften.

Schritt #1: Potentielles Produkt finden

Hol dir ein Amazon Tool, wie zum Beispiel Helium 10 oder Jungle Scout.

Finde mit Hilfe dieser Tools eine passende Produktnische, bei der genügend Nachfrage (Suchvolumen) und Optimierungspotenzial besteht.

Gerade letzteres ist in Bezug auf das eigentliche Produkt extrem wichtig.

Du möchtest nicht der 10te Anbieter sein, der ein Vitamin D Präparat, ein Klappmesser oder eine Geldbörse für Herren verkauft.

Dein Amazon FBA Business geht und steht mit der Auswahl des Produktes.

Nur, wenn du potenziellen Kunden einen triftigen Grund gibst, dein Produkt zu kaufen (und nicht das deiner Mitbewerber mit mehr Bewertungen), wirst du auf Amazon erfolgreich.

Du kannst in Nischen mit hohem Suchvolumen und großer Konkurrenz reingehen, musst aber ein Produkt haben, dass sich deutlich von deinen Mitbewerber-Produkten positiv abhebt …

… aber auch nicht zu “besonders” ist, dass es den Geschmack der breiten Masse verfehlt.

Das ist der schwerste Teil bei diesem Geschäftsmodell und es hat mich 3 Produkte gekostet, ehe ich das erste “Gewinnerprodukt” hatte.

Schritt #2: Hersteller finden

Auf Seiten wie wlw.de, alibaba.com, 1688.com und co. findest du in aller Regel hunderte Hersteller, die dein Produkt herstellen können.

Diese sind auch meist bereit dein Produkt zu individualisieren. (Denk dran, das ist der Schlüssel für langfristigen Erfolg.)

Nimm mit 20 – 30 in Frage kommenden Herstellern Kontakt auf und hol dir erste Infos, wie MOQ (Mindestbestellmenge), Lead Time (Produktionszeit) und Price per Unit (Einkaufspreis) ein.

Wenn alle Details ausgehandelt sind, platziere die Order bei deinem Favoriten-Hersteller.

Bevor wir mit neuen Herstellern zusammenarbeiten, lasse ich diese immer durch externe Drittanbieter testen (wie zum Beispiel trustvo.com), um sicherzustellen, dass es sich um einen vertrauenswürdigen Hersteller handelt.

Wenn du die Bestellung auslöst, zahlst du meist 30% an und der Hersteller beginnt mit der Produktion.

Sobald alles fertig ist erfolgt die Quality Inspection (extrem wichtig) und wenn diese erfolgreich war, überweist du die restlichen 70% und die die Charge direkt in ein entsprechendes Amazon-Lager importieren.

Schritt #3: Listing aufsetzen

In der Zwischenzeit bereitest du dein Schaufenster vor: dein Amazon-Listing.

Hier gilt es alles bis aufs letzte Prozent auszuoptimieren, da einer der Haupt-Rankingfaktoren deine Conversionrate ist. Derjenige, der die höchste Conversionrate für seine relevanten Keywords besitzt, wird langfristig gewinnen.

Ich bin zum Beispiel ein großer Fan von Renderings anstatt von normalen Produktfotos. Renderings lassen dein Produkt deutlich besser, qualitativ hochwertiger und optisch einfach ansprechender als die deiner Konkurrenz aussehen.

Hier mal ein Beispiel eines Renderings:

(Quelle)

Schritt #4: Produkt-Launch

Sobald deine Produkt-Charge in einem Amazon-Lager eingebucht wurde, beginnt der Produkt-Launch.

Hier empfehle ich dir es simple zu halten.

Organisiere dir für den Start ein paar Produktbewertungen über Anbieter wie zum Beispiel rezendo.com und verfahre anschließend wie folgt:

  1. Preis senken, so dass du nur Plus-Minus-Null machst (ROI = 0). Dies macht dein Produkt besonders interessant. Preis ist ein großer Faktor bei Amazon FBA.
  2. Schalte Amazon Ads auf 2 – 3 deiner Haupt-Keywords (exact match) und gib so viel Geld aus, wie du kannst. Wir benötigen möglichst viele Sales für dies Keywords.
  3. Nach 7 – 14 Tagen solltest du für diese Keywords organisch auf der ersten Seite prominent ranken.
  4. Erhöhe nun stückweise deinen Preis, ohne das dabei deine Verkäufe großartig zurückgehen.
  5. Hast du ein gutes Produkt, wird es sich organisch dort halten und du kannst nachbestellen. Trifft das Produkt nicht den Nerv deiner Zielgruppe wird es kein “Sticky-Launch” und deine organischen Rankings gehen zurück.
  6. Wenn du eine Email Follow-Up Sequenz aufgesetzt hast, wirst du kontinuierlich, organische, positive Bewertungen bekommen und kannst so einen immer höheren Verkaufspreis durchsetzen (bessere Marge, höherer ROI, gesünderes Business).

Schritt #5: Optimieren, delegieren, automatisieren

Wenn du bis hierhin gekommen bist, kannst du den Prozess mit weiteren Produkten wiederholen (im besten Fall in der selben Nische) und deine Gewinne kontinuierlich weiter steigern.

Aber: An dieser Stelle hast du “lediglich” deine Arbeitszeit von deinen Einnamen entkoppelt. Das ist aber noch nicht das Gleiche wie passives Einkommen.

Um dieses zu erreichen gilt es ein Team aufzubauen, zu delegieren und zu automatisieren.

Ich hatte zum Beispiel mit den Key-Positionen chinesischer Sourcing-Agent (er handelt alles, was auch chinesischer Seite passiert), Kundensupport und vorbereitende Buchhaltung begonnen und diese zuerst delegiert.

Gute und zuverlässige Sourcing Agents findest du zum Beispiel auf UpWork.

Dann kamen KPI-Tracking, Inventory-Management und Cashflow-Planung dran und wurden delegiert..

Und wenn du es komplett passiv haben möchtest, bräuchtest du noch einen Manager, der den Laden tagtäglich schmeißt, neue potenzielle Produkte findet und das Business weiter wachsen lässt.

VorteileNachteile
Hohe Passivität (durch Systeme + Team)Kapital erforderlich
Hohe Gewinne möglichRelativ hohes Risko
Möglichkeit des Verkaufs bestehtRelativ anfälliges System

#9 Airbnb Business

Du mietest eine Immobilie an oder kaufst diese und vermietest diese weiter, indem du sie auf der Plattform Airbnb zur Verfügung stellst.

Recherche-Tools, wie AIRDND helfen dir datenbasierte Entscheidungen zu treffen, so dass du deine Wahrscheinlichkeiten erhöhst, mit einem Gewinn aus dem Deal herauszugehen.

In aller Regel richtest du die Wohnung optisch ansprechend ein, setzt das Listing bei Airbnb auf und sorgst mit Airbnb-SEO für die nötige Sichtbarkeit.

Ich kann dieses Geschäftsmodell nur bedingt empfehlen, das es ziemlich abhängig von der Plattform ist, nur eine bedingte Individualisierung gegeben ist und du die Hebel nicht wirklich fest in der Hand hast (viele “moving parts”, die du nicht wirklich kontrollieren kannst, ähnlich wie bei Amazon FBA).

VorteileNachteile
Passives Einkommen möglichPlattformanhängig
Wenig Kapital erforderlichGeringe Rendite
Man kann klein beginnenNicht sonderlich nachhaltig

#10 eCommerce (passiv)

Kennst du Gymshark?

Gymshark ist ein junges eCommerce Unternehmen (2012 gegründet), das online Sportartikel verkauft und einen Jahresumsatz von $300 Mio. USD erwirtschaftet.

Das Unternehmen wird in Kürze 1 Milliarde USD Wert sein.

Aber auch 10 Stufen kleiner kann man mit eCommerce ordentlich (passives) Geld verdienen.

Schritt #1: Wähle eine Nische

Nano Hearing Aids verkauft Hörgeräte direkt an den Endkunden.

Luxyhair verkauft Haarverlängerungen.

Native Deodorant verkauft Deo, Duschgel und Zahncreme.

Die Frage ist: Was ist deine Nische?

Starte in einer Nische, mach dir einen Namen und wachse von dort aus weiter. Schließlich ist Amazon auch nicht als “Der Alles-Verkäufer” gestartet, sondern als Online-Buchladen.

Schritt #2: Setze deinen Shop auf

Heute geht nahezu kein Weg an Shopify vorbei, wenn sein Plan ist, einen eigenen Onlineshop aufzusetzen.

Shopify hat sogar eine kostenlose Testphase, so dass du komplett gratis starten kannst.

BTW: Alle vier genannten Unternehmen (Gymshark, Nano Hearing Aids, Luxyhair und Native Deodorant) nutzen Shopify.

Schritt #3: Baue Traffic auf

Vielen gehen den Weg über Ads, wie zum Beispiel Facebook-, YouTube-, Instagram-Ads, doch wird in immer schwerer, diese profitabel zu gestalten.

Ich empfehle dir daher den organischen Weg zu gehen. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Du kannst mit einem Instagram Account Traffic generieren oder mit einem Blog oder mit einem YouTube Channel oder mit Influencer-Marketing oder …

Schritt #4: Lass das Produkt produzieren

Wenn du mit dem Dropshipping-Modell beginnst, musst du nicht in Vorleistung gehen und das Produkt in einer Bulk-Order produzieren lassen, sondern du leitest die eingehenden Bestellungen lediglich an deinen Hersteller weiter und dieser sendet das bestellte Produkt direkt an deinen Kunden.

Das spart natürlich Geld und ist vor allem in der Anfangsphase extrem förderlich für deinen Cashflow.

Bekannte Dropshipping-Hersteller sind zum Beispiel:

Oder in Europa:

Schritt #5: Intensiviere, Skaliere, Automatisiere

Auch wenn dir dieses Modell die Entkopplung von Zeit und Geld ermöglicht, ist das noch kein passives Einkommen.

Schließlich bist du der Geschäftsführer und schmeißt täglich den Laden.

Nur wenn du ein Team aufbaust und Dinge automatisierst und delegierst, kannst du dich eines Tages etwas zurückziehen und das Business deutlich passiver betreiben als in der Anfangsphase.

VorteileNachteile
Hohe Gewinne möglichSystem muss von Null an aufgebaut werden
Kann passiv & anonym betrieben werdenViel Arbeit in der Anfangszeit erforderlich
Aufbau eines Assets (Möglichkeit des Verkaufs)

#11 YouTube als digitales Asset

Wie du vielleicht schon gemerkt hast, liebe ich Systeme, die kontinuierlich Traffic und Einnahmen bringen und dir ermöglichen, Zeit und und Geld zu entkoppeln.

YouTube ist eines davon.

Die Meisten, die von “Wie viel Geld kann ich mit YouTube verdienen” sprechen, reden ausschließlich von den direkten Werbeeinnahmen auf YouTube.

Doch diese sind nur der kleinste Teil beim Konzept “YouTube als digitales Asset”.

Schauen wir uns einmal an, welche verschiedenen Einnahmequellen man mit Hilfe von YouTube aufbauen kann und damit es möglichst ansprechend wird, machen wir das an einem konkreten Beispiel: Finanzfluss.

Einnahmequelle #1: YouTube Ads

Immer dann, wenn du während eines YouTube Videos Werbung siehst, verdient der jeweilige YouTuber Geld.

Die YouTube Ad-Einnahmen errechnen sich aus zahlreichen Faktoren. Die Hauptfaktoren sind die Anzahl der Videoaufrufe und der sogenannte CPM (Cost Per Mille = Cost Per Thousand), also wie viel Geld dir YouTube pro 1.000 Videoaufrufe ausschüttet.

Wenn wir den Kanal Finanzfluss mit dem YouTube-Tool Social Blade analysieren, sehen wir, dass der Kanal 2.530.680 Videoaufrufe in den letzten 30 Tagen hatte.

Da dieser Kanal im Finanzmarkt unterwegs ist, rechne ich mit einem recht hohen CPM. Um uns aber “arm zu rechnen” nehmen wir mal einen Durchschnittswert von 5,00 € an.

Das bedeutet: 2.530.680 Aufrufe / 1.000 X 5,00 € = 12.653,40 € pro Monat.

Einnahmequelle #2: Affiliate Marketing

Unter jedem Video von Finanzfluss findest du einen Affiliate-Link.

Und wenn du auf den “Mehr Ansehen” Button klickst, auch noch weitere.

Finanzfluss bekommt nun für jede vermittelte Kontoeröffnung bei der Consorsbank 25,00€ (lead) und für jeden vermittelten Kauf 80,00€ bzw. 2% (sale).

Wir wissen bereits, dass der Kanal monatlich 2.530.680 Videoaufrufe hat. Gehen wir nun davon aus, dass nur 1% der Views auf einen der Affiliate-Links klicken und davon 3% ein Konto eröffnen, bedeutet das:

2.530.680 Aufrufe X 0,01 X 0,03 X 25,00€ Provision = 18.980,10€ pro Monat.

Und dabei haben wir die anderen Affiliate Produkte sowie eventuelle zusätzliche Affiliate-Sales nicht mit berücksichtigt.

Einnahmequelle #3: Eigene Produkte / Dienstleistungen

Neben den Affiliate-Links findest du unter jedem Video auch ein Link zum Onlinekurs von Finanzfluss.

Dieser kostet 484,00€.

Rechnen wir uns nun noch etwas ärmer und nehmen an, dass 1% der Views auf den Kurs-Link klicken und davon nur 1% den Kurs kaufen, bedeutet das einen Umsatz von:

2.530.680 Aufrufe X 0,01 X 0,01 X 484,00€ Kurs-Preis = 122.484,91€ pro Monat.

Einnahmequelle #4: Sponsorships / Kooperationen

Viele Influencer mit Reichweite, lassen sich dafür bezahlen, dass sie regelmäßig Produkte anderer Firmen promoten.

Im Gegensatz zu Affiliate-Marketing erfolgt hier die Bezahlung nicht prozentuell sondern in Regel wird ein monatlicher Festbetrag ausgehandelt und vertraglich festgehalten.

Hier ist je nach Nische, Audience, Reichweite usw. nahezu alles möglich (zum Beispiel 1.000€ bis 100.000€+ pro Monat), was es nicht sinnvoll

Einnahmequelle #5: Verkauf

Viele vergessen, das sie sich neben ihrem chasflowproduzierenden Business ein wertvolles, digitalles Asset aufbauen. Dieses kann natürlich verkauft werden.

Auch hier ist der Verkaufsfaktor von zahlreichen Metriken abhängig und von Business zu Business unterschiedlich.

Ein Amazon FBA Business hat zum Beispiel einen recht niedrigen Verkaufsfaktor von dem 24fachen – 36fachen des durchschnittlichen Monatsgewinns.

Bei “echten” Unternehmen mit eigenen Kunden, Social Media Followern, Email Listen usw. ist dieser Faktor in aller Regel höher.

Gehen wir aber wie immer von einem recht moderaten Wert von 30 aus (Verkaufsfaktor) würde das für Finanzfluss folgendes bedeuten:

154.118,41€ monatl. Umsatz – 30.000€ Fixkosten X 30 Verkaufsfaktor = 3.723.552,30€

Nicht schlecht für einen “YouTube-Kanal” – oder?

VorteileNachteile
Recht passiv betreibbarSystem muss von Null an aufgebaut werden
Hohe Gewinne möglichViel initiale Arbeit nötig
Nachhaltiges Geschäftsmodell
Zahlreiche Einnahmequellen

#12 Software as a Service (SaaS)

Da die meisten SaaS Unternehmen auf Recuring Revenue (wiederkehrenden Einnahmen) basieren, stellt diese eine gute Möglichkeit dar, Einnahmen und Zeit zu entkoppeln.

In den ersten Jahren kann mit Sicherheit nicht die Rede von passivem Einkommen sein, da du ein echtes Business aufbaust, doch wenn du einen gewissen grad an Erfolg erzielt und damit positiven Cashflow erzeugt hast, kannst du gewisse Dinge automatisieren und delegieren.

Schau dir zum Beispiel einem Nathan Barry, den Gründer des Email Marketing-Tools Convertkit an.

Er hat sein SaaS Unternehmen Stück für Stück aufgebaut und erwirtschaftet jetzt laut Baremetrics einen monatlichen Umsatz von $1.800.000 USD – Recuring Revenue natürlich.

Diesen kontinuierlichen Wachstum hat er hauptsächlich durch Influencer Marketing und Partnership Webinare realisiert.

Mehr dazu kannst du hier in einem Interview von ihm erfahren.

VorteileNachteile
Recuring RevenueViel initiale Arbeit erforderlich
Hohe Margen möglichMehr “Business”, weniger “passives Einkommen”
Sehr nachhaltig
Möglichkeit des Verkauf besteht

#13 Social Media Kanäle

Wie cashflowproduzierende Websites und Blogs, können auch Social Media Kanäle solch digitale Assets sein, die dir passives Einkommen produzieren.

Hast du zum Beispiel einen Instagram Account, kannst du diesen mit Affiliate Marketing monetarisieren und dadurch ein passives Einkommen erwirtschaften.

Du musst dies auch nicht unbedingt unter deinem eigenen Namen realisieren (Personal Brand), sondern kannst einen “Nischen-Namen” wählen, wie zum Beispiel bitcoin.page.

Wie du siehst findest du hier weder den Namen des Betreibers, noch echte Fotos von ihm. Stattdessen werden Grafiken, Zeichnungen, Comics, Zitate, Screenshots usw. verwendet.

Der Kanal hat derzeit Laut SocialBlade kommen täglich durchschnittlich 513 neue Subscriber und damit potenzielle Kunden hinzu.

Und wenn du nun auf den Link in der Bio klickst …

… werden dir verschiedene Affiliate Produkte angeboten, für die der Betreiber des Kanals eine Provision erhält, sobald du eines der Produkte kaufst oder Mitglied einer der promoteten Plattformen wirst.

Das selbe Prinzip funktioniert natürlich auch mit anderen Social Media Kanälen wie Pinterest, TikTok und Facebook.

Auch hier baust du dir ein digitales Asset auf, dass einen monatlichen Gewinn abwirft und im Wert steigt (und später verkauft werden kann), solange sich die Key-Metriken wie Subscriber, Likes, Kommentare, Engagement usw. positiv entwickeln.

VorteileNachteile
Hohe Gewinne möglichAbhängigkeit von Plattform
Kann passiv & anonym betrieben werden
Möglichkeit des Verkaufs besteht

#14 In Startups investieren

Spätestens nach Die Höhle der Löwen, wissen die Meisten, dass es die Möglichkeit gibt in Startups zu investieren und somit passive Einnahmen zu erwirtschaften.

Gerade in der Anfangsphase haben es neue Unternehmen schwer, Marktanteile zu ergattern, Umsatz zu generieren und einen positiven ROI zu erwirtschaften.

Hier helfen Startup-Investoren, indem Sie der Firma Startkapital geben und im Gegenzug dafür Anteile an der Firma erhalten.

Da 8 von 10 Startups innerhalb der ersten 5 Jahre scheitern …

(Quelle)

… ist dies ein äußerst risikobehaftetes Investment.

Hohes Risiko bedeutet auf der anderen Seite aber auch große Chancen und damit sehr hohe Renditen.

Um diese als Startup-Investor zu bekommen, ist viel Know-how erforderlich und ohne zuvor selbst ein Startup aufgezogen zu haben, ist diese Art Investment auch nicht unbedingt zu empfehlen.

VorteileNachteile
Hohe Renditen möglichHohes Risiko
System muss nicht von Null an aufgebaut werdenViel Praxiserfahrung erforderlich
Eigene Erfahrungen können in Startup eingebracht werden

Learning #1: Passives Einkommen ist möglich

Ich bin ein großer Fan von passivem Einkommen, da es mein Leben in so vielen Bereichen positiv beeinflusst hat.

Als ich das erste mal meinen PC aufgeklappt hatte und sah, dass Geld auf meinem Account gelandet war, obwohl ich gerade erst aufgestanden war, hatte ich Blut geleckt und mache seitdem nichts mehr anderes.

Wichtig:

Nutze nicht deine Zeit um Geld zu verdienen. Nutze deine Zeit, um Systeme zu bauen, die Geld verdienen.

Und dabei ist es egal, ob du in existierende Systeme investierst oder dir selbst ein System aufbaust.

Wichtig ist im ersten Schritt, die Entkopplung von Zeit und Geld durch ein System.

Learning #2: Was nicht wächst, das stirbt

Echtes Passives Einkommen hast du nur dann, wenn dein System betreut, gepflegt, gewartet usw. wird und dafür Sorge getragen wird, das das System weiter wächst.

Denn hier ist es genauso wie in der Natur:

Was nicht wächst, das stirbt.

In aller Regel kümmern sich Menschen um die Betreuung, Pflege, Wartung und den weiteren Ausbau des Systems, so das steter Wachstum gegeben ist.

Das nennt man in der Praxis dann Mitarbeiter, Team, Freelancer, Virtuelle Assistenten.

Dies verschweigen nämlich die meisten Gurus, die von passivem Einkommen sprechen, um es so einfach und lukrativ wie möglich aussehen zu lassen.

Das entspricht aber nicht der Realität.

Hab bei deiner Reise zum passiven Einkommen die Betreuung und den steten Ausbau deines Systems durch ein kleines Team mit im Hinterkopf, um später nicht vor unüberwindbar scheinenden Herausforderungen und einer großen Enttäuschung zu stehen.

Fazit

Passives Einkommen ist auf jeden Fall real.

Es bedarf in aller Regel jedoch ein paar Jahre lang harter Arbeit, um sich ein solches passives Einkommen aufzubauen, das auch tatsächlich lebensverändernde Einnahmen erwirtschaftet.

Beim Aufbau von verschiedenen Einkommensströmen, setze ich verstärkt auf digitale Assets.

Warum? Da die Klassiker, wie Immobilien, Aktien, Zinsen etc. ein bereits recht etabliertes Modell darstellen, was gleichzeitig auch viel Konkurrenz bedeutet.

Digitale Assets hingegen, wie cashflow-produzierende Websites, Blogs, YouTube-Channel etc. sind im Vergleich zu den Klassikern noch sehr neu, weshalb ich dort extrem viel Wachstumspotenzial, passives Einkommen, hohe Renditen und einen starken ROI sehe.

Welche Art passives Einkommen ist dein Favorit und warum?

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