27+ Wege, online Geld zu verdienen [seriös & schnell]

Burkhard Berger . Updated May, 27 · 2020

In diesem Guide stelle ich dir 27+ zukunftssichere und nachhaltige Wege vor, um online Geld zu verdienen – für 2020 und danach.

Es hat mich ganze 5 Jahre gebraucht, um mir online verschiedene Einnahmequellen aufzubauen und damit lebensverändernde Einnahmen zu erzielen.

In diesem Post möchte ich dir meine Key-Learnings sowie 27+ Wege, online Geld zu verdienen vorstellen, um dir deinen Weg in die Online-Welt etwas zu erleichtern:

  • Online Geld verdienen: Die Basics
  • Top #1 Favorit – Blog erstellen 2.0
  • Top #2 Favorit – Amazon FBA
  • Top #3 Favorit – Coaching & Consulting
  • 24 weitere Wege, online Geld zu verdienen
  • Fazit

Online Geld verdienen: Die Basics

Nach über 10 Jahren Erfahrung im Bereich “Geld verdienen im Internet” und “Online Marketing” möchte ich dir meine vielleicht wichtigste Erkenntnis gleich vorab mitteilen.

Umso schneller du es willst, desto länger musst du darauf warten.

“Häh, was?”

Lass es mich noch etwas ausformulieren:

Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du nach “online geld verdienen” oder einer ähnlichen Phrase gegooglet und bist auf diesem Artikel gelandet.

Versteh’ mich nicht falsch. Mit “Geld verdienen” ist absolut nichts verkehrt. Ganz im Gegenteil. Ich bekräftige dich sogar in deiner Idee, Geld im Internet zu verdienen.

Das Problem, das ich allerdings hierbei sehe, ist Folgendes:

Es lässt sich nur sehr schwer Geld verdienen, wenn man Geld verdienen will.

Klingt komisch?

Ja, das mag sein. Die Realität ist jedoch, dass Geld verdienen – egal ob online oder offline – nur dann funktioniert, wenn man Werte schafft und Probleme löst.

Key-Learning #1

Und genau darin sehe ich den #1 Grund, warum 95% scheitern, die online erfolgreich werden wollen.

Sie fokussieren sich vorrangig auf das “Geld verdienen” und weniger auf das “Werte schaffen” und “Probleme lösen”.

Also: Wenn du es dir finanziell leisten kannst (du bist derzeit noch angestellt oder beziehst regelmäßige Einnahmen, die dir deinen Lebensunterhalt bezahlen), starte etwas Nachhaltiges, das auch noch in 2, 3, 5, 10 Jahren oder länger da ist.

Verzichte auf den “schnellen Euro”. Ziele lieber auf den “großen Batzen”.

Key-Learning #2

Du kannst auf zwei unterschiedliche Arten online Geld verdienen.

  1. Du tauscht Zeit gegen Geld oder
  2. Du entkoppelst Zeit und Geld

Die Meisten fangen mit 1. an und tauschen Zeit gegen Geld. Dass heißt, sie arbeiten als Freelancer, Virtueller Assistent oder coachen Menschen 1:1.

Das ist wunderbar, um online die ersten Erfahrungen zu machen, doch wirst du über kurz oder lang feststellen, dass du:

  • in deinem Wachstum gedeckelt bist
  • und Gefahr läufst, irgendwann auszubrennen,
  • da du selbst und ständig bist,

Meine Empfehlung ist daher, dir so schnell wie möglich ein System zu bauen, das für dich Einnahmen generiert, egal ob du gerade arbeitest oder nicht. Also ein System, das es dir ermöglicht, deine Arbeitszeit von deinem Verdienst zu entkoppeln.

Und mit einem System meine ich in aller Regel zwei Dinge:

  • Ein Prozess, der zum Beispiel kontinuierlich Besucher generiert und diese Besucher monetarisiert (z.B. durch Affiliate Marketing, eigenen Produkten (physischer und / oder digitaler Art), einer Dienstleistung, Coaching, Consulting usw.
  • Und ein Team (Freelancer oder Festangestellte), die diesen Prozess pflegen, warten, verbessern und sich in Zusammenarbeit mit dir darum kümmern, dass das ganze System wächst.

Gerade Letzteres (ein Team) verschweigen dir die Meisten, doch ohne dies bist du dauerhaft “der Selbstständige”, der sich um alles kümmern muss und nie wirklich zur Ruhe kommt und nie die Vorteile eines Unternehmens in vollen Zügen genießen kann.

Ziel muss es sein, so schnell wie möglich die Transformation “zum Unternehmer” hinzubekommen, denn nur dann macht es so richtig Spaß.

Hier mal ein Vergleich, den ich von Dan Sullivan habe, wie die Welt eines Selbstständigen und die Welt eines Unternehmers grundsätzlich aussieht (Ausnahmen bestätigen die Regel):

Online Geld verdienen als Selbstständiger und Unternehmer

Im Folgenden stelle ich dir nun 27+ Wege vor, online Geld zu verdienen (seriös und schnell).

Ich beginne mit meinen 3 Top-Favoriten. Mit diesen habe ich mit Abstand die besten Erfahrungen und die größten Erfolge erzielt.

Im Anschluss stelle ich dir alle Weiteren vor, dich ich jedoch nur teilweise empfehlen kann. Hin und wieder kommt es zudem zu Überschneidungen (z.B. lässt sich “Blog erstellen” und “Affiliate Marketing” nicht wirklich voneinander trennen).

Top #1 Favorit – Blog erstellen 2.0

Mein absoluter #1 Top-Favorit online Geld zu verdienen, ist der Aufbau eines Blogs.

Die Vorteile gegenüber anderen Kanäle überwiegen nach wie vor haushoch:

[I] Stabilität – Im Vergleich zu Social Media oder Amazon FBA sind der Traffic und die damit verbundenen Einnahmen bei einem Blog so stabil, wie bei keinem anderen System. (YouTube ist zugegeben nahezu ähnlich stabil.)

Wenn du einmal rankst und Besucher und Einnahmen erzeugst (und White-Hat SEO betreibst), ändert sich daran nicht so schnell wieder etwas. Dies bringt unwahrscheinlich viel Ruhe ins Business rein. Dadurch kannst du wunderbar planen und strategisch kluge Entscheidungen treffen.

[II] Monetarisierungs-Möglichkeiten – Egal ob Affiliate Marketing, Coaching, Consulting, der Verkauf von Dienstleistungen, Events, digitalen oder physischen Produkten – all dies ist mit einem trafficstarken Blog möglich.

Es gibt nahezu keine Limitierungen.

[III] Passivität – Nicht, dass du für einen erfolgreichen Blog nicht arbeiten musst (das ganze Gegenteil ist der Fall), doch wenn du dir einmal ein System geschaffen hast, dass zum Beispiel kontinuierlich neue Artikel publiziert und alte Artikel updated, kannst du deinen Blog sehr passiv betreiben …

… ohne jeden Tag X Beiträge auf Social Media posten zu müssen, die nach 2, 3 Stunden nach Veröffentlichung ohnehin wieder in den unendlichen Weiten des Netzes verschwunden sind.

[IV] Nachhaltigkeit77% aller Internetnutzer lesen Blogs. Das heißt: Es wurde schon immer gelesen. Es wird aktuell gelesen (77% aller Internetnutzer) und es wird auch immer gelesen werden.

Hab demzufolge keine Angst, dass du “zu spät” bist oder dass es SEO-mäßig bereits “zu kompetitiv” wäre einen Blog aufzubauen. Das ist alles BS.

Fokussiere dich zu Beginn auf einen Kanal (SEO-getriebener Blog) und nutze diesen später als Basis für deine weiteren Kanäle (YouTube, Instagram, Podcast, TikTok, Pinterest, LinkedIn etc.).

[V] Dein eigener Grund und Boden – Ein Blog erlaubt dir z.B. im Gegensatz zu Amazon FBA, den Aufbau eines echten Kundenstamms und einer echten Audience.

Selbst wenn du deine Eigenmarke über Amazon verkaufst, sind es am Ende doch Amazons Kunden und nicht deine.

Bei einem Blog hast du die Hebel in der Hand. Du kannst Email Adressen sammeln, Besucher tracken und retargeten und damit deinen eigenen Kundenstamm aufbauen.

Es ist dein Fundament und nicht das, eines anderen.

Wenn du eine Schritt-für-Schritt Anleitung suchst, um deinen eigenen Blog aufzubauen und erfolgreich zu machen, kannst du dir gern meinen umfassenden Guide anschauen.

Ansonsten gebe ich dir im Folgenden das Wichtigste in der Kurzversion:

#1 Blog erstellen 2.0

Das Problem an den meisten Tipps zum Thema “Blog erstellen”, ist, dass 95% dieser Tipps einfach nicht mehr aktuell sind oder zu viele Ressourcen (Zeit oder Geld) benötigen, so dass man es nicht durchhält und zu früh aufgibt.

Ich habe daher einen Weg gesucht, der für den “Normalsterblichen” funktioniert und in jeder Nische reproduzierbar ist (und nahezu unendlich skalierbar ist).

[Schritt #1] Sei kein Blogger

Im ersten Schritt gilt es zu verstehen, dass du kein Blogger sein musst, um einen erfolgreichen und hochprofitablen Blog aufzubauen (auch wenn das mehr als konträr klingt).

Du bist in erster Linie der CEO (Geschäftsführer) und nicht der Content Creator.

Geschäftsführer von großen, content-marketing-getriebenen Unternehmen wie zum Beispiel hubspot.com, shopify.de, bluehost.com und ahrefs.com und co. setzen sich auch nicht hin und “schreiben jeden Tag 1.000 Wörter für ihren Blog.” …

… und dennoch bringen deren Blogs Millionen über Millionen von Besuchern ins Haus.

Sie sehen ihren Blog als reines Marketing-Tool, dass kontinuierlich Traffic, Leads und neuen Umsatz ins Unternehmen spült.

Und sie haben ein Content-Team, dass sich um die Erstellung der Inhalte kümmert. Sie produzieren mehrwertschaffenden Content at Scale, den ihre Audience liebt.

Natürlich ist der erste Einwand, den ich an der Stelle immer bekommen:

Naja, aber ich habe kein Geld, um mir ein Content-Team leisten zu können und bin quasi gezwungen, alles allein zu machen.

Wenn du meinen Blogging 2.0 Ansatz verfolgst, wirst du sehen, dass dem nicht so ist.

Mehr dazu bei Schritt #5: Betreibe Gastbloggen 2.0

[Schritt #2] Suche dir eine Nische mit Monetarisierungspotenzial aus

Habe im Vorfeld – bevor du einen Blog startest – einen ungefähren Plan parat, wie du deinen Blog monetarisieren möchtest. Sprich: Wie du damit Geld verdienen möchtest.

[A] Affiliate Marketing: Wenn du deinen Blog eher passiv und mit möglichst wenig Pflegeaufwand betreiben möchtest, sollte ausreichend Potenzial für Affiliate-Einnahmen vorhanden sein.

Gibt es thematisch passende, physische Produkte, die du als Affiliate bewerben könntest? Wenn ja, kannst du mit dem Partnerprogramm von Amazon starten und damit Geld verdienen.

Finanziell lukrativer, kann zudem das Promoten von digitalen Produkten sein. Wie zum Beispiel: Software, Online Programme, Online Coachings etc.

Schau dir an, welche Affiliate-Produkte deine Mitbewerbe promoten und stöbere zudem auf jeden Fall einmal durch die Kategorien von Digistore24, um potenzielle, digitale Affiliate-Produkte zu finden.

[B] Eigene Produkte: Wenn du es etwas aktiver und in aller Regel auch finanziell noch lukrativer haben möchtest, dann sollte deine Nische das Potenzial bieten, eigene Produkte zu verkaufen.

Typischer Weise sind das digitale Produkte in Form von Onlinekursen / Online-Programmen / Memberships (wie auch immer du es nennen magst), wie zum Beispiel der Onlinekurs von Petra Fürst für 1.997€.

Aber auch physische Produkte sind auf jeden Fall denkbar und können sehr profitabel sein – selbst, wenn es ziemlich ausgefallen und nischig ist, wie zum Beispiel die Haarverlängerungen von Luxyhair.

Ebenso würde ich prüfen, ob sich die Nische eignet, um irgendeine Art Software / App zu verkaufen. Gibt es bereits Anbieter, die dies tun, ist das Grundsätzlich ein gutes Zeichen.

Ein Software-Beispiel wäre Chimpify, die mit ihrem Tool eine WordPress-Alternative anbieten.

Oder im englischsprachigen Raum Nathan Barry, der Gründer vom Email Marketing Tool Convertkit, legt dank Recurring Revenue (wiederkehrende Einnahmen) Jahr um Jahr fantastische Umsatzzahlen hin – 20+ Mio. ARR (jährlich wiederkehrender Umsatz).

Aber auch eine App wäre denkbar, wenn die Nische passt.

[C] Coaching & Consulting: Wenn es in deiner Nische keine Affiliate-Produkte und keine physischen als auch digitalen Produkte zu verkaufen gibt (was mir nicht bekannt ist) …

… sollte dir zumindest die Möglichkeit bestehen, deinen Blog-Traffic mit Coaching & Consulting zu monetarisieren.

Menschen geben immer mehr Geld für den Rat anderer aus.

(Quelle)

Die Nischenvielfalt ist nahezu grenzenlos. Ein paar Beispiele:

  • Online Marketing Consultant
  • Hunde-Trainer
  • Social Media Berater
  • Fitness Coach
  • Consultant für Leadgenerierung
  • Vegan Berater
  • Anti-Depressions-Coach
  • Vertriebstrainer
  • PR Berater
  • SEO Consultant
  • Traffic Consultant
  • Berater für Conversion Optimierung
  • Blogaufbau Coach
  • Verkaufs- und Werbetexter
  • Verkaufsfunnel Consultant
  • Amazon Experte
  • Online-Shop Berater
  • IT Berater
  • Start-Up Coach
  • Abnehm-Coach
  • Erfolgs-Coaching
  • Kommunikationstrainer
  • Bewerbungstrainer
  • Immobilien-Coaching
  • Trading-Coaching
  • usw.

Aber denk’ dran, dass du beim klassischen Coaching & Consulting Zeit gegen Geld tauscht und du selbst schnell der Flaschenhals in deinem eigenen Unternehmen werden kannst (siehe Key-Learning #2).

[Schritt #3] Suche dir eine Nische mit ausreichend Suchvolumen aus

Ein ebenso wichtiger Schritt ist, zu prüfen, ob deine Nische grundsätzlich groß genug ist, um einen großen Blog aufbauen zu können.

Sprich:

Existiert überhaupt so viel Suchvolumen, damit du in deiner Nische z.B.: 100.000+ Besucher pro Monat generieren kannst?

So kannst du das sehr einfach überprüfen:

Gib 5 Suchbegriffe in Google ein, von denen du denkst, diese könnten die größten Suchvolumina mitbringen.

Wenn ich einen Blog zum Thema “Ängste überwinden” aufbauen wöllte, könnten diese 5 Suchbegriffe wie folgt lauten:

  1. ängste überwinden
  2. selbstbewusstsein stärken
  3. angststörung
  4. positiv denken
  5. panikattacke

Schau dir nun an, welche Websites für die 5 Suchbegriffe ranken und kopiere die Top-Blogs in ein SEO-Tool, wie z.B.: Ahrefs, SEMrush oder Ubersuggest.

Jedes der obigen SEO Tools kann dir all die Suchbegriffe anzeigen für die der jeweilige Blog rankt. Natürlich siehst du dort auch das Suchvolumen pro Suchbegriff.

Wenn du diesen Vorgang nun mit 5-10 Mitbewerber-Websites durchgehst, solltest du zahlreiche Suchanfragen mit ordentlich Suchvolumen finden.

Findest du auf diese Art und Weise problemlos relevante Keywords, die in Summe rund 300.000 Suchvolumen ergeben, ist das ein gutes Zeichen für genug Suchvolumen in deiner Nische.

Falls das nicht der Fall ist, lies hier.

[Schritt #4] Erstelle 5 Traffic-Bringer Artikel

Ich unterscheide grundsätzlich zwischen “Traffic-Bringer” Keywords und “Umsatz-Bringer” Keywords.

Traffic-Bringer sind Keywords mit großem Suchvolumen und viel Konkurrenz.

Wenn wir bei dem Beispiel-Blog “Ängste überwinden” bleiben, wären das Keywords wie:

  1. depression (91.000 monatl. Suchanfragen)
  2. angststörung (21.000 monatl. Suchanfragen)
  3. panikattacke (21.000 monatl. Suchanfragen)
  4. achtsamkeit (18.000 monatl. Suchanfragen)
  5. selbstbewusstsein (12.000 monatl. Suchanfragen)

Ziel ist es nun für diese 5 Keywords je einen Mega-Artikel zu erstellen. Denk an 5.000 -10.000 Wort-Artikel und Masterpieces, die es so aktuell noch nicht gibt.

Lass in diese Artikel jede Menge Herzblut, Kreativität und Zeit hinein fließen. Geh am besten mit der Einstellung heran: “Diese 5 Artikel werden besser sein, als all das, was derzeit online ist.”

Ich weiß, das hört sich ziemlich schwierig und beängstigend an, doch fang klein an und arbeite dich Stück für Stück vor. Dann ist das kein allzu großes Problem.

Wenn du das geschafft hast (ich weiß, das ist jede Menge Arbeit aber es wird sich lohnen), fehlt nur noch das letzte Puzzle-Stück:

[Schritt #5] Betreibe Gastbloggen 2.0

Ein Blog wird nur dann erfolgreich, wenn du guten Content erstellst und Backlinks aufbaust. Punkt.

Ersteres haben wir gerade besprochen (wenn du noch tiefer ins Thema einsteigen willst – dann hier entlang) und Letzteres – die Backlinks – schauen wir uns jetzt an.

Um beim Linkaufbau Erfolge zu sehen, brauchst du zwei Dinge:

  1. Backlinks von anderen Websites mit hoher Domain Authority (DA)
  2. Ein System, das dir diese Backlinks aufbaut, ohne dass du dich dafür kaputt arbeiten (schreiben) musst.

Installiere dir im 1. Schritt die Chrome Extension von MOZ. Diese zeigt dir Domain Authority (DA) einer jeden beliebigen Website direkt in den Suchergebnissen an.

Erstelle dir so eine Liste von 100 Websites mit einer DA von mindestens 30. Je höher, desto besser.

Im 2. Schritt schreibst du eine Email an die Content-verantwortlichen dieser Websites (ein Email Template findest du hier) und fragst, ob du einen Gastartikel bei Ihnen veröffentlichen darfst.

Wenn dem Gastartikel zugestimmt wurde legt ihr im 3. Schritt gemeinsam ein Thema des Artikels fest und du lässt den Artikel deinem Ghost-Writer schreiben.

Wie du diesen Content kostenlos bekommst erfährst du hier.

Im 4. Schritt inkludierst du in den Gastartikel 2, 3 Links zu deiner eigenen Seite und übermittelst ihn an die entsprechenden Gastartikel-Website.

Sobald der Artikel veröffentlicht wird – 5. Schritt – erhältst du wertvolle Links von Domains mit hoher DA, wie zum Beispiel hier ein Link von Contentbird (DA45).

Deine Rankings, Besucher und Einnahmen werden steigen.

Pro-Tipp: Wie du den kompletten Prozess delegierst (Gastartikel-Blogs recherchieren, Emails schreiben, Artikelthemen vorschlagen, Gastartikel schreiben, Links inkludieren usw.) …

… und währenddessen noch ordentlich Geld verdienst, erfährst du hier.

Auf diese Art und Weise kannst du dich zu 100% auf deinen eigenen Content fokussieren und baust quasi auf Autopilot Backlinks und Domain Authority für deinen eigenen Blog auf.

Top #2 Favorit – Amazon FBA

Mein #2 Favorit, online Geld zu verdienen, ist Amazon FBA.

Ich hatte Anfang 2017 begonnen, Produkte auf Amazon zu verkaufen und 2018 war das erste Jahr mit über 1 Mio. Euro Jahresumsatz.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, als der Tagesgewinn erstmalig die 1.000 Euro Marke knackte.

Das Business habe ich noch heute, auch wenn AwesomeX nun im Fokus steht.

Wenn du heute mit Amazon FBA starten möchtest, empfehle ich dir die folgenden Schritte:

#2 Amazon FBA

Vorab: Was ist Amazon FBA?

Amazon FBA bedeutet ausgeschrieben “Fulfillment by Amazon”. Amazon übernimmt also den Versand von Produkten und alles was damit zu tun hat, wie Lagerhaltung, Packing, Retourenmanagement usw.

Für die “Onliner” bedeutet Amazon FBA jedoch viel mehr als das. Wir bauen basierend darauf nämlich ein komplettes Geschäft auf.

(Quelle)

[Schritt #1] Die Produktrecherche

Ähnlich wie die Keyword-Recherche beim Erstellen eines Blogs, ist die Produkt-Recherche bei Amazon FBA.

Im ersten Schritt gilt es Produkte zu finden, die sich gut verkaufen (10+ Verkäufe pro Tag – gern mehr), die in etwa einen Verkaufspreis von 20-40€ haben und wenn möglich keinen saisonalen Schwankungen ausgesetzt sind.

Tools, die dir die Recherchearbeit extrem erleichtern, sind zum Beispiel Helium10 oder JungleScout.

Dort stellst du einfach deine gewünschten Filter ein …

… und erhältst hunderte, meist tausende Produktvorschläge.

Oder auch Amazon FBA Chrome Extensions wie Keepa und Helium 10 können bei der Recherche extrem hilfreich sein.

Gib einfach Suchbegriffe deiner potenziellen Produkte in Amazon ein, aktiviere im Anschluss die Extension und du erhältst tiefe Markteinblicke wie Suchvolumen, Durchschnittspreis, Verkaufsvolumen, Verkäufe pro Produkt, Umsatz pro Produkt uvm.

Ob du mit Amazon FBA erfolgreich wirst oder nicht, steht und fällt mit der Auswahl deines Produktes.

Nur, wenn du ein Produkt launchst, dass deutlich besser ist, als das, was aktuell online ist, hast du eine Chance auf Erfolg.

Und mit “besser” meine ich so etwas wie:

  • Neue Features / neue Funktionen
  • Moderneres Design, modernere Farben
  • Besseres Preis-/Leistungsverhältnis
  • Mehr Inhalt
  • Produkt-Bundle
  • Größere Farb-/Variantenauswahl
  • Deutlich bessere Produktpräsentation (z.B. 3D Renderings anstatt Fotos)

Versuch dich so schnell wie möglich von der “me too”-Denke zu entfernen und kreiere etwas, dass sichtbaren Mehrwert für den Kunden schafft und sich von deinen Konkurrenten positiv abhebt.

Ich weiß, das ist schwer. Doch wäre es einfach, würden nicht 95% mit Amazon FBA scheitern.

[Schritt #2] Sourcing deines Produktes

Wenn du eine Liste von potenziellen Produkten erstellt hast, geht es im zweiten Schritt um die Kalkulation deiner Marge.

Erst dann, wenn du ein potenzielles Produkt gefunden hast, das obigen Kriterien entspricht und bei dem du mind. 20% – 30% Marge zu erwarten hast, kannst du zum nächsten Schritt weitergehen.

Beispiel:

Bei unserer Produktrecherche ist herausgekommen, das “Geldbörse für Herren” eine potenzielle Produktkategorie sein könnte.

Zuerst schauen wir uns die Preise an und versuchen ein Gefühl für den Durchschnittspreis zu bekommen.

Steht dieser fest gehen wir im Anschluss zu alibaba.com oder 1688.com (weitere Alternativen findest du hier) und suchen dort nach Herstellern dieses oder sehr ähnlicher Produkte.

In aller Regel wirst du mit unzähligen Herstellern bombardiert.

Nun gilt es grob vorzufiltern (Verified Supplier, wie lange extiert die Firma, Preis etc.) und 20 – 30+ Supplier per Email anzuschreiben.

Im Anschluss erhältst du zahlreiche Preise von verschiedenen Herstellen mit denen du deine finale Preiskalkulation durchführen kannst. Nutze dafür einen Amazon FBA Kalkulator, den du dir hier downloaden kannst.

(Quelle)

Wenn der Einkaufspreis und alle Details final verhandelt sind, kannst du die Bestellung auslösen. In aller Regel bezahlst du 30% an und wenn die Produktion abgeschlossen ist (und nach erfolgter Inspektion der Produktion) die finalen 70%.

Hier siehst du ein paar Bilder unserer Produkte kurz nach der Produktion.

[Schritt #4] Produkt-Listing

Während dein Produkt produziert und verschifft wird, kannst du dich um das Aufsetzen des Listings kümmern. Dafür benötigst du einen Amazon Seller Account.

Dein Produkt-Listing ist das Schaufenster deines Produktes. Es gilt hier wirklich alles rauszuholen und dein Listing für potenzielle Kunden so ansprechend wie nur irgendwie möglich zu gestalten.

Hier ein positives Beispiel:

Wie du siehst haben wir

  • ein optisch ansprechendes Produktbild (das wichtigste Element)
  • weitere Produktbilder mit Beschreibungen zum Produkt
  • Überschrift mit allen wichtigen Keywords
  • Ansprechende Bullet-Points, die sowohl Vorteile für den Kunden als auch Features des Produktes kommunizieren

Pro-Tipp: Nutze anstelle von normalen Produktfotos 3D Renderings deines Produktes. Dein Produkt wird dabei von Grund auf am PC designed ohne vor die Kamera zu müssen.

Und das Ergebnis ist einfach … lecker …

(Quelle)

Wir konnten damit den Umsatz und Gewinn eines unserer Produkte dauerhaft verdoppeln, nur, weil wir das Hauptfoto gegen ein 3D Rendering ausgetauscht hatten.

[Schritt #5] Produkt-Launch

Wenn dein Listing steht und deine erste Produktcharge bei Amazon eingebucht wurde, ist es Zeit für den Launch.

Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit eigener Email-Liste, Influencern und externem Traffic. Die besten Erfahrungen haben wir aber mit folgender Methode gemacht, die zudem noch sehr einfach aber effektiv ist.

  • Setze den Preis herab, so dass du Break Even bist.
  • Organisiere dir ein paar Bewertungen. Du kannst dafür Amazon internes Bewertungssystem nutzen (Amazon Vine) oder auf externe Anbieter wie Rezendo zurückgreifen.
  • Schalte für 1 – 3 deiner Hauptkeywords Amazon Adds (exact match) so aggressiv, wie du es dir leisten kannst
  • Nach rund 8 – 14 Tagen (je nach Konkurrenz) solltest du auf der ersten Seiten von Amazon ranken
  • Hebe deinen Verkaufspreis Stück für Stück an, ohne dass deine Sales und dein Verkaufsrang (BSR) darunter leiden

Hier siehst du ein Beispiel eines erfolgreichen Produktlaunches, der mit 9,99€ gestartet wurde …

… und sich dann bei 17,98€ eingependelt hat.

Meine Erfahrungen mit Amazon FBA:

Ich finde es ein gutes Geschäftsmodell. Es kann sehr passiv betrieben werden. Du musst nicht in die Öffentlichkeit und kannst quasi alles remote und “im stillen Kämmerlein” abhandeln.

Jedoch sollten die Schattenseiten auch mit erwähnt werden:

  • Abhängigkeit: Sei dir bewusst, dass du von zahlreichen Parteien abhängig bist: Amazon, Hersteller, Logistiker etc. Es fühlt sich oftmals so an, als würdest du Amazon hinterher rennen und weniger so, als hättest du alle Hebel fest im Griff.
  • Langsames Wachstum: Da du erst für deine Ware bezahlen musst, ehe du sie wieder verkaufen kannst, benötigst du a) Startkapital, um dieses Geschäftsmodell Realität werden zu lassen und b) kannst du auch nur sehr langsam wachsen.
  • Kein eigener Kundenstamm: Für mich der größte Negativpunkt ist, dass ich keine eigenen Kunden habe. Selbst wenn sie unsere Eigenmarken kaufen, habe ich weder die Email Adresse des Kunden noch sagt der Kunde: “Das habe ich bei euch gekauft.” Sondern: “Das habe ich bei Amazon gekauft.”

Top #3 Favorit – Coaching & Consulting

Mein 3. Favorit, um online Geld zu verdienen, ist Coaching & Consulting.

Dieser Markt ist seit mehreren Jahren stark am wachsen …

(Quelle)

… und wird dieses in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich auch weiterhin tun.

(Quelle)

Der Bedarf an Wissensvermittlung ist also definitiv vorhanden und wenn du darin aufgehst, Unternehmen oder Privatpersonen bei deren Problemlösung zu helfen, kannst du im Bereich Coaching & Consulting jede Menge Geld verdienen.

Wie kannst du aber damit starten?

#3 Coaching & Consulting

Nun, wenn du mit Coaching & Consulting Geld verdienen möchtest, stehst du in aller Regel vor zwei großen Herausvorderungen:

  1. Was ist meine genaue Positionierung / Nische?
  2. Wie bekomme ich neue Kunden?

Ein gutes Buch, was ich dir vorab empfehlen kann und was auf jeden Fall mehr Klarheit schafft, ist Expert Secrets (englisch). Definitiv eine Leseempfehlung.

Anschließend würde ich den folgenden Schritten folgen:

[Schritt #1] Deine Nische finden

Zu Beginn, gilt es deine Nische und deine Positionierung zu finden, denn:

Es ist extrem schwer, der Beste auf der Welt in verschiedenen Dingen zu sein, doch es ist überraschend einfach, der Beste auf der Welt in einer ganz spezifischen Sache zu sein.

Um für dich Klarheit zu schaffen, ordne dich und dein Angebot in einen der folgenden 3 Hauptmärkte ein.

  1. Gesundheit
  2. Beziehungen
  3. Geld

Wenn du es schwer hast, dich in einen der 3 Hauptmärkte einzuordnen, kannst du zusätzlich den Hobby-Markt (4. Markt) mit in Betracht ziehen.

Versuche nun deinen Hauptmarkt weiter zu unterteilen, so dass wir auf die Ebene der Teilmärkte kommen. Das könnte dann so aussehen:

  1. Gesundheit
    • Ernährung
    • Abnehmen
    • Training etc.
  2. Beziehungen
    • Dating
    • Liebe
    • Trennung etc.
  3. Geld
    • Investieren
    • Online Business
    • Verkaufen
    • Immobilien etc.

Und wenn wir nun im letzten Schritt die Teilmärkte erneut feinunterteilen, kommen wir zu den Nischen.

Das könnte dann so etwas sein, wie:

  • Gesundheit > Abnehmen > Abnehmen für Frauen 50+
  • Beziehungen > Erziehung > Attachement Parenting
  • Geld > Online Business > Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wenn deine Nische steht, gilt es noch deinen Elevator-Pitch zu formulieren. Dieser sollte stets nutzenversprechend formuliert sein.

Für einen guten Elevator-Pitch stell dir die Frage: “Weshalb bezahlen mich meine Kunden?”

Antwort: “Weil ich sie von deren Ist-Zustand (Hell) zu deren Wunsch-Zustand (Heaven) transformiere.”

Ein guter Start für deinen Elevator-Pitch ist das folgende Template:

Ich helfe {Gruppe von Menschen} bei {Problem lösen / Ergebnis erreichen}, so dass sie {größter Nutzen/Wert}.

Ein Beispiel:

Ich helfe {Singles über 40}, {ihren Seelenpartner zu finden}, so dass sie {nicht mehr alleine sein müssen, sich immer 100% verstanden fühlen und somit ein rundum glückliches Liebesleben führen können}.

Kommuniziere also nicht rein auf “Feature Ebene” (alt), sondern hebe den Nutzen und die Werte (neu) hervor.

1. Beispiel im Gesundheitsmarkt:

2. Beispiel im Beziehungsmarkt:

3. Beispiel im Geldmarkt:

[Schritt #2] Meistere eine Traffic-Quelle

Jedes Unternehmen benötigt immer eine Grundzutat: Traffic.

Ich empfehle dir, für dein Coaching & Consulting-Business eine Traffic-Quelle zu wählen, die dir liegt. Und das bedeutet, entweder:

  • Audio (Podcast)
  • Video (YouTube) oder
  • Text (Blog)

Du kannst auch den “PPC-Weg” wählen (also Facebook-Ads, YouTube-Ads, Instagram-Ads, LinkedIn-Ads usw. schalten), doch für die Meisten kommt das bezüglich des mangelnden Cashflows nicht in Frage.

Starte daher mit organischen Maßnahmen, um nicht sinnlos Geld zu verbrennen. Wenn das läuft und du ein organisches Grundrauschen hast, kannst du dem ganzen mit PPC-Werbung einen Kick verpassen.

Für Audio (Podcast) schau gern einmal bei Gordan vorbei. Er kann dir da definitiv weiterhelfen.

Soll es Video (YouTube) sein, kann ich dir den Guide von Brian Dean empfehlen.

Und wenn du Coaching- und Consulting-Kunden über einen Blog (Text) gewinnen möchtest, dann bist du hier genau richtig.

[Schritt #3] Produktisiere dein Wissen

Klassisches Coaching & Consulting passiert 1:1 oder in Gruppen. Das heißt, du tauschst deine Zeit gegen Geld.

Wenn du damit happy bist, super. Mach weiter so. Wenn du damit aber zunehmend unzufriedener wirst, da du zum Beispiel zeit- und ortsgebunden sein möchtest, digitalisiere dein Business, sobald du ein paar Kunden hast, indem du dein Wissen produktisierst.

Verwandle also deine Dienstleistung in ein Produkt.

Nahezu jedes Coaching, jedes Consulting und jedes Wissen lässt sich digital in Form von Online-Coachings abbilden.

Dies kann unwahrscheinlich befreiend für dich sein, ohne dass deine Kunden einen Qualitätsverlust in Kauf nehmen müssen. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall.

[Schritt #4] Skaliere und Dominiere

Wenn du dein Wissen in Form von Online-Coachings produktisiert hast, wird es für die Meisten so richtig spannend, da du jetzt die nötigen Ressourcen und die nötige Marge hast, skalieren zu können.

Fokussiere dich im 4. Schritt auf den Aufbau von Systemen, die dir die Arbeit erleichtern und zu weiterem Wachstum führen.

Baue dir zudem ein kleines Team auf, dass diese Systeme wartet, weiter wachsen lässt und die Teile des Unternehmens übernimmt, die nicht wirklich digitalisierbar und produktisierbar sind. Liefere stets ein 1A Produkt aus.

An dieser Stelle kannst du zudem vom Selbstständigen zum Unternehmer transformieren, was für die Mehrheit die größte Freiheit und den meisten Spaß mit sich bringt.

Meine Erfahrungen mit Coaching & Consulting

Coaching & Consulting ist ein gutes Geschäftsmodell und ist daher auch in meinen Top #3. Wenn es dir Spaß macht, anderen Menschen / Unternehmen mit deiner Expertise zu helfen, kann das ein wunderbares Geschäftsmodell für dich sein.

  • Hohe Margen – Kaum ein anderes Geschäftsmodell hat solch hohe Margen wie Coaching & Consulting. Nachteil beim klassischen 1:1 ist jedoch, dass du Zeit gegen Geld tauscht.
  • Deckelung bei 1:1 – In Bezug auf deine Ressourcen (hauptsächlich Zeit), kommst du recht schnell an deine Grenzen. Digitalisiere und produktisiere dein Wissen daher so schnell wie möglich und bilde es zum Beispiel in Form eines Online-Programms / Online-Coachings ab. Dies verringert zudem die Gefahr auszubrennen und legt das Fundament für weiteren Wachstum.
  • Teamaufbau – Auch wenn du das Gesicht deiner Marke (Personal Brand) bist, musst du nicht alles alleine machen. Sobald es dir dein Cashflow erlaubt, baue dir ein kleines Team auf und lagere Teile deines Coachings / Consultings an dein Team aus, die nicht wirklich digitalisierbar sind und nicht wirklich dich als Geschäftsinhaber benötigen.
  • Traffic -Egal welches Geschäftsmodell – Jedes Business benötigt Aufmerksamkeit und Besucher. Wenn du startest, such dir eine Traffic-Quelle aus die dir liegt: Audio (Podcast), Video (YouTube) oder Text (Blog) und meistere dieses bevor du skalierst. Intensivierung vor Skalierung.

24 weitere Wege, online Geld zu verdienen

Obige 3 Geschäftsmodelle (#1 Blog erstellen, #2 Amazon FBA, #3 Coaching & Consulting) sind meine 3 Top-Favoriten, wenn es darum geht im Internet Geld zu verdienen.

Wenn du noch weitere Anregungen und Inspirationsquellen benötigst, findest du im Folgenden noch 24 weitere Wege, online Geld zu verdienen. Diese kann ich jedoch zum Teil nur bedingt empfehlen oder sie überschneiden sich mit den bereits vorgestellten Möglichkeiten. 

#4 Werde zum hochbezahlten Freelancer

Freelancer sind heute sehr gefragt – egal ob vor Ort oder Remote. Wenn du über digitale Kenntnisse verfügst, kannst du deine Karriere online als hochbezahlte(r) Selbstständige(r) starten.

Wirf im ersten Schritt einen Blick auf twago.de Dort gibt es tausende offene Projekte in den verschiedensten Branchen:

Aber auch Seiten wie freelancer.de, freelancermap.de, indeed.com, gulp.de, projektwerk.com oder 4scotty.com vereinen Auftraggeber mit den passenden Freelancern.

#5 Launche deinen YouTube Channel

(Quelle)

YouTube ist eine der faszinierendsten und kraftvollsten Plattformen der heutigen Zeit. In Kombination mit einem Blog kann YouTube eine absolute Goldgrube sein.

Die Meisten, die an YouTube denken, sehen nur die direkten Ad-Einnahmen, die wie im obigen Beispiel auch schon beachtlich hoch sein können ($129.000 USD pro Monat).

Doch Geld verdienen mit YouTube hört bei den Ad-Einnahmen noch lange nicht auf. Du kannst deine YouTube-Reichweite nutzen und:

  • Produkte als Affiliate bewerben
  • Deine Eigenen Produkte (digitale oder physische) bewerben
  • Sponsorships mit anderen Firmen eingehen
  • Deinen eigenen Merch bewerben
  • Deine eigenen Dienstleistungen promoten

Da das Medium Video im Vergleich zu Text mehr Emotionen und Vertrauen transportieren kann, ist ein eigener YouTube-Channel regelmäßig ein wahrer Conversion Rate Booster.

Wenn du alles richtig machst, hast du genau wie bei einem Blog den Vorteil, dass ein einmal aufgenommenes Video, dir jahrelang Views, Subscriber und Einnahmen generiert.

Und wenn du ein Problem damit haben solltest, vor die Kamera zu müssen – Entwarnung. Es ist kein Muss. Da draußen gibt es unzählige Kanäle, die beachtliche Views, Subscriber und Einnahmen nach Hause bringen, ohne ihr Gesicht zu zeigen. Zum Beispiel:

Schnapp dir das Tool Social Blade und analysiere einmal ein paar existierende YouTube Kanäle deiner Wahl und du wirst sehen, dass es kaum einen Kanal gibt, der nicht wächst (obwohl nicht ständig neue Videos hochgeladen werden).

#6 Starte einen Podacst

(Quelle)

Ist Sprache deine Stärke, starte einen Podcast. Auch in Deutschland steigen die Nutzerzahlen kontinuierlich.

Du kannst dir genau wie bei einem Blog oder einem YouTube Channel eine Audience aufbauen und diese monetarisieren.

Für den Start brauchst du nur Minimales Equipment und den passenden Podcast Hosting Anbieter und schon bist du ready to go.

#7 Erstelle sinnvolle Nischenseite

Amazon Affiliate Einnahmen

Meine ersten Online-Erfolge hatte ich mit dem Erstellen von Nischenseiten.

Ich hatte nur den Fehler gemacht und das Thema Nachhaltigkeit als für nicht so wichtig empfunden. 🙂 Das hat dazu geführt, dass nach die recht guten Einnahmen nach einer Zeit wieder abflauten.

Deswegen: Erstelle sinnvolle Nischenseiten. Oder noch besser Nischen-Blogs.

Ein gutes Beispiel ist Coffeeness – einem Nischen-Blog rund um Kaffee.

Mit rund 371.000 Besuchern pro Monat wird Arne gute 5-stellige Einnahmen erzielen.

Und hast du einmal ordentlich Traffic aufgebaut, kannst du weitere Kanäle in dein Marketing-Mix inkludieren (YouTube, Instagram, Pinterest, Facebook, Podcast usw.) und auch weitere Monetarisierungsarten aufbauen: eigene physische und digitale Produkte, Coaching & Consulting, Merch usw., sowie ein kleines Team aufbauen, das für weiteren Wachstum sorgt.

#8 Verdiene online Geld durch Dropshipping

(Quelle)

Dropshipping kann für den Anfang ein gutes Geschäftsmodell sein.

Du setzt einen Online-Shop auf (nutze dafür Shopify), listest deine gewünschten Produkte und sorgst anschließend dafür, dass relevanter Traffic auf deinen Shop gelangt (mehr dazu gleich).

Sobald die Bestellungen bei dir eingehen, löst du die Bestellung bei deinem Lieferanten aus. Er liefert die Bestellung direkt zu deinen Kunden.

Du gehst finanziell demnach nicht in Vorleistung, da du erst die Bestellung und das Geld von deinen Kunden erhältst, ehe du die Bestellung bei deinem Lieferanten auslöst.

Dropshipping vs. Amazon FBA

 DropshippingAmazon FBA
Investitiongeringhoch
Margegeringhöher
Risikogeringhöher
KundenstammeigenerAmazons Kunden
Versandlangsamschnell
Konkurrenzhochhöher
Individualisierbarjanein

Natürlich hat das Dropshipping als Geschäftsmodell ein paar Schattenseiten aber zeig mir eins, welches das nicht hat.

Ben Francis, der Gründer von Gymshark, hat zum Beispiel ebenfalls mit Dropshipping angefangen, da er in seinen Anfängen kein Kapital für Warenbestand hatte. Heute erwirtschaftet Gymshark mehr als 300 Millionen Jahresumsatz.

Empfehlung:

Die Meisten, die mit Dropshipping starten, gehen den Weg über Ads (Facebook, YouTube, Instagram etc.). Dies empfehle ich allerdings nicht, da du damit deine ohnehin geringe Marge komplett kaputt machst. (Wenn man es überhaupt profitabel hinbekommt).

Meine Empfehlung ist es, über Influencer zu gehen:

Suche dir passende Micro-Influencer (Instagram, TikTok etc.) für dein Produkt, schreib sie an und macht einen Deal aus, der für beide Seiten passt. So hast du keine laufenden Ad-Kosten und kannst organisch schnell wachsen.

#9 Starte dein Affiliate Marketing Business

(Quelle)

Affiliate Marketing ist eine fantastische Möglichkeit, Traffic zu monetarisieren.

Du benötigst kein eigenes Produkt und du verdienst zum Großteil passiv Geld.

In meinen Anfängen hatte ich mich auf Amazon Affiliate Marketing spezialisiert und mehrere Affiliate-Projekte in verschiedenen Bereichen aufgebaut. Dies sorgte für rund 5.000€ Gewinn pro Monat und öffnete mir gleichzeitig die Augen, dass es “da draußen” auch noch eine andere Welt gibt.

Hin und wieder teilte ich mich meine Erkenntnisse, Erfolge und Misserfolge auf AffiliateProjekt.de

Wenn du mit Affiliate Marketing Geld verdienen möchtest, schau dir meinen umfassenden Guide an: Affiliate Marketing für Anfänger. Dort gebe ich dir eine Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand.

Es müssen auch nicht immer physische Produkte sein. Digitale Produkte (Software, Onlinekurse und co.) haben in aller Regel deutlich höhere Provisionen für dich als Affiliate).

#10 Launche deine eigene SaaS Company

Eine eigene Software as a Service (SaaS) Company starten? Das klingt ziemlich “groß” – oder?

Ja, kann schon sein. Doch wenn du ein Schritt nach dem anderen gehst, ist es nicht viel anders, als würdest du einen Blog erstellen, einen YouTube Kanal hochziehen oder ein Amazon FBA Business aufbauen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Vladislav Melnik, der zusammen mit seinem CTO Nico Puhlmann aktuell Chimpify aufbaut – eine Softwarelösung, die deine Website und dein Marketing vereint.

Oder auch Nathan Barry mit seiner Email Marketing Software Convertkit, ist ein fantastisches Beispiel, wie man mit SaaS Produkten ordentlich Geld verdienen und sich ein echtes Unternehmen aufbauen kann.

Aktuell erwirtschaftet Convertkit über 20 Millionen ARR (jährlich wiederkehrende Einnahmen) und in Bezug auf Wachstum ist kein Ende in Sicht.

#11 Kaufe und verkaufe Domain-Namen

Auch wenn der Domain-Handel nicht mehr so einfach ist, wie vor 10 Jahren, kann man damit immer noch gutes Geld verdienen.

Das Prinzip dahinter sieht wie folgt aus: Du kaufst gefragte Domain-Namen für einen Preis X und verkaufst sie im Anschluss für den Preis XXX. Wenn dich das Geschäftsmodell interessiert, schau einmal bei sedo vorbei. Dort findest du unzählige potenzielle Domains.

(Quelle)

Wie du siehst, sind die Preise vor allem bei .com Domains oftmals 5-, 6- oder gar 7-stellig, was die Nachfrage danach belegt.

Ich zum Beispiel wollte ursprünglich die BeAwesome.com kaufen, doch der Eigentümer wollte $350.000 USD. Habe mich dann für die AwesomeX.com entschieden, da es diese bereits für einen 5-stelligen Betrag gab. 🙂

#12 Veranstalte Webinare

Webinare zu veranstalten ist aus einer Vielzahl an Gründen fantastisch.

Du bietest Mehrwert, machst gleichzeitig auf dein Angebot aufmerksam und generierst Verkäufe und Umsatz.

Selbst wenn du kein eigenes Produkt hast, kannst du Webinare veranstalten und Geld damit verdienen, indem du Produkte als Affiliate bewirbst.

Einige Webinar Anbieter wie zum Beispiel WebinarJam und EverWebinar erlauben dir das Hosten von Evergreen-Webinaren. Das heißt, du produzierst dein Webinar / Video vor und kannst es dann in Dauerschleife und auf Autopilot laufen lassen, wann immer sich ein neuer Interessent zum Webinar anmeldet.

Erstelle eine optisch ansprechende Power Point (PC) oder Keynote (Mac) Präsentation und gib die ersten 30 Minuten deinen besten Content. Im Anschluss pitcht du dein (Affiliate-)Produkt und generierst Verkäufe.

#13 Werde zum Influencer

(Quelle)

Als Influencer hältst du ein extrem wichtiges Asset in deiner Hand: Die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe. Das ist die neue Währung.

Egal ob du als Blogger, YouTuber, Instagramer, TikToker … zum Influencer wirst, das Wichtigste ist, dass du Besucher, Aufrufe, Subscriber und eine treue Audience hast.

Der Aufbau dieser Audience ist der schwerste Part. Wenn du diese einmal gebildet hast und Systeme aufgesetzt hast, die diese weiterhin wachsen lassen, ist dein finanzieller nicht mehr aufhaltbar.

Du kannst deine Social Media Kanäle dann mit Affiliate Marketing, eigenen physischen und digitalen Produkten, Sponsorships, Dienstleistungen und zahlreichen anderen Möglichkeiten monetarisieren.

#14 Starte dein eigenes Airbnb Business

(Quelle)

Wenn du mit Immobilien Geld verdienen möchtest, dann könnte der Aufbau eines Airbnb Geschäftes etwas für dich sein.

Wie sieht das Geschäftsmodell konkret aus?

Du mietest eine Immobilie an oder kaufst diese und vermietest diese weiter, indem du sie auf der Plattform Airbnb zur Verfügung stellst.

Recherche-Tools, wie AIRDND helfen dir datenbasierte Entscheidungen zu treffen, so dass du deine Wahrscheinlichkeiten erhöhst, mit einem Gewinn aus dem Deal herauszugehen.

In aller Regel richtest du die Wohnung optisch ansprechend ein, setzt das Listing bei Airbnb auf und sorgst mit Airbnb-SEO für die nötige Sichtbarkeit.

Ich kann dieses Geschäftsmodell nur bedingt empfehlen, das es ziemlich abhängig von der Plattform ist, nur eine bedingte Individualisierung gegeben ist und du die Hebel nicht wirklich fest in der Hand hast (viele “moving parts”, die du nicht wirklich kontrollieren kannst, ähnlich wie bei Amazon FBA).

#15 Verkaufe dein Wissen auf einer Onlinekurs-Plattform

(Quelle)

Udemy, Skillshare und co. sind fantastische Möglichkeiten, deine Expertise und dein Wissen zu monetarisieren.

Wenn du online startest, bieten diese Plattformen dir nämlich einen entscheidenden Vorteil: Traffic.

Du musst dich also “nur” um die Erstellung deines Onlinekurses kümmern und nicht nebenbei noch einen Blog oder YouTube Kanal starten.

Wenn du auf den besagten Plattformen einen günstigen aber hochwertigen Kurs veröffentlichst, kannst du auch Upsells zu teureren Kursen einbauen, die du dann zum Beispiel direkt über deine Website verkaufst (weg von der Vergleichbarkeit).

So kannst du den Traffic von Udemy, Skillshare und co. also mit au deine eigene Website lenken.

#16 Verdiene Geld mit deinen Coding-Skills

In der digitalen Welt wird eines immer gebraucht werden: Coding.

Wenn du fit darin bist, kannst du deine Dienstleistung anderen Unternehmen zu Verfügung stellen und dich dafür bezahlen lassen.

Eine Spezialisierung wäre auch in diesem Bereich extrem ratsam, da das Feld einfach zu groß ist, um alles immer perfekt umsetzen zu können.

Ich schätze zum Beispiel sehr, wenn ein Coder verschiedene Perspektiven im Blick hat (z.B.: den Kunden, den Unternehmer, den Marketer, den SEO usw.) und dann extrem fit in einer bestimmten Sache ist, wie zum Beispiel: User Experience (UX) oder Website Performance Optimizazion.

#17 Werde Ghostwriter

Was denkst du, wird in der Zeit von Content Marketing (heutige Zeit) immer gebraucht werden?

Richtig: Content und Marketing. 🙂 Und wenn wir uns bei Ersterem auf das geschriebene Wort beschränken, dann sind das Texte.

Wenn das geschriebene Wort deine Stärke ist, dann kannst du zu Beginn als Ghostwriter für andere Blogger und Unternehmer tätig werden – dich dafür 1:1 bezahlen lassen – und dir nebenbei ein eigenes Projekt aufbauen, um unabhängiger zu werden und Zeit und Geld zu entkoppeln.

Außerdem schätzen es Auftraggeber sehr (zumindest ich), wenn du als Ghostwriter eigene Projekte hast, da sie so sehen, das du in diesen Bereichen wirkliches Fachwissen hast.

By the way: Ich bin immer auf der Suche nach neuen Talenten und kreativen Leuten, die es lieben, einzigartige Inhalte zu erstellen. Wenn das etwas für dich ist, lass es mich gern wissen.

#18 Launche eine Membership-Site

Egal welche Nische – Memberships sind eine gute Möglichkeit, seine Audience und Followerschaft zu monetarisieren und ihr weiterführenden Mehrwert zu geben.

Die Inhaberin von SucculentsAndSunshine.com (einer Website über Sukkulenten) …

… verdient zum Beispiel über $200.000 USD pro Jahr.

(Quelle)

Es muss beim Begriff Membership auch nicht zwingend eine Website sein. Ich denke auch an Apps, wie zum Beispiel Gymshark:

#19 Verdiene Geld als App-Entwickler

Wobei wir gleich bei der nächsten Möglichkeit wären, online Geld zu verdienen – nämlich als App-Developer.

Egal ob Finanzdienstleistungen, Gaming, Automobilindustrie, Medizintechnik, Telekommunikation, Elektronik – App Entwickler sind sehr gesucht.

Wie auch beim Website-Entwickler solltest du ein Fullstack-Know-how haben (einen großen Überblick in allen angrenzenden Themenbereichen) und in ein paar wenigen Fachgebieten deine Hauptexpertise haben.

#20 Erstelle eine eCommerce Website und verkaufe physische Produkte

(Quelle)

eCommerce ist nach wie vor am boomen.

2021 shoppen 2,14 Milliarden Menschen online. Bei einer Gesamtbevölkerung von rund 7,7 Milliarden Menschen sind das 25% – und kein Ende in Sicht.

Was heißt das für dich? eCommerce ist eine fantastische Möglichkeit Geld über das Internet zu verdienen.

Nimm als Beispiel NanoHearingAids.com.

Der Inhaber Robert Carlson verkauft Hörgeräte direkt an den Endkunden über seinen Shopify-Store und macht einen täglichen Umsatz von rund $100.000+ USD.

Die Modelle werden in China günstig eingekauft …

… und mit ordentlich Gewinn an den Endkunden weiterverkauft …

… und Haupt-Traffic wird via Facebook- und Instagram-Ads generiert …

Wenn du einmal ein solches System aufgesetzt hast, kannst du einen Teil deiner Gewinne reinvestieren in weitere Traffic-Quellen und nachhaltigere Produkte investieren, um mich so langfristig am Markt zu etablieren.

#21 Produktisiere dein Wissen & erstelle eLearning Programme

Der Verkauf von eLearning- und Online-Programme ist hochprofitabel.

Du musst diese im Vergleich zu physischen Produkten nur einmal erstellen und kannst sie dann 100, 1.000, 10.000 usw. mal verkaufen.

Natürlich musst du diese über die Jahre hinweg regelmäßig updaten, doch der Fakt bleibt: eLearning und Online-Programme sind hochprofitabel.

Die Rechnung ist simple:

  • 100.000 Besucher gelangen jeden Monat auf deinen Blog
  • 1.000 Besucher konvertierst du zu Email Abonnenten (1% Opt-In Rate)
  • 30 davon kaufen dein Online-Programm (3% Sales Rate)

Kostet dein Programm 297€: 30 Sales x 297€ = 8.910€ Umsatz pro Monat

Kostet dein Programm 497€: 30 Sales x 497€ = 14.910€ Umsatz pro Monat

Kostet dein Programm 997€: 30 Sales x 997€ = 29.910€ Umsatz pro Monat

Das sind beachtliche Zahlen, wenn man bedenkt, dass …

  • 1% Opt-In Rate und 3% Conversion Rate durchaus konservativ sind
  • keine Upsells, Downsells und Profit-Maximierer berücksichtigt wurden
  • der Traffic verzehnfacht werden könnte (durch Ausbau des Blogs und das Hinzunehmen weitere Social Media Kanäle, wie YouTube, Instagram, Facebook, Pinterest, TikTok usw.)

#22 Arbeite als Virtueller Assistent / Virtuelle Assistentin (VA)

Noch nie war die Nachfrage nach virtuellen Assistenten so hoch wie heute.

Egal ob vorbereitende Buchhaltung, Recherche-Arbeiten, Emails verwalten, Kundensupport, Texte schreiben, Kundenakquise – das Aufgabenfeld ist nahezu unendlich.

Als virtueller Assistent arbeitest du remote, ortsunabhängig und kannst dir deine Arbeitszeit in aller Regel frei einteilen.

Wenn du darüber nachdenkst, als virtueller Assistent online Geld zu verdienen, schau dir gern einmal die folgenden FB-Gruppen an. Dort findest du regelmäßig neue Job-Ausschreibungen:

Meine Empfehlung: Da du als virtueller Assistent 1:1 arbeitest, kannst du nicht wirklich skalieren, bist mit deinen Einnahmen gedeckelt und tauschst schlichtweg Zeit gegen Geld.

Baue dir daher parallel ein, zwei eigene Systeme auf, die dir es in 2, 3 Jahren ermöglichen werden auf eigenen Beinen zu stehen.

Egal ob das ein eigener Blog, ein YouTube Kanal o.Ä. ist, die Stichwörter sind “Digitale Assets” und “Zeit und Einkommen entkoppeln”.

#23 Schreibe und verkaufe eBooks (Amazon Self-Publishing)

So viele Menschen träumen davon, ein Buch zu schreiben, aber sie ziehen es nie durch.

Wenn du deine Fähigkeiten und dein Wissen in ein herunterladbares eBook packst, das Menschen hilft, eine Fertigkeit zu erlernen, ihre Karriere voranzubringen oder ein Unternehmen zu gründen, kannst du das Leben von jemandem verändern und sogar gutes Geld online verdienen.

Noch besser: Du kannst sogar dein eigenes Buch beim weltweit größten Buchverkäufer hochladen: Amazon.

Beim Amazon Self-Publishing bestimmst du den Preis. Außerdem behältst du die Rechte an deinem Buch und bekommst gleichzeitig Zugang zu Amazons riesigem Publikum.

Für jeden Verkauf bekommst du 70%, den Rest nimmt Amazon als Gebühr.

Und wenn du das “größere Bild siehst”, kann ein eigenes Buch der Startschuss von zahlreichen, neuen Möglichkeiten sein und einen fantastischen Einstieg in deinen “Funnel” darstellen.

#24 Lass dich für deine Kreativität bezahlen (Grafikdesigner)

In der heutigen Zeit des Contents und der Kreativen ist die Nachfrage an Grafikdesignern so hoch wie noch nie.

Klar, kommen auch immer mehr neue Talente in den Markt, doch egal in welcher Branche gilt es herauszustechen und sich von seinen Mitbewerbern abzuheben.

Neben deiner Kundenarbeit als Grafikdesigner (Logo Design, Web Design, T-Shirt Design, Packaging Design, Illustration Design, App Design usw.) empfehle ich jedem Kreativen etwas in die Welt des Marketings einzutauchen und sich nebenbei ein, zwei weitere Einkommenströme aufzubauen, um seine Einnahmen zu verifizieren.

Das kann ein eigener Blog, ein YouTube Kanal, ein Onlinekurs, Affiliate Marketing usw. sein. Wichtig finde ich, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.

#25 Betreibe Email Marketing

(Quelle)

Die Email ist alles andere als tot. Im Gegenteil.

Email ist einer der Top-Kanäle, der den höchsten Return-On-Investment (ROI) erwirtschaftet. Mit einer gut durchdachten Email-Marketing-Strategie erhältst du bessere Verkaufsraten als zum Beispiel via Social Media.

Wie funktioniert’s?

  1. Im ersten Schritt benötigst du wie immer Traffic.
  2. Anschließend bietest du deinen Besuchern etwas kostenloses aber wertvolles zum Download an: Case Study, Crashkurs, 7-Tages-Challenge, Guide, Whitepaper etc.
  3. Im Gegenzug erhältst du die Email Adresse deiner Interessenten.
  4. Nun setzt du eine Email Follow-Up Sequenz auf, die dein Angebot bewirbt. Zum Beispiel: Onlinekurs, Software, Affiliate Produkte, Events, Seminare, Physische Produkte.
  5. Diese Follow-Up Sequenz wird automatisiert über die nächsten Tagen / Wochen deinen Interessenten ausgespielt.
  6. Ein gewisser Anteil davon kauft und du verdienst Geld.

#26 Finde ein Remote-Team (Teilzeit oder Vollzeit)

Immer mehr Unternehmen suchen nach Remote-Mitarbeitern und der Arbeitsplatz vor Ort ist nicht immer zwingend erforderlich.

Das bedeutet gleichzeitig eine Chance für dich, da du bei deiner Jobsuche fortan nicht mehr auf einen gewissen Umkreis deines aktuellen Wohnortes beschränkt bist, sondern deutschlandweit, europaweit – ja sogar weltweit fündig werden kannst.

Schau dich fürs Erste gern einmal auf folgenden Websites um:

#27 Meistere SEO

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der Kanal, der für beste Verkaufsrate sorgt.

Und SEO ist auch nicht tot. Im Gegenteil.

SEO wird es solange geben, solange Menschen nach Inhalten suchen. Egal ob Google, Voice, AI und co.

Wenn du eine Leidenschaft für SEO hast, lohnt es sich auf jeden Fall, dieser nachzugehen und dein Know-how in diesem Bereich auszubauen.

Dir stehen dann zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung:

  • SEO Consulting: Unternehmen bezahlen richtig Geld, um organisch sichtbar zu werden. Egal ob das Content Marketing, Linkaufbau, Blogging usw. ist. Du kannst Unternehmen beraten und als Dienstleister arbeiten und dich dafür bezahlen lassen. Die Spezialisierung auf Google SEO, Amazon SEO, YouTube SEO usw. sind dabei durchaus denkbare Ansätze, um sich in einer Nische schneller als Experte zu spezialisieren.
  • Eigene Projekte: Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich bin ein großer Fan von eigenen Projekten, da man einfach frei ist und alle Hebel selbst in der Hand hat. Durch den Aufbau von eigenen Projekten wie zum Beispiel einen Blog oder einen YouTube Channel (auch nebenbei möglich), kannst du dir mit genügend SEO-Kenntnissen dein Traumleben verwirklichen: Ortsunabhängigkeit, finanzielle Freiheit, dein Purpose finden usw.
  • Online-Programme: Sobald du für dich oder deine Kunden erste, wirkliche Erfolge erzielt hast, kannst du dein Know-how und dein “System” in einen Onlinekurs verpacken und an deine Audience verkaufen. Nichts selten ist das ein großer Umsatz- und Gewinnbringer und kann deine derzeitigen Einnahmen durch Kunden- und eigene Projekte verdoppeln, verdreifachen und noch mehr.
  • Software: Wenn du deinen Markt richtig gut kennst, du einen vernünftigen Cashflow aufgebaut hast (durch zum Beispiel deine eigenen Projekte), kannst du darüber nachdenken eine SEO-Software entwickeln zu lassen und diese zu verkaufen. Wie du am Beispiel von Convertkit gesehen hast, können SaaS Unternehmen extrem profitabel sein und dir langfristig einen Platz am Markt schaffen.

Fazit

Es gibt heute unzählige Möglichkeiten online Geld zu verdienen.

Ich empfehle dir den Aufbau digitaler Assets (Blog, YouTube Channel), so dass du Zeit und Einkommen entkoppeln kannst.

Hast du einmal ein System aufgesetzt, das dir kontinuierlich Traffic bringt, kannst du dieses mit den verschiedensten Arten monetarisieren: Affiliate Marketing, physische Produkte, digitale Produkte (Software, Onlinekurse), Events, Merch, usw.

Gehe den “Audience-first”-Weg (bau dir also erst eine kleine Audience auf und dann das “Produkt”), da dies der deutlich risikoärmere, erfolgsversprechendere und nachhaltigere Ansatz ist.

Der Aufbau der Audience ist der schwerste Teil daran. Doch wenn du diesen Teil hinbekommen hast, bist du quasi unaufhaltbar und frei. Schließlich gilt: “Don’t get rich quick. Get rich for sure.”

Welche Art, online Geld zu verdienen, wirst du für dich ausprobieren?

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