27 erprobte Strategien um mit deinem Blog Geld zu verdienen

Burkhard Berger . Updated 12 Apr 2020

In diesem Guide stelle ich 27+ erprobte Wege vor, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst.

Die gute Nachricht zuerst:

Geld verdienen mit einem Blog ist ehrlich gesagt nicht allzu schwer.

Egal ob Affiliate-Marketing, der Verkauf von physischen oder digitalen Produkten, Coaching, Consulting, Membership-Bereiche …

… Alles funktioniert und alles sind erprobte Wege, um mit seinem Blog Geld zu verdienen und sich somit ein erfolgreiches Online-Business aufzubauen.

Das Einzige, was diese Nachricht etwas trübt (wenn du so willst, die schlechte Nachricht), ist die Tatsache, dass du für alle oben genannten Möglichkeiten, eine spielentscheidende Grundzutat benötigst:

Und welch’ Überraschung – sie heißt: Traffic.

Sobald du ordentlich Traffic auf deinem Blog hast – und wie du diesen bekommst, findest du hier, hier und hier – ergibt sich das Geld verdienen nahezu von alleine.

Denn was 100% wahr ist und immer noch viele nicht verstanden haben, ist:

Der Aufbau deiner Audience (Traffic) ist der schwerste Teil.

Hast du einmal die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe, musst du schon ziemlich viel falsch machen, um kein Geld damit zu verdienen.

Und wenn du meinen Ansatz verfolgst und deinen Blog SEO-getrieben aufbaust, hast du kontinuierlich neue Besucher, neue Leads und neue Kunden (und natürlich neues Geld) …

… ohne dafür für PPC Kampagnen bezahlen zu müssen oder jeden Tag etwas auf Social Media posten zu müssen.

Die besten Möglichkeiten, um mit deinem Blog Geld zu verdienen

Oftmals genügen 1, 2 oder 3 Monetarisierungsarten, um mit einem Blog erfolgreich Geld zu verdienen – und das so, dass du auch vernünftig davon leben kannst.

Wie auch immer – möchte ich dir in diesem Artikel einige mehr Möglichkeiten vorstellen.

Einfach, damit du siehst, was alles möglich ist und für deine Inspiration.

Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit den folgenden 5 gemacht:

Aber nun genug der Vorrede. Legen wir los mit dem Klassiker:

#1 Affiliate Markting

Affiliate Marketing ist eine extrem gute Möglichkeit, um Geld mit deinem Blog zu verdienen.

Das Prinzip ist einfach: Du bewirbst physische / digitale Produkte, Dienstleistungen, Events usw. mit Hilfe deines Blogs und wenn der Kauf zustande kommt, erhältst du dafür eine Provision.

Ich hatte mich in meinen Anfängen auf das Bewerben von physische Produkten eingeschossen und so mit dem Amazon Partnerprogramm meine ersten nennenswerten Erfolge erzielt.

Der Nachteil bei physischen Produkten ist der, dass du eine eher kleine Provision erhältst (ca. 3-10%).

Bei digitalen Produkten (Onlinekurse, Software, Ebook, Audios, Online-Coaching usw.) fällt die Provision meist deutlich höher aus (ca. 30-75%).

Vorteile

  • Ideal für Einsteiger
  • Kaum Startkapital erforderlich, geringes Risiko
  • Keine Lager-, Verwaltungs-, Versandkosten, kein Kundensupport
  • Läuft sehr passiv: Passives Einkommen

Nachteile

  • Keine “echten” Kunden = kein “echtes” Business

#2 Email Marketing

Die Meisten pushen die Besucher ihres Blogs direkt auf ihre Verkaufsseiten oder binden Affiliate-Link direkt in ihre Blogartikel ein.

Das ist vollkommen okay und dagegen ist auch nichts zu sagen.

Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man dies ausschließlich so praktiziert, man jede Menge Geld auf dem Tisch liegen lässt.

Zusätzlich solltest du nämlich über deinen Blog und mit Hilfe von Optins Email-Adressen deiner Besucher sammeln.

  • So kannst du Ihnen erst etwas geben (“Erst geben, dann nehmen.”)
  • Baust somit mehr Vertrauen auf, kannst von deiner Expertise überzeugen etc.
  • Und hast zudem noch die Möglichkeit dein Angebot mehrfach zu unterbreiten, da du ja nun die Email Adresse des potenziellen Kunden hast

Im ersten Schritt bietest du auf deinem Blog also etwas Kostenloses an (Webinar, 7-Tage-Crashkurs, Trainings-Video, Audio, Meditation, Affirmation usw.) – im Gegenzug zur Email-Adresse des Interessenten.

(Quelle)

Im zweiten Schritt gibst du das kostenlose Goodie wie versprochen.

Und im dritten Schritt setzt du mit einem guten Email Marketing Tool eine Follow-Up Sequenz auf, die automatisiert weiteren Mehrwert liefert, Affiliate Links enthält und dein Produkt / deine Dienstleistung promotet.

Vorteile

  • Email ist einer der am höchsten konvertierenden Kanäle
  • Sehr gut für den Verkauf teurere Produkte geeignet
  • Baust dir einen weiteren Kanal neben deinem Blog auf

Nachteile

  • Mehr Arbeit 🙂

#3 Gastbloggen 2.0

Gastartikel schreiben klingt für die Meisten anstrengend, wertlos und nach Zeitverschwendung.

Wenn du dem Thema Gastbloggen jedoch einen Twist verpasst ist das komplette Gegenteil der Fall:

Wie funktioniert Gastbloggen 2.0 und wir kannst du damit Geld verdienen?

  1. Such dir thematisch passende Blogs mit einer hohen Domain Authority (40+). Je höher, desto besser.
  2. Versuche den Content-Verantwortlichen ausfindig zu machen (zum Beispiel mit der Chrome Extension Hunter.io) und frage, ob du einen Gastartikel auf deren Blog veröffentlichen darfst.
  3. Wenn ihr euch über das Thema einig seid, such dir einen Ghostwriter und lass ihn den Gastartikel schreiben (gib ihm die Struktur / Gliederung vor).
  4. Erlaube ihm – neben dem Link zu deinem Blog – auch einen Link zu seinem Projekt (dem Blog des Ghostwriters) einzubauen.
  5. Da Links von Websites mit einer hohen Domain Authority viel Geld wert sind (150€, 300€, 500€ und mehr) kannst du mit dem Ghostwriter einen Deal aushandeln, dass er dir diese Artikel sehr günstig oder gar komplett kostenfrei erstellt.
  6. Wiederhole diesen Prozess beliebig oft.
(Quelle)

Auf diese Art und Weise baust du strategisch und relativ passiv die Domain Authority deines Blogs auf, was in besseren Rankings, mehr Besuchern und letztendlich in mehr Einnahmen resultieren wird.

Eine ausführliche Anleitung zum Thema Gastartikel schreiben 2.0 folgt in Kürze in einem extra Artikel.

Und wenn du diesen Prozess noch mit Offpage-SEO Consulting kombinierst, verdienst du sogar aktiv beim Gastbloggen noch Geld.

Das funktioniert wie folgt:

#4 Consulting

Neben “klassischen Consulting”, bei dem du über deinen Blog Leads und Kunden sammelst, kannst du zusätzlich Offpage-SEO Consulting anbieten.

Keine Angst.

Das ist weder schwer noch aufwendig. Es funktioniert zudem in jeder Nische / jedem Markt und nicht nur beim Thema “Geld verdienen im Internet”.

Es lässt sich wunderbar mit Gastbloggen 2.0 vereinen:

  1. Betreibe Gastbloggen 2.0. (siehe oben)
  2. Wenn du Blogs mit einer hohen Domain Authority (40+) gefunden hast, auf denen du (regelmäßig) Gartartikel veröffentlichen kannst, suche dir Unternehmen in deinem Markt, die ebenfalls Links von diesen Blogs haben möchten.
  3. Diese findest du in Blogging Facebook Gruppen oder einfach googlen.
  4. Erstelle eine Liste mit 50 Unternehmen, die einen Blog haben (oder Seiten, für die sie ranken wollen) und schreibe ihnen eine Email mit einem ansprechenden Angebot.
  5. Lass dich entweder pro Link (nicht mein Favorit) oder pro Monat (mein Favorit) bezahlen und baue nachhaltig und kontinuierlich für sie (und für dich) Backlinks auf.
(Quelle)

Da du den Gastartikel ohnehin schreiben (lassen) würdest, wäre es ineffizient, diese Gelegenheit nicht zu nutzen, andere Websites mit zu verlinken und dich dafür bezahlen zu lassen.

Mehr dazu in Kürze in einem extra Artikel.

#5 Online-Programme

eLearning ist unaufhaltbar.

Und ich finde das eine sehr gute und positive Entwicklung.

Die großen Player, wie Udemy und Skillshare haben extrem großen Zuspruch und bei Udemy’s rund 92,2 Millionen monatlichen Besuchern sieht man, dass eLearning ein sehr nachgefragter Markt ist.

Egal ob du es Onlinekurse, digitale Infoprodukte, eLearning oder Online-Programme nennst – das Prinzip ist immer das Gleiche:

  • Baue dir eine Audience auf (z.B. mit Hilfe eines Blogs)
  • Gib all dein Know-How kostenfrei raus und überzeuge so von deiner Expertise und baue Vertrauen auf (erst geben, dann nehmen)
  • Sammle Emails / Leads ein
  • Frag deine Audience nach deren Problemen, Hürden, Wünschen etc.
  • Baue basierend darauf einen Prototypen deines eLearning-Produktes (nicht das komplette Produkt bauen, bevor du nicht weißt, ob es sich verkauft oder nicht)
  • Setze eine Launch-Kampagne auf und leite deine Audience / all deine Marketingkanäle auf dein Angebot (z.B. Email-Sequenz mit Webinar / Verkaufsvideo)
  • Wenn du den sogenannten Market Fit hast – herzlichen Glückwunsch – baue dein Produkt weiter aus und mach es zum Besten in deiner Nische
  • Wenn nicht, gehe in die Analyse (ohne Gefühlschaos) und versuche datenbasiert herauszufinden, was noch nicht passt und nimm entsprechenden Anpassungen vor

Wichtig: Alles was mit dem Thema “Onlinekurse” in Verbindung steht, wird schnell als “Scam” und “Abzocke” abgestempelt.

Warum?

Meist aus den folgenden 2 Gründen:

  1. Das Produkt ist einfach schlecht gemacht.
  2. Es wurde viel mehr versprochen als das Produkt liefert.

Wenn du also Onlinekurse u.Ä. verkaufen möchtest, tu deinen Kunden (und dir) den Gefallen und baue etwas richtig Geiles, was deine Kunden wirklich weiterbringt.

Weitere Möglichkeiten, um mit deinem Blog Geld zu verdienen

Obige 5 Möglichkeiten sind meine Top #5 Favoriten, um mit einem Blog Geld zu verdienen.

Natürlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten, doch diese kann ich nur bedingt empfehlen.

Zum Teil funktionieren diese nur noch bedingt, kommen für viele nicht in Frage, sind die investierte Zeit nicht wirklich wert oder überlappen sich teilweise mit obigen 5 Möglichkeiten:

#6 Google AdSense

Mit Google AdSense Geld zu verdienen ist eine der unkompliziertesten Möglichkeiten.

Du fügst einen Werbecode an beliebiger Stelle deiner Webseite ein, an der dann eine Werbeanzeige erscheint. Diese passt sich sowohl inhaltlich als auch von der Größe automatisch an deine Webseite an.

Pro Klick kannst du durchschnittlich zwischen 0,10 € und 0,80 € verdienen.

Nachteil ist, dass du sehr viele Besucher benötigst, um nennenswerte Umsätze zu erzielen.

Ich monetarisiere nicht mehr mit Google AdSense.

#7 Werbebanner (Direkt-Vermarktung)

(Quelle)

Um Werbebanner auf deiner Webseite einzubinden, brauchst du einen festen Werbepartner. Die Erträge sind dadurch deutlich höher als beispielsweise bei der Einbindung von Google AdSense.

Bei WordPress ist es durch spezielle Plugins möglich, die Banner rotieren zu lassen.

Dadurch hast du die Möglichkeit auch mehrere Werbepartner gleichzeitig zu bedienen oder verschiedene Ads von ein und demselben Werbepartner abwechselnd dem Leser zu präsentieren.

#8 Banner-Vermarkter

(Quelle)

Hast du keine Zeit oder Motivation selbst nach einem Werbepartner zu suchen, kannst du auch einen Vermarkter dafür beauftragen.

Dieser sucht auf dich und deine Zielgruppe abgestimmte Werbepartner aus und kümmert sich außerdem um die Optimierung und das Management der Kampagnen sowie die Abwicklung der Bezahlung.

Als Gegenleistung wird eine Provision fällig.

#9 Sponsored Posts

(Quelle)

Ein Sponsored Post ist ein Blogartikel oder ein Social-Media Post über ein Produkt oder eine Dienstleistung, für den dich ein Werbekunde beauftragt und bezahlt.

Die Inhalte werden dir häufig vorgegeben und es ist deine Aufgabe, das Angebot so gut es geht zu beschreiben und dem Leser schmackhaft zu machen. 

Sponsored Posts bieten dir eine gewisse Flexibilität, da du ihn so gestalten kannst, dass er für deine Audience inhaltlich einen Mehrwert bringt und du gleichzeitig damit Geld verdienen kannst.

Außerdem kannst du deine persönliche Empfehlung mit einfließen lassen, welche sicher den ein oder anderen Leser überzeugen wird, da sie auf dein Urteil vertrauen.

#10 Push-Notifications

(Quelle)

Wenn du mehr Geld mit deinem Blog verdienen möchtest, nutze Push-Notifications.

Du kannst diese nutzen, um Besucher zurück auf deinen Blog / deine Website zu bringen – für die verschiedensten Ereignisse:

  • Neuer Blogartikel
  • Alte Blogartikel pushen
  • Neues Angebot
  • Rabatt
  • Warenkorbabbrecher
  • Geschenk
  • News
  • Gewinnspiel
  • usw.

Probier gern mal dieses Tool aus: Subscribers. Du kannst damit kostenlos starten.

#11 Chatbots

(Quelle)

Zwar kannst du mit Chatbots nicht direkt Geld verdienen, aber du kannst mit Hilfe von Chatbots mehr deiner Besucher in Leads und zahlende Kunden konvertieren.

Auch hochpreisige Affiliate-Produkte kannst du so bewerben.

Wichtig ist, dass jeder Kunde sich so individuell wie möglich abgeholt fühlt. Das erhöht die Conversionrate.

Als Tool kannst du dir einmal ManyChat anschauen. Aber es gibt auch zahlreiche, gute Alternativen.

#12 Exit Intent Popups

(Quelle)

Exit Intent Popups funktionieren noch immer.

Immer dann, wenn ein Nutzer vor hat deine Seite zu verlassen, erscheint ein Popup, das ihm ein Angebot macht:

  • Gutscheincode
  • Kostenlosen Crashkurs
  • Kostenlose Meditation
  • eBook
  • Email Kurs
  • etc.

Du kannst entweder ein generisches Popup erstellen, dass für alle deine Seiten / Blogposts identisch ist, oder es individuell anpassen, so dass es thematisch zu der jeweiligen Unterseite passt.

Ersteres haben wir vor Kurzem bei CoupleTime.de getestet.

Bei einem generischen Offer bekommst du in der Regel eine 1% Conversionrate hin.

Wenn du das Popup thematisch an deine jeweiligen Unterseiten / Blogposts anpasst, kannst du eine deutlich höhere Conversionrate erwarten.

Ich nutze Optinmonster dafür.

#13 Bezahlte Webinare

Bezahlte Webinare zu geben, ähnelt vom Prinzip einem Onlinekurs.

Der Unterschied ist: Du sprichst live zu deiner Community. Diese hat die Möglichkeit mit dir zu interagieren und dir am Ende Fragen zu stellen, auf die du antworten kannst.

Ein Webinar muss nicht immer kostenlos sein!

Um ein Webinar zu erstellen und zu implementieren gibt es verschiedene Webinar Softwares. Ich habe dir hier 17 verschiedene Tools mit Vor- und Nachteilen einmal vorgestellt.

Wenn du das Webinar als Low-Price Produkt verkaufst (Tripwire), kannst du am Ende des Webinars auch ein weiteres, teureres Produkt pitchen.

Stichwort: Gewinnmaximierer – hier am Beispiel von Jeff Walker.

#14 Freelance Services anbieten

(Quelle)

Da du bereits Experte im Bloggen innerhalb deiner Niche bist, kannst du darüber nachdenken, deine Skills als Freelancer anderen Unternehmen anzubieten. 

Unternehmen suchen immer nach fähigen Leuten, die ihr Fach beherrschen.

Klar – du tauschst hier Zeit gegen Geld und das ist kein passives Einkommen, von denen die Meisten von uns träumen. Doch wenn du weißt, wofür du es machst, spricht überhaupt nichts dagegen, dies für eine bestimmte Zeit zu tun.

Meist ist die Lernkurve auch extrem steil, was dir in deinem evtl. späterem Dasein als Full-Time Blogger auf jeden Fall von Nutzen sein wird.

#15 Spenden sammeln 

Um dir nebenbei ein bisschen was dazu zu verdienen, kannst du bei deinen Lesern Spenden sammeln. Einige Blogger haben diese Methode bereits in ihren Blog integriert. 

Um Spenden erhalten zu können, baust du einen „Spenden-Button“ ein. Beliebte Anbieter dafür wären beispielsweise PayPal oder Flattr, die die Zahlung dann für dich abwickeln. Aber auch direkte Spenden sind möglich, sodass das Geld auf direktem Weg auf dein Konto transferiert wird.

Meist belaufen sich die Spenden über kleine Beträge. Das bedeutet, die Masse macht’s. Als Gegenleistung für eine Spende könntest du zum Beispiel anbieten, dass Spender Blogartikel bereits ein paar Tage vor der offiziellen Veröffentlichung lesen können und dafür einen exklusiven Newsletter bekommen etc.

#16 Events veranstalten

Du kannst entweder andere Events über deinen Blog promoten und dafür zum Beispiel eine Affiliate-Provision erhalten oder dein eigenes Event planen und mit Hilfe deines Blogs vermarkten.

Aber auch Events von Bloggern für Blogger sind sehr gefragt.

So kannst du zum Beispiel Netzwerkveranstaltungen, Vortragsreihen, Workshops oder Camps organisieren.

Ein gutes Beispiel dafür wäre das Netzwerk BLOGST, das einmal im Jahr eine Konferenz für Blogger, Content Creator und Influencer veranstaltet.

Und selbst wenn du kein eigenes Event veranstaltest, sondern nur eines besuchst, nimmst du in aller Regel viel Know-How mit nach Hause und knüpfst wichtige Kontakte, was später ebenfalls in mehr Blog-Einnahmen resultieren wird.

#17 Vortrag als Influencer

(Quelle)

Organisierst du nicht dein eigenes Event, besteht die Möglichkeit, dich als Influencer auf großen Networking-Events für Vorträge zur Verfügung zu stellen und deine Erfahrungen mit der Audience zu teilen. 

Jährlich findet beispielsweise das DNX Festival in Berlin statt.

Hier erwarten dich viele interessante Vorträge, Workshops, Partys und vieles mehr. In der offiziellen Facebookgruppe gibt es auch immer wieder interessante News zu verfolgen.

#18 Blogs verkaufen

(Quelle)

Wenn du Erfahrung darin hast, digitale Assets – und damit meine ich Bolgs, Websites, Apps, Social Media Kanäle etc. – zu erstellen, Traffic aufzubauen und zu monetarisieren, hast du einen Goldesel im Keller.

Wenn du diesen Prozess nach einer Art Schema F reproduzieren und immer wieder wiederholen kannst, umso besser.

Je nach Projekt (Uniqueness, Content, Markt/Nische, Monetarisierungspotenzial, Pflegeaufwand etc.) kannst du das 12- bis 36-fache vom monatlichen Gewinn beim Verkauf deines Projektes bekommen.

Nehmen wir an, dein Blog generiert 5.000€ Gewinn / Monat, dann könntest du bei einem Verkauf rund 60.000 bis 180.000€ verdienen.

Und wenn du ein kleines Team von Content Erstellern um dich scharst, die kontinuierlich solche digitalen Assets aufbauen (und du diese wieder verkaufst), kann das ein sehr profitables Geschäftsmodell sein.

Definitiv nicht einfach – aber machbar.

#19 Audios in Blog einbetten

(Quelle)

Wenn du dich fragst:

Wie kann ich mit eingebetteten Audios und meinem Blog mehr Geld verdienen?

… ist das eine sehr gute Frage.

Nun, zum einen bietest du deinen Besuchern eine bessere Experience. Sie bleiben länger auf deinem Blog, was Google gegenüber positive Nutzersignale zeigt.

Dies wiederum kann zu besseren Rankings, mehr Besuchern und damit in mehr Blogeinnahmen resultieren.

In der Praxis sieht das Einbinden eines Podcasts / Audio-Files zum Beispiel so aus:

(Quelle)

Außerdem kommst du durch das gesprochene Wort viel “näher” an deine potenziellen Kunden heran, da du einen Schritt näher in Richtung Omnichannel Marketing gehst.

Und Omnichannel führt immer zu einer höheren Conversionrate – sprich mehr Sales.

#20 YouTube Videos in Blog einbetten

Alles, was für den Punkt #19 Audio gilt, gilt auch für Videos.

  • Videos sorgen für ein besseres Nutzererlebnis
  • Sie erhöhen die Sitzungsdauer der Besucher deines Blogs
  • Das kann zu besseren Rankings, mehr Besuchern und Einnahmen führen
  • Du kannst durch Videos / einen YouTube Kanal zusätzliche Reichweite aufbauen und Einnahmen generieren (durch z.B. Ads, Affiliate Marketing, eigene Produkte etc.)
  • Durch Videos kannst du eine intensivere Beziehung zu deinen potenziellen Kunden aufbauen, da diese dich hören, sehen und noch besser mit dir bonden können
  • Omnichannel Marketing führt immer zu einer höheren Conversionrate = mehr Umsatz

Ich sage nicht, starte lieber einen YouTube Kanal als einen Blog, weil der Trend “Video” mehr als sichtbar ist.

(Quelle)

Nein, denn gelesen wurde immer, gelesen wird auch heute und man wird auch in der Zukunft immer lesen.

Nur, wenn du freie Ressourcen hast, solltest du ernsthaft darüber nachdenken, diese in die Erstellung von Videos zu investieren aus besagten Gründen.

#21 Kostenpflichtiger Mitgliederbereich

Deine treuesten Leser sind große Fans deines Contents und höchstwahrscheinlich bereit für mehr, exklusive Inhalte zu bezahlen.

Du kannst einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich in deinen Blog integrieren, indem du exklusive Blogartikel, Videos, Audio Content usw. zur Verfügung stellst.

Hier findest du die top 11 WordPress Membership Plugins im Vergleich.

#22 VG Wort

Die VG Wort lässt sich im Prinzip mit der GEMA vergleichen, nur dass die VG Wort ausschließlich für Verlage, Autoren, Schriftsteller und auch Blogger zuständig ist.

Haben deine Blogartikel eine gewisse Mindestlänge (1800 Zeichen) und eine bestimmte Anzahl an Aufrufen (1500 Aufrufe), wird pro Artikel jährlich eine gewisse Summe ausgezahlt.

Hierzu musst du dich bei der VG Wort anmelden, worauf dann jedem deiner für die VG Wort qualifizierten Blogeinträge, eine Zählmarke zugeordnet wird.

Blogartikel, bei denen die erforderliche Zahl an Aufrufen erreicht wurde, müssen gemeldet werden. 

#23 Linkverkauf

(Quelle)

Backlinks sind das Rückgrat des Internets.

Ohne sie gäbe es das Word Wide Web nicht.

Zwar kann man sie bewusst ignorieren und trotzdem ordentlich Traffic von Google bekommen – das haben wir bei unserer Live-Case-Study CoupleTime.de gezeigt …

… doch ist dies nicht in jeder Nische möglich und wenn du für sehr kompetitive Search Terms ranken möchtest, hast du ohne Links keine Chance.

Schließlich sind Backlinks wohl DER wichtigste Rankingfaktor.

(Quelle)

Wie kannst du aber nun mit Links Geld verdienen?

Entweder du verkaufst Links auf deinem eigenen Blog oder kombinierst dies, wenn du zum Beispiel Blogposts auf anderen Blogs veröffentlichst (siehe #3 Gastbloggen 2.0 und #4 Consulting).

Aber: Linkverkauf ist Google ein Dorn im Auge, da somit bewusst die Rankings manipuliert werden. Jeder sollte also für sich selbst abwiegen, wie weit er geht.

Wenn du dich dafür interessierst, schau dir einmal SeedingUp an.

#24 Dropshipping Store

(Quelle)

Egal ob du deinem Dropshipping Store mit dem WooCommerce Plugin oder mit Shopify (oder einem anderen Tool) aufsetzt – Traffic brauchst du immer.

Und durch steigende Ad Costs bei Facebook Ads, Google Ads und co. wird es immer schwieriger einen positiven ROI hinzubekommen.

Warum dann nicht erst einen Blog um das Thema herum aufbauen und die Besucher dann auf die einzelnen Produkte oder Kategorien leiten?

Viele scheuen die Arbeit – doch ohne geht es nicht. 🙂 Doch wenn du bereits dafür bist, gibt es dort sehr viel zu holen.

#25 WordPress Plugins entwickeln

Ohne Plugins wäre WordPress nur halb so erfolgreich und stark.

Plugins sind wie Apps, die dir ermöglichen, deinen Blog deinen Bedürfnissen anzupassen.

Die Bandbreite reicht von einfachen Plugins bis zu hoch komplizierten Softwares. Wenn du weißt, wie WordPress funktioniert, und wenn du dich ein bisschen mit PHP auskennst, dann solltest du keine großen Probleme haben, eigene Plugins zu entwickeln.

Entweder du lädst dein Plugin als freie Version hoch oder du stellst dein Plugin auf deinem Blog zum Kauf zur Verfügung.

Dazu kannst du zum Beispiel Easy Digital Downloads verwenden. 

#26 WordPress Themes entwickeln 

(Quelle)

Wenn du gerne neue Designs entwickelst, dann kannst du eigene WordPress Themes kreieren und diese verkaufen.

Ein paar technische Kenntnisse solltest du auch vorweisen können, damit dir das Erstellen leichter von der Hand geht. 

Für die Entwicklung kannst du z.B. ein WordPress Theme Framework nutzen.

#27 T-Shirt Verkauf

(Quelle)

Ich nehme an, du hast bereits einmal nach “Geld verdienen im Internet” oder einer ähnlichen Phrase gesucht – stimmt’s?

Wenn ja, bist du womöglich bereits über das sogenannte “T-Shirt Business” gestoßen.

Ich bin kein Fan davon, da es alles andere als nachhaltig ist und wenn überhaupt, nur wenig Mehrwert schafft. Das Prozedere dahinter sieht wie folgt aus:

  • Such dir eine Zielgruppe (Veganer, Musiker, Onliner, Digitale Nomaden, Selbstoptimierer usw.)
  • Such dir bei Upwork, Freelancer, Dribbble und co. einen Designer und lass die verschiedene Designs für T-Shirt erstellen, die zu deiner Zielgruppe passen (z.B. bei Veganern: I ♥ PLANTS)
  • Tragetiere Veganer bei Facebook und zeige ihnen deine Designs via Facebook Ads
  • Versuche einen positiven ROI hinzubekommen

Wie gesagt, ich bin kein Fan davon. Stattdessen würde ich mir zuerst meine Audience aufbauen mit Hilfe eines Blogs zum Beispiel …

… und dann thematisch passende Produkte für meine Audience erstellen und ihr anbieten.

Der klassische Merch also.

So, wie das zum Beispiel kurzgesagt höchst erfolgreich praktiziert:

Fazit

Wie du siehst gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Strategien, um mit einem Blog Geld zu verdienen.

In der Praxis bedarf es in aller Regel jedoch nur 2 – 3 davon, um lebensverändernde Einnahmen zu erzielen.

Meine Favoriten sind:

Das Wichtigste jedoch ist, dass man egal welche Monetarisierungsart man wählt, eine essentielle Grundzutat immer benötigt – und diese lautet Traffic.

Ehe du irgendetwas verkaufen und somit Geld verdienen kannst, benötigst du immer erst die Aufmerksamkeit (Traffic) deiner Zielgruppe.

Die gute Nachricht ist aber, dass du diese (die Aufmerksamkeit) genau mit einem Blog bekommst – wenn du den SEO-getriebenen Ansatz wählst, so wie ich.

Wie hast du vor, mit deinem Blog Geld zu verdienen?

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