Blog erstellen: Gratis Mega-Anleitung 2020 [+ Beispiele]

Burkhard Berger . Updated May, 2 · 2020

Wenn du hier bist, um zu lernen, deinen eigenen Blog zu erstellen, um damit echte, lebensverändernde Einnahmen zu erzielen – bist du hier genau richtig.

Wenn du hingegen einen Blog ausschließlich als Hobby, ohne Absichten der Monetarisierung betreiben möchtest, wirst du hier womöglich nicht 100% das finden, nachdem du suchst.

Da täglich mehr als 4 Millionen Blogartikel veröffentlicht werden, denken die Meisten, der Markt seie gesättigt, um im Jahre 2020 noch einen erfolgreichen Blog zu starten und Geld damit zu verdienen.

(Quelle)

Ich habe AwesomeX® (diesen Blog) im Mai 2020 gestartet, um dir zu zeigen, dass dem nicht so ist.

Du kannst AwesomeX.de quasi als Live Case Study sehen und mich auf meinem Weg von 0 zu 100.000 Besuchern pro Monat begleiten.

Natürlich werde ich auch:

  • Alle verwendeten Monetarisierungsarten vorstellen (zum Beispiel: Affiliate Marketing, Consulting, Verkauf von digitalen Produkten usw.)
  • Sämtliche Einnahmen sowie Ausgaben mit dir teilen
  • Von allen Hochs und Tiefs
  • Und von allen Erfolgen und Misserfolgen berichten.

Du fragst dich, weshalb ich mir so sicher bin, die 100.000 Besucher pro Monat zu erreichen?

Das ist ganz einfach: Da ich in der Vergangenheit bereits einige Websites und Blogs erstellt und monetarisiert habe. Hauptsächlich mit Affiliate Marketing und digitalen Produkten.

Wenn du obige Jahreseinnahmen von 53.160,17€ durch 12 Monate teilst, erhältst du einen Blog, der durchschnittlich 4.430,01€ pro Monat generiert.

Nun gut. Genug der Vorrede. Legen wir endlich los.

Wie du deinen eigenen Blog erstellst – in 7 einfachen & erprobten Schritten

  1. Wähle deine Blog-Nische
  2. Notiere deine Blog-Ziele
  3. Suche dir einen Domain-Namen aus
  4. Registriere und hoste deine Domain
  5. Suche dir ein passendes WordPress-Theme aus
  6. Installiere alle wichtigen WordPress Plugins
  7. Erstelle Inhalte für deinen Blog
  8. Erstelle eine Content-Strategie für deinen Blog
  9. Betreibe Gast-Bloggen 2.0 und baue Backlinks auf

1. Wähle deine Blog-Nische

Jeder von uns weiß mittlerweile, dass man eine Nische braucht, um die Wahrscheinlichkeit deutlich zu erhöhen, einen erfolgreichen Blog aufzubauen.

Wir sprechen hier vom Thema “Spezialist” vs. “Bauchladen”.

Um dir mal ein paar Beispiele von Blog-Nischen zu geben:

  • Gesund Kochen
  • Vegane Ernährung
  • Bedürfnisorientierte Kindererziehung
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Natürlich schwanger werden
  • Muskelaufbau
  • Crossfit
  • Geld verdienen
  • Bloggen
  • Online-Marketing
  • Ängste besiegen
  • Podcasten
  • Gesund Abnehmen

Die Liste ist nahezu unendlich erweiterbar.

Die meisten Blogger und Online-Marketing Gurus raten dir nun, dass du über etwas bloggen solltest, “für das du brennst” / für das du eine Leidenschaft hast, damit du “die schwierige Anfangszeit bewältigst, in der du bloggst, bloggst und bloggst – sich aber keiner für deine Inhalte interessiert.”

Versteh’ mich nicht falsch – grundsätzlich sehe ich “Leidenschaft” auch als wichtiges Kernelement an, um langfristig erfolgreich zu sein und Spaß an der Sache zu haben.

ABER: Es wird bei diesem Ansatz ein zentrales Element komplett außer Acht gelassen: Die Monetarisierung – sprich:

Lässt sich in der Nische Geld verdienen, so dass ich gut davon leben kann, oder eben nicht?

Je nachdem wo du in deinem Leben stehst, bin ich fest davon überzeugt, dass gerade am Anfang deiner Reise “Online Geld zu verdienen” Geld verdienen wichtiger ist, als die Leidenschaft (das Thema) an sich.

Oder anders gesagt:

Sobald der Ball ins Rollen kommt und du mit deinem Blog Besucher, Kommentare, Anerkennung bekommst und eben auch Geld verdienst – kann genau DAS deine neue Leidenschaft werden (anstelle des eigentlichen Themas).

Sprich, deine neue Leidenschaft ist fortan “erfolgreich zu sein” und “mit deiner Sache Geld zu verdienen”.

(Quelle)

Wenn der Erfolg und das Geld hingegen über einen längeren Zeitraum ausbleiben, gibt jeder irgendwann auf. Egal, wie sehr du dein Thema liebst.

Keine Empfehlung

Nehmen wir mal an, du würdest den allgemeinen Hinweisen folgen und einen Blog erstellen, der rein auf deiner Leidenschaft, deinen Fähigkeiten und Erfahrungen basiert:

  • Du schreibst 25 Blogartikel
  • Erstellst ein paar Videos für deinen YouTube Kanal
  • Ein paar Posts für Instagram, TikTok und co.
  • Baust ein paar Affiliate-Links in deine Artikel ein
  • Erstellst einen Lead Magnet “5 Tage Crashkurs – Abnehmen ohne zu hungern” und sammelst so Email Adressen
  • Am 5. Tag erhält dein Email Subscriber ein Angebot für dein “90 Tage Abnehm-System ohne Hunger”

In der Theorie klingt das alles spanned, doch ich kann dir nahezu garantieren, dass dieser Blog nicht erfolgreich wird.

Warum?

Da eine essentielle Komponente fehlt: Das Monetarisierungspotenzial.

Das ich selbst aus einer kreativen Familie komme, habe ich es früher gehasst, wenn man “Business machen” in den Vordergrund und die “Kunst” / das Thema an sich in den Hintergrund gestellt hat.

Die knallharte Realität ist jedoch, wenn man nicht zeitnah Geld mit seinem Blog verdient, wird man scheitern.

Um dem mit aller Kraft entgegenzuwirken, orientiere dich an folgenden 3 Komponenten, die die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Blogs immens steigern:

  • [A] Monetarisierungspotenzial
  • [B] Markttiefe
  • [C] Erfahrung & Know-how

Lass uns alle 3 nun gemeinsam anschauen.

[A] Monetarisierungspotenzial

Sicher hast du bereits ein, zwei Nischen-Ideen für deinen Blog im Kopf.

Bevor du jetzt losgehst und “einfach mal machst”, prüfe in jedem Fall, ob sich in der jeweiligen Nische Geld verdienen lässt.

Denn was bringt es, wenn du

Prüfe als Erstes, ob sich deine Blog-Nische in eine (oder mehrere) der folgenden 3 Hauptmärkte einordnen lässt:

Lautet deine Antwort nein,

Lautet deine Antwort hingegen JA, gibt es an dieser Stelle grünes Licht von mir und du kannst weitermachen und prüfen, welche potenziellen Monetarisierungsarten es gibt – sprich: wie genau kannst du mit deinem Blog Geld verdienen?

Die 3 üblichsten und zugleich wichtigsten Arten sind:

  • i) Affiliate Marketing
  • ii) Verkauf von Produkten (digital und physisch)
  • iii) Verkauf von Dienstleistungen (Coaching und Consulting)

i) Affiliate Marketing

Gib 5 – 10 deiner wichtigsten Search Terms in Google ein und schau dir an, welche Seiten ranken.

Gehe nun auf die jeweilen Seiten und schau dir an, ob sie Produkte als Affiliate bewerben.

In unserem Beispiel habe ich nach “webinarjam” gesucht und nahezu ausschließlich Affiliate-Seiten gefunden.

Prüfe, ob es sich um Affiliate-Links handelt – sprich: ob Affiliate-Marketing praktiziert wird.

(Quelle)

Schau dir auch an, wie hoch die Provisionen sind, die im Schnitt ausgeschüttet werden. Bei digitalen Produkten sind die Provisionen in aller Regel höher als bei physischen Produkten.

(Quelle)

Unser Beispiel mit “webinarjam” war recht offensichtlich. Wenn ich zum Beispiel nach “online marketing” oder “blog erstellen” google, tauchen auch viel weniger Affiliate-Seiten auf.

Darum geht es auch gar nicht. Sondern viel mehr darum, dass du dir möglichst viele deiner Mitbewerber anschaust und versuchst herauszufinden, ob sie ihren Blog mit Affiliate Marketing monetarisieren.

Ist das der Fall, ist das ein GUTES Zeichen. Denn wenn Affiliate Marketing Potenzial für deinen Blog und für deine Nische besteht, existiert gleichzeitig auch die Möglichkeit deinen Blog sehr passiv zu betreiben – dein Einkommen von der Arbeitszeit zu entkoppeln.

Schau dir auch die folgenden Affiliate-Programme und Affiliate-Netzwerke an und suche dort nach potenziellen Produkten, Softwares, Events, Tools, Dienstleistungen etc., du du als Affiliate über deinen Blog bewerben könntest:

ii) Verkauf von Produkten (digital und physisch)

Wenn du auf deinen Mitbewerber-Blogs stöberst, schau auch ob digitale oder physische Produkte über den Blog verkauft werden.

(Quelle)

Halte im Blog-Content, im Menü, in der Sidebar und im Footer Ausschau nach Wörtern wie “Onlinekurs”, “Produkte”, “Programme” oder Ähnliches.

Wenn deine Mitbewerber zusätzlich Geld mit eigenen Produkten verdienen, ist das ein gutes Zeichen. Sie haben quasi für dich schon geprüft und erprobt, dass die Audience in dieser Nische bereit ist für diese Art von Produkt Geld auszugeben.

(Quelle)

Das Gleiche gilt natürlich auch für den Verkauf von physischen Produkten.

Prüfe, ob deine Nische auch Potenzial für den Verkauf physischer Produkte bietet, wie hier zum Beispiel bei bergfreunde.de

Tipp I: Solltest du bei deinen Mitbewerber-Blogs keine eigenen Produkte sehen, trage dich in deren Email Listen ein und prüfe, ob sie dir nach ein paar Tagen ein eigenes Produkt pitchen, das nur die Email Abonnenten sehen können.

Tipp II: Wenn du bereits gesehen hast, dass deine Blog-Mitbewerber verschiedene Produkte als Affiliate bewerben, ist das ebenfalls ein gutes Zeichen.

Dir besteht somit später nämlich die Möglichkeit, ein eigenes Produkt zu erstellen und zu verkaufen – anstelle Produkte andere als Affiliate zu bewerben.

iii) Verkauf von Dienstleistungen (Coaching und Consulting)

Wie du vielleicht schon weißt, bin ich ein großer Fan davon, bereits in den ersten 100 Tagen lebensverändernde Einnahmen mit deinem Blog zu verdienen, anstatt Monate oder gar Jahre darauf warten zu müssen …

… so wie es die meisten Gurus da draußen predigen.

Wie das gehen soll, fragst du?

Ganz einfach: Indem du deinen Blog gleich von Anfang an als UnternehmerIn betreibst und nicht als Blogger.

Dazu später mehr.

Für den Moment genügt die folgende Milchmädchen-Rechnung:

  • Gutes Geld = viel Traffic X kleinere Affiliate-Einnahmen
  • Gutes Geld = wenig Traffic X hochpreisiges Coaching & Consulting

Was ich dir damit sagen möchte, ist, dass du dich zu Beginn auf Coaching & Consulting fokussieren solltest, da dein Blog zu dieser Zeit naturgemäß wenig Traffic haben wird.

Und ja, sowohl im B2B als auch im B2C Markt geben Menschen viel Geld für deine wertvolle Expertise aus.

(Quelle)

1:1 Coaching & Consulting und Done-for-You Dienstleistungen stehen sowohl beim Wert als auch bei den Preisen an der Spitze der Pyramide.

Egal ob du wie Annick Jebe Frauen hilfst, auf natürliche Art und Weise schwanger zu werden …

… oder wie Sabine Stemp Menschen verhilfst, in ein angstfreies Leben zu gelangen …

… oder wie Petra Fürst Frauen hilft, den Mann ihrer Träume zu finden …

… oder wie ich Unternehmen verhelfe, mehr Besucher durch SEO und strategischen Linkaufbau zu bekommen –

Immer dann, wenn du Menschen oder Firmen verhilfst ein großes Problem zu lösen, kannst du dafür regelmäßig hohe Preise verlangen (und auch bezahlt bekommen).

Und wenn du sagst:

“Naja, in meiner Nische geht aber kein hochpreisiges Coaching oder Consulting”, dann habe ich dir hier noch ein paar weitere Möglichkeiten dagelassen, die dich eventuell inspirieren und auf neue Ideen bringen:

  • Online Marketing Consultant
  • Hunde-Trainer
  • Social Media Berater
  • Fitness Coach
  • Consultant für Leadgenerierung
  • Vegan Berater
  • Anti-Depressions-Coach
  • Vertriebstrainer
  • PR Berater
  • SEO Consultant
  • Traffic Consultant
  • Berater für Conversion Optimierung
  • Blogaufbau Coach
  • Verkaufs- und Werbetexter
  • Verkaufsfunnel Consultant
  • Amazon Experte
  • Online-Shop Berater
  • IT Berater
  • Start-Up Coach
  • Abnehm-Coach
  • Erfolgs-Coaching
  • Kommunikationstrainer
  • Bewerbungstrainer
  • Immobilien-Coaching
  • Trading-Coaching
  • usw.

[B] Markttiefe

Der zweite wichtige Punkt, den es zu prüfen gilt, ist die Markttiefe.

Stell dir folgende Frage:

Gibt es in meiner Nische genügend Suchvolumen, um 100.000 Besucher pro Monat zu generieren?

Solltest du zum Beispiel einen Blog erstellen wollen, der mindestens 5.000€+ pro Monat Gewinn erwirtschaftet, sollten die 100.000 Besucher pro Monat das Minimum sein.

Gleichzeitig heißt das natürlich nicht, dass 100.000 Besucher = 5.000€ pro Monat bedeuten.

Dein Job an dieser Stelle ist es, zu prüfen, ob Menschen Suchbegriffe und Themen in Google eingeben, über die du bloggen möchtest.

Das ist das, was du sicher schon oft gehört hast und als Keyword-Recherche bezeichnet wird.

Schnapp dir ein SEO Tool wie zum Beispiel SEMRush, Ahrefs oder Ubersuggest und schaue auf die folgenden Metriken:

  • Suchvolumen: Wie oft wird dieser Suchbegriff pro Monat in Google eingegeben
  • Keyword Difficulty: Auf einer Skala von 0 bis 100 – Wie schwer ist es für dieses Keyword zu ranken (basierend auf der Konkurrenz)
  • Cost Per Click (CPC): Wie viel du für das Keyword bezahlen würdest, wenn du zum Beispiel GoogleAds dafür schalten würdest.

Tipp: Wenn du SEO Tools wie SEMRush, Ahrefs oder Ubersuggest verwendest, wirst du sehen, dass sowohl bei dem Suchvolumen als auch bei der Keyword Difficulty extreme Unterschiede existieren.

Die Tools funktionieren auf dem US / englischsprachigen Markt deutlich akkurater. Wie wir das “Problem” für den deutschen Markt jedoch lösen – dazu kommen wir in Kürze.

Beispiel

Nehmen wir an, du möchtest über das Thema Schwangerschaft bloggen.

Im 1. Schritt gehst du also zu einem der SEO Tool und gibst eine Handvoll Suchbegriffe ein, die offensichtlich zum Thema passen:

  • Schwangerschaft
  • Schwanger werden
  • Fruchtbare Tage
  • Eisprung
  • Pille absetzen

Für “schwanger werden” sieht das bei SEMrush so aus:

22.600 monatliche Suchanfragen ist ordentlich und ein gutes Zeichen.

Zwar wird die Keyword Difficulty als “Very hard” bezeichnet, was wir für den Moment jedoch nicht weiter berücksichtigen. Zumal jeder offensichtliche Suchbegriff heute mehr oder weniger stark umkämpft ist.

Scrolle nun weiter runter und schau dir die ähnlichen Keywords an:

Dort siehst du, dass das Gesamtvolumen für Variationen des Keywords 258.900 ist, für Fragen 51.200 und für ähnliche Keywords 162.400.

Das sieht gut aus.

Jetzt – im 2. Schritt – wiederholst du den Vorgang für die anderen Keywords unserer ursprünglichen Liste (für Schwangerschaft, Fruchtbare Tage, Eisprung und Pille absetzen).

Wenn auch dort ähnlich gute Werte rauskommen, gibt es grünes Licht und geht es mit Schritt 3 weiter.

3. Schritt: Schau dir an, welche Mitbewerber für deine ursprünglichen Haupt-Keywords in den Top 10 bei Google ranken.

Klicke auf ein paar Mitbewerber-Seiten und schau dir an, wie viel Traffic sie in etwa pro Monat generieren. Installiere dafür einfach die kostenlose Chrome Extension von SimilarWeb.

So siehst du anschließend zum Beispiel, dass unser Mitbewerber cyclotest rund 467.500 monatliche Besucher hat. Ein ebenfalls gutes Zeichen.

Im 4. Schritt (der letzte) nimmst du 3, 4 deiner Mitbewerber-URLs und kopierst sie in eines der SEO Tools und schaust dir an, für welche Suchbegriffe diese Seiten ranken.

Wenn du so zu der Erkenntnis kommst, dass es für dich relevante Keywords gibt, die in Summe 300.000 Suchvolumen mitbringen, bist du bezüglich Markttiefe ready to go, um einen erfolgreichen Blog aufzubauen.

Deine Nische ist zu klein?

Wenn du nach der Recherche jedoch feststellen solltest, dass deine Nische zu klein ist – sprich: es nicht genügend Suchvolumen gibt, zoome aus auf den thematisch größeren Teilmarkt.

Was meine ich damit?

Nun – wie eingangs erwähnt existieren wir 3 große Hauptmärkte:

  • Gesundheit
  • Beziehungen
  • Geld

Und wenn du so willst, “Hobbys” als der 4. Hauptmarkt.

Diese lassen sich in zahlreiche Teilmärkte unterteilen, zum Beispiel:

  • Ernährung
  • Abnehmen
  • Training
  • Dating
  • Liebe
  • Trennung
  • Investieren
  • Online-Business
  • Verkaufen
  • Immobilien
  • usw.

Wenn du diese nun weiter feinunterteilst, erhältst du zahlreiche und nahezu unendlich erweiterbare Nischen, wie zum Beispiel:

  • Abnehmen für Studenten
  • Attachement Parenting
  • SEO für Coaches
  • Natürlich schwanger werden
  • Angstfrei leben
  • usw.

Nun kann es durchaus passieren, dass deine Nische zu wenig Suchvolumen hat, um auf 100.000+ Besucher pro Monat zu kommen.

Lösung:

Zoome einfach auf den nächstgrößeren Teilmarkt aus.

Wenn ich mich mit AwesomeX.de ausschließlich auf meine Hauptnische “SEO für Blogger” fokussieren würde, hätte ich niemals die Chance einen großen Blog mit großer Reichweite aufzubauen.

Stattdessen zoome ich eine Ebene aus und plötzlich kann ich Themen, wie Online-Business, SEO, Affiliate Marketing, Online-Marketing, Social Media, Startups, online Geld verdienen und zahlreiche weitere bespielen.

Der Trick ist es also, sich des größeren Teilmarktes zu bedienen und die Besucher dann in deine Nische zu “ziehen”.

[C] Erfahrung & Know-how

Die dritte Komponente – wenn es um die Auswahl deiner Nische geht – sind deine Erfahrungen und dein Know-how.

Wenn du mich fragst, ist das der am meisten zu vernachlässigende Punkt. Dennoch können wir ihn nicht komplett außer Acht lassen.

1. Solltest du natürlich wissen, über was du schreibst.

Eigene Erfahrungen, Know-how, Case-Studies, Geschichten usw. werten deine Blog-Inhalte immens auf. So mache ich das zum Beispiel mit CoupleTime.de oder AwesomeX.de und berichte über aktuelle Besucherzahlen, Einnahmen, Learning, Erfolge und Misserfolge.

Natürlich musst du kein Experte von Anfang an sein, sondern kannst deinen Weg und deine Learnings gleichzeitig mit deiner Audience teilen. Dennoch solltest du ihr fachlich stets 2, 3 Schritte voraus sein.

2. Du benötigst Erfahrungen & Know-how auf deinem Gebiet, um einfacher Kontakte mit anderen Influencern in deiner Nische aufzubauen.

Um einen erfolgreichen Blog aufzubauen, reicht es nicht “einfach nur guten Content” zu erstellen. Das ist nur die eine Seite der Medaille.

Es ist zwingend erforderlich, dass du Kontakte und eine Beziehung zu anderen Bloggern, Influencern, Kooperationenspartner usw. aufbaust, um deinem Blog maximale Sichtbarkeit zu geben (durch z.B. Gastartikel).

Frag dich zum Beispiel:

  • Welche Verbindungen & Beziehungen habe ich in meiner Branche?
  • Kann ich diese Beziehungen für meinen Blog nutzen?
  • Für welche Websites könnte ich Gastartikel schreiben?
  • Welche Websites würden meinen Gastartikel-Vorschlag aufgrund meines Hintergrundes womöglich sofort akzeptieren?

Diese Fragen und Herangehensweise helfen dir, schnell viel Sichtbarkeit für deinen Blog zu bekommen und diesen innerhalb kurzer Zeit profitabel zu gestalten.

Natürlich geht es auch ohne diese Beziehungen, wenn du komplett von Null startest, dauert dann nur etwas länger diese aufzubauen.

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2. Notiere deine Blog-Ziele

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch.

Antoine de Saint-Exupéry

Genau das gilt auch für die Erstellung deines Blogs.

Notiere dir im ersten Schritt deine Blog-Ziele und skizziere anschließend einen realistischen Plan, diese Ziele zu erreichen.

[A] Ziele deines Blogs

Halte es bei deinen Blog-Zielen simple und verkompliziere nichts. Ich habe meine Blog-Ziele zum Beispiel in einem einfachen Google Doc notiert.

Unterscheide auch unbedingt zwischen kurzfristigen Zielen (Targets) – diese sollten nicht länger als 90 Tage in die Zukunft reichen – und zwischen langfristigen Zielen (Goals / Vision). Bei Letzterem ist alles möglich zwischen 2 und 50+ Jahre.

Deine (kurzfristigen) Ziele sollten “Smart Ziele” sein, also:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Es ist zudem erwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit seine Ziele zu erreichen, nach 90 Tagen stark abnimmt.

Sprich: Es bringt nichts und ist im wahrsten Sinne Zeitverschwendung, wenn du länger als 90 Tage in die Zukunft planst. (Daher die Unterscheidung zwischen Targets und Goals / Vision.)

Als ich AwesomeX® gestartet habe, sahen die Ziele und der Plan in etwa wie folgt aus. Das ist auch das, was ich dir empfehlen würde:

  • Schreibe und veröffentliche 5 Master-Artikel zu je 3.500+ Wörter bis zum 15.05.2020
  • Schreibe und veröffentliche 5 kleinere Artikel zu je 2.000 Wörter bis zum 31.05.2020
  • Erstelle folgende Seiten: Kontakt, Consulting und Über bis zum 31.05.2020
  • Schreibe 5 Gastartikel bis zum 31.05.2020
  • Erhalte 1.000 Besucher / Monat bis zum 31.07.2020
  • 250 Email Subscriber bis zum 31.07.2020
  • Generiere 100 Backlinks bis zum 31.08.2020

[B] Ideen für deinen Blog

Du wirst feststellen, dass du im Laufe der Zeit immer wieder neue Ideen bekommst. Wichtig ist, sich a) von diesen Ideen nicht ablenken zu lassen und b) diese Ideen aber auch nicht zu vergessen – schließlich könnten sie sehr wertvoll sein.

In meinem “Blog-Ziele” Google Doc habe ich daher auch einen Abschnitt der mit “Ideen” gekennzeichnet ist. Dieser kann zum Beispiel die folgenden Elemente umfassen:

  • Dein Alleinstellungsmerkmal (USP) – Was unterscheidet sich von deinen Mitbewerbern?
  • Dein Blog Slogan (Überschrift, Unter-Überschrift und wenn du so willst “Mission Statement”)
  • Welches Problem löst du?
  • Deinen Elevator Pitch. Wie würdest du einem Fremden in 1, 2 Sätzen erklären, um was es auf deinem Blog geht?
  • Deine perfekten Leser / Kunden / Zielgruppe?
  • Welches sind die Hauptkategorien deines Blogs?
  • Zukünftige Content-Ideen mit zugehöriger primärer Suchanfrage und Suchvolumen

Ein wunderbares Tool, was mir immer sehr hilft den Überblick zu behalten, ist unser sogenanntes “Content Tool”.

Sehr gern kannst du dir das Content Tool hier herunterladen. Ohne Email Adresse. Einfach so. 🙂

Das Wichtigste ist, dass du ein Dokument hast, welches du kontinuierlich updatest, um deine Message, deine Audience, deinen Content usw. immer weiter zu optimieren.

Also: Leg dir ein paar einfache Ziele (kurzfristige & langfristige) fest und schreibe diese auf, so dass du sets einen Finger am Puls deiner Audience und an deinem Fortschritt hast.

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3. Suche dir einen Domain-Namen aus

Ich glaube, da stimmst du mir zu: Einen Namen für das eigene Projekt zu finden ist einer der coolsten Momente, oder?

Währenddessen du den Namen deiner Social Media Kanäle recht einfach ändern kannst, ist das beim Blog-Namen im Nachhinein nicht ganz so einfach möglich: Wenn dein Blog einmal gut in Google rankt und ordentlich Traffic bringt, geht man nur ungern ran und nimmt irgendwelche Änderungen am Domain-Namen vor.

Daher solltest du dir über ein paar grundlegende Elemente Gedanken machen:

Personal Brand vs. Corporate Brand

(Quelle)

Möchtest du deinen Blog unter deinem Personal Brand aufbauen oder einen Markennamen wählen?

Beim Personal Brand könntest du deinen Namen für deinen Blog wählen, wie zum Beispiel: burkhardberger.com.

Der Vorteil hier ist, dass du durch deinen Personal Brand möglicherweise “näher” an deiner Zielgruppe dran bist, als bei einem klassischeren Markennamen.

Der Nachteil aber ist, dass du solch eine Marke so gut wie nicht verkaufen kannst. Niemand außer mir, könnte mit einem “Burkhard Berger” Blog etwas anfangen.

Mit AwesomeX.de versuche ich beide Welten zu vereinen. Während der Blog unter dem Namen AwesomeX® ein wertvolles, digitales Asset wird, baue ich gleichzeitig meinen Personal Brand “Burkhard Berger” auf (mit Hilfe von persönlichen Bildern, eigenen Artikeln, Über-Seite und co.)

Nichts, dass ich vorhätte, AwesomeX.de eines Tages zu verkaufen, aber so halte ich mir diese Möglichkeit stets offen.

Kleine Nische vs. Großer Markt

Das ist jetzt Wichtig:

Egal ob du einen großen oder einen eher kleineren Blog aufbauen möchtest, wähle stets einen Namen, der Raum für weitere Themenbereiche lässt.

Früher habe ich zahlreiche kleine Seiten aufgebaut, wie zum Beispiel:

Nun siehst du selbst, wie schnell man sich thematisch hier deckelt.

Mit AwesomeX.de zum Beispiel habe ich einen Namen gewählt, der A) nahezu alle Themen ermöglicht und B) bewusst anderes ist, als Mitbewerber-Blogs im Bereich Online Marketing.

Die Meisten würden vielleicht einen Blog über Persönlichkeitsentwicklung oder etwas Ähnliches erwarten. Doch das findest du hier (aktuell noch) nicht. Ich spekuliere somit darauf, dass sich der Name besser bei neuen Lesern einprägt.

DE vs. COM

Deutschsprachiger Markt oder englischsprachiger Markt?

Zugegeben, diese Frage hat mich lange Zeit beschäftigt. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich beide gewählt.

Auf AwesomeX.de findest du ausschließlich deutsche Inhalte und auf AwesomeX.com englische Inhalte.

Was neben der Sprache unterschiedlich ist, ist die Markttiefe. Hier mal ein Beispiel:

Nach “online geld verdienen” suchen pro Monat global ca. 27.000 Menschen.

Das ist schon recht ordentlich, doch für die englische Variante davon “how to make money online” suchen zum Beispiel global 228.000 Menschen. Das ist das 8,4-fache.

Also: Wenn du dich für den deutschsprachigen Markt entschieden hast, suche dir eine .de Domain aus. Wenn es der englischsprachige Markt sein soll, dann eine .com Domain.

Tools zum Finden des Blognamens

Mittlerweile gibt es zahlreiche “Namensgeneratoren”, mit denen du einen neuen Namen für deinen Blog bzw. dein Unternehmen finden kannst.

Mein Favorit ist namelix, da die dort gebrachten Vorwürfe tatsächlich brauchbar und größtenteils modern sind.

Aber du kannst auch andere ausprobieren, wie:

Erstelle dir eine kleine Liste von Namen, die für dich grundsätzlich in Frage kommen und prüfe anschließend, ob die Domain noch frei ist und wenn nicht, ob sie verkäuflich ist und wenn ja, für wie viel.

Ich nutze dafür immer checkdomain.de

Im letzten Schritt würde ich noch prüfen, ob der Markenname noch frei ist. Gern kannst du dafür Markenchk.de nutzen. Dort sieht du zusätzlich, welche Domains bereits registriert oder noch frei sind.

Meine Empfehlungen

  1. Versuche einen möglichst kurzen, nicht zu komplexen Namen für deinen Blog zu finden. Er sollte zudem einprägsam und leicht erinnerbar sein. Denk an: Google, Apple, Amazon, Nike, Adidas, Samsung usw.
  2. Der Name kann das Thema deines Blogs beschreiben, muss aber nicht. Versuche dich mit dem Namen deines Blogs nicht zu deckeln, sondern lasse dir “Luft nach oben”.
  3. Versuche Zahlen im Domainnamen zu vermeiden (ist kein Muss).
  4. Ein No-Go für mich sind Bindestriche in der Domain, wie zum Beispiel: awesome-x.com (NO) oder head-of-green.de (NO). Besser ist: awesomex.com (YES) oder headofgreen.de (YES).

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4. Registriere und hoste deine Domain

Jede Website braucht einen Webhoster, der die Website auf einem Server speichert, so dass Menschen diese Website online aufrufen können. Ohne einen Hosting Account ist dein Blog nicht im Internet.

Die Performance deines Blogs hängt stark vom jeweiligen Anbieter ab. Du solltest daher den für dein Vorhaben besten Webhoster wählen.

Ein guter Hoster sorgt für eine hohe Erreichbarkeit deiner Website ohne Unterbrechungen und für eine maximale Sicherheit aller Daten.

Du solltest einen Host wählen, der zuverlässig ist, in der Szene bekannt ist und zudem faire Preise anbietet.

Ein Hoster, der für mich all diese Kriterien erfüllt ist RAIDBOXES.IO.

  1. 99% Server Erreichbarkeit
  2. High-speed Server
  3. Übersichtliches Dashboard perfekt für Einsteiger
  4. Zahlreiche Hosting-Optionen zur Auswahl
  5. 24/7 Kundensupport
  6. Inklusive SSL Zertifikat
  7. Fair im Preis (ab 9€ netto pro Monat)
  8. Kostenlose 14-tägige Testphase

Also, suchen wir uns nun einen geeigneten Hoster aus (z.B.: raidboxes.io) und registrieren deine Domain:

[#1] Navigiere zu raidboxes.io

Gehe zu raidboxes.io und klicke auf “Kostenlos starten”. Gib anschließend deine Email ein und bestätige mit einem Klick auf “Kostenlose Registrierung jetzt starten”.

[#2] Grundeinstellungen vornehmen

Trage deine Informationen ein und nimm persönliche Einstellungen vor.

[#3] Email bestätigen

Nach erfolgter Registrierung sendet dir Raidboxes eine Bestätigungsmail zu. Klicke auf den dort enthaltenen Button “Jetzt starten” oder kopiere den Token.

[#4] Neue Box erstellen

Wenn alles passt, landest du direkt im Dashboard und kannst direkt mit dem Anlegen einer neuen WordPress-Seite beginnen. Klicke dazu auf “Neue Box erstellen”.

Trage alle erforderlichen Daten ein. Dies sollte in aller Regel selbsterklärend sein. Klicke anschließend auf “Box erstellen”.

[#5] Box aktivieren & Domain registrieren

Nach der Installation deiner Box, kannst du diese nun aktivieren und im Anschluss deine Wunsch-Domain registrieren.

Der Mini-Tarif sollte für den Start in aller Regel ausreichen. Später kannst du ohnehin jederzeit nach Belieben upgraden.

Steht dein Setup bis hierhin, können wir uns im nächsten Schritt in dein Backend von WordPress einloggen. Dort kannst du deine Website quasi bearbeiten, das Design verändern, Funktionen aktivieren / deaktivieren und am Wichtigsten: Inhalte hinzufügen.

Schauen wir uns im nächsten Schritt also an, welches Design dein Blog haben soll (Stichwort: WordPress Theme).

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5. Suche dir ein passendes WordPress Theme aus

WordPress Themes bestimmen hauptsächlich den Look / Design und die Funktionen deiner Website.

So sollte zum Beispiel eine eher eCommerce-lastige Website (Online-Shop) anders aussehen und andere Features haben, als eine eher contentlastige Website (Blog).

Aktuell sieht deine Website noch eher “mähh” aus. In etwa so:

Um das zu ändern und deutlich aufzuhübschen, bedienen wir uns den Themes.

Alle von WordPress selbst zur Verfügung gestellten (und zahlreiche andere) sind kostenfrei. Wie auch immer – diese Themes kommen in aller Regel mit Einschränkungen und Limitierungen.

Meine Empfehlung an der Stelle ist ganz klar:

Nimm rund 50 Euro in die Hand un investiere in ein sogenanntes Premium-Theme. Du willst schließlich ein richtiges Business daraus machen. In dem Fall sind die ca. 50 Euro mehr als gut investiert.

Premium Themes

Nahezu unendlich viele Premium Themes findest auf folgenden Websites:

  • Themeforest
  • StudioPress
  • Thrive Themes
  • Elementor
  • Elegant Themes
  • CSS Igniter

Oder du googlest nach “best wordpress themes”, “best wordpress themes for blogs” oder Ähnliches und suchst dir dort ein für dich passendes aus.

Stelle sicher, dass alles gut und professionell aussieht, die Seiten schnell laden und der Nutzer alle wichtigen Informationen unkompliziert findet.

Blog-Theme installieren

Gehen wir nun Schritt-für-Schritt durch, wie du schnell und einfach dein Theme installieren kannst.

Schritt #1 – Logge dich als erstes in dein WordPress Backend ein.

Dein WordPress Backend ist so etwas wie die “Kommandozentrale” deiner Website. Mit Hilfe dieser kannst du das Design, verschiedene Funktionen, als auch neuen Content (Texte, Bilder, Videos etc.) hinzufügen.

Zum Backend gelangst du immer, indem du das Folgende in deinen Browser eingibst: deinedomain.de/wp-admin

Gib anschließend Benutzername und Passwort ein. Nach dem Klick auf “Anmelden” gelangst du sofort ins Backend und es müsste bei dir in etwa so aussehen:

Klinke nun in der linken Sidebar auf “Design” und landest umgehend auf der Theme-Seite.

Navigiere anschließend zu dem Button “Theme hinzufügen”:

Danach siehst du die tausenden, kostenloses Themes, die du sofort installieren könntest. Klicke dich auch durch die Tabs:

  • Vorgestellt
  • Populär
  • Neueste

Nutze zudem das Feature “Nach Funktionen filtern”, da du so nach Thema (Blog, eCommerce, Bildung usw.), Funktionen (eigener Header, individuelles Logo, Beitragsbilder usw.) und Layout (Raster-Layout, eine Spalte, zwei Spalten usw.) filtern kannst:

Dank der Funktion “Live-Vorschau” kannst du über jedes Theme einen guten Ersteindruck erhalten, ohne es jedes Mal installieren zu müssen.

Hast du das Theme deiner Wahl gefunden, klicke auf den “Installieren” Button.

Wenn du anstelle eines kostenlosen Themes, ein kostenpflichtiges Theme verwenden möchtest (meine Empfehlung), kauf dir eins auf Themeforest, StudioPress, Thrive Themes, Elementor und co.

Nach dem Kauf kannst du das Theme als .zip Datei herunterladen. In aller Regel bekommst zu zudem eine Email, an der das Theme ebenfalls angehängt ist.

Um ein solch externes Theme zu installieren, navigiere einfach zu “Design >> Themes >> Theme hinzufügen >> Theme hochladen”. Lade dort die .zip Version des Themes hoch und klicke anschließend auf “Theme installieren”.

Herzlichen Glückwunsch bis hierher! Du hast nun deinen WordPress Blog erstellt und ein neues Theme installiert.

Abschließende Empfehlungen zum Thema “Themes”

  • Schlankheit – Achte darauf, dass dein Theme nicht zu viele Funktionen mitbringt, von denen du ohnehin nur 1/10 benötigen wirst. Sehr umfangreiche Themes können deine Seite langsamer machen.
  • Responsive – Da der Großteil deines Traffics mobile sein wird, achte darauf, dass alles gut aussieht – sowohl auf dem PC als auch auf dem Handy (Schriftgröße, Design, Lesbarkeit, Übersichtlichkeit, Menü usw.).
  • Page Builder – Einige Themes bringen einen Page-Builder mit. Dieser erlaubt dir das Anlegen von Seiten, die zu 100% individualisiert werden können (per Drag&Drop). Wenn das nicht der Fall ist, installiere ThriveThemes (nutze ich auch hier auf diesem Blog).

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6. Installiere alle wichtigen WordPress Plugins

Du hast nun WordPress und ein Theme installiert. Das ist dein Grundgerüst und je nach verwendetem Theme kann deine Website jetzt schon sehr gut aussehen und zahlreiche Funktionen haben.

Wie auch immer – möchte man in aller Regel gewisse Dinge individualisieren oder Features und Funktionen hinzufügen.

An dieser Stelle kommen die sogenannten Plugins ins Spiel.

Plugins sind als Art Add-ons (Zusatzfunktionen) zu verstehen mit denen du deinen Blog anpassen und individualisieren kannst.

Bedenke bitte aber, dass “mehr Plugins” nicht unbedingt gleichzusetzen ist mit “besser”, da diese deinen Blog auch verlangsamen und für einen schlechtere Nutzererfahrung sorgen können.

Im Folgenden findest du meine top 13 Plugin-Favoriten, die ich auch alle hier im Blog einsetze.

[#1] Asset CleanUp: Page Speed Booster

Dieses Plugin erlaubt dir, bestimmte Code-Elemente zu entfernen, die nicht auf jeder Seite geladen werden müssen, was deine Seite schneller macht.

Mit diesem Plugin kannst du auf der Grundlage von Seiten, Beiträgen und anderen Arten von Inhalten einfach auswählen, welche Code-Elemente beibehalten und welche entfernt werden sollen.

[#2] Easy Table of Contents

Mit diesem Plugin kannst du ganz einfach ein Inhaltsverzeichnis zu jeder Seite oder jedem Beitrag hinzufügen.

Inhaltsverzeichnisse sind aus mehreren Gründen wichtig: Sie halten deine Leser mit deinem Blog engaged (indem sie herumklicken) und sorgen für eine bessere Nutzererfahrung.

Ich habe oft ein Inhaltsverzeichnis am Anfang meiner Blogposts integriert, so dass du zu jedem wichtigen Abschnitt im Artikel springen kannst. Dann noch ein “Zurück nach oben” Link eingebaut (wie in diesem Artikel) und alle sind happy. 🙂

[#3] Thrive Themes

Thrive Themes ist der beste Landingpage-Builder. Mit dem Tool habe ich zum Beispiel meine Startseite, meine Über-Seite sowie die Consulting- und Kontakt-Seite erstellt.

Durch intuitives Drag&Drop ist dies super einfach möglich. Du benötigst Null Programmierkenntnisse und kannst schon für $19 pro Monat starten (mit Thrive Architect).

[#4] Mammoth .docx converter

Dieses Plugin verwende ich, um Dokumente automatisch in WordPress-Beiträge zu konvertieren. Da ich viele Artikel von meinen Textern als Erstentwurf zugearbeitet bekommen (als Google Doc), da ich diesen Entwurf als .docx-Datei herunter und kann es anschließend mit dem Plugin in meine Beiträge / Seiten wieder hochladen.

Vor dem Hochladen der Artikel, sollten alle inkludierten Bilder mit dem korrekten Namen (möglichst SEO-optimiert) und Alt-Tag versehen sein.

[#5] OptinMonster

OptinMonster ist mit Abstand das beste Email Optin Plugin auf dem Markt. Egal ob Exit Intent Popup, Inline Forms, Glücksrad, Floating Bar, Content Locker uvm. – mit diesem Plugin konvertierst du extrem effektiv Besucher in Interessenten und Interessenten in Kunden.

Ich nutze aktuell den Pro-Plan. Doch du kannst bereits mit dem Basic-Plan für $9 pro Monat starten. Wenn du in meiner Email Liste bist, dann bist du zu 100% genau durch dieses Plugin Mitglied geworden. 🙂

[#6] Shortpixel Image Optimizer

ShortPixel komprimiert alle deine Bilder, so dass es sich um deutlich kleinere Dateien handelt und deine Seiten dadurch schneller geladen werden können.

Ich habe viele verschiedene Komprimierungstools für Bilder ausprobiert und getestet – ShortPixel war das Beste.

[#7] ThirstyAffiliates

Dies ist eines meiner Lieblings-Affiliate-Marketing-Tools. ThirstyAffiliates nimmt deine langen und unschön aussehenden Affiliate-Links und bereinigt sie, so dass sie ansprechend aussehen und zum Anklicken einladen. Was sieht für dich zum Beispiel ansprechender aus:

[A]: https://awesomex.de/?aff=42p0487_e3524t635t_310r

[B]: https://awesomex.de/empfehlung/thirstyaffiliates

Die zweite Links ist “klickbarer”, führt zu höheren Conversion Rates und kann nur sehr schwer von Hackern missbraucht werden.

[#8] WP Last Modified Info

Ein Ranking-Faktor ist die Aktualität deiner Inhalte – vor allem, wenn du sich in Nischen befindest, in denen vorwiegend neue Informationen veröffentlicht werden.

Mit diesem Plugin kannst du auf einfache Weise das Datum auf jeder Seite / jedem Beitrag anzeigen lassen, so dass Suchmaschinen verstehen, wann die letzte Änderung vorgenommen wurde. Mit WordPress ist es z.B. einfach, ein Datum anzuzeigen, aber es zeigt normalerweise das Veröffentlichungsdatum an, nicht das Datum der letzten Bearbeitung.

Wenn du den Suchmaschinen eine einfache Möglichkeit gibst, das Änderungsdatum abzurufen, wird dieses Datum in den Suchergebnissen angezeigt. Dies kann zu einem besseren Ranking führen.

[#9] WP ROCKET

WP Rocket ist ein All-in-One-Plugin für Website-Geschwindigkeit, das von der Minimierung von HMTL, CSS und JavaScript über die Integration in dein CDN bis hin zur Reduzierung der Datenbankbelastung und vieles mehr kann.

Ich habe andere Plugins wie Autoptimize ausprobiert und hatte einige Probleme damit. WP Rocket ist meiner Meinung nach das Beste. Du kannst mit WP Rocket für $49 pro Jahr starten.

[#10] Yoast SEO

Yoast ist der Klassiker schlechthin unter den SEO Plugins. Wenn du es nicht verwendest, verpasst du eine Menge großartiger kostenloser Funktionen.

Ich verwende Yoast, um meine Sitemap, robots.txt, Seitentitel / Meta-Beschreibungen und andere Add-ons zu verwalten.

[Wichtig] Permalinks anpassen

Wenn du einmal beim Installieren von deinen Plugins bist, passe in diesem Zuge unbedingt die Permalinks deines Blogs an. Nur so können deine Artikel ordentlich von den Suchmaschinen gefunden und gerankt werden.

Navigiere dafür links im Menü zu Einstellungen > Permalinks.

Nach einer Neuinstallation von WordPress sind die Permalinks in aller Regel auf “Einfach” gestellt. Ändere dies zu “Beitragsname” um.

Sehr wichtig ist, dass sich jeder Blogartikel oder jede Seite auf ein Keyword (oder wie ich es nenne: Search term) konzentriert, das sich gleich nach dem .de/ befinden sollte.

Bei Blogartikeln ist diese permanente URL das Einzige, was unverändert bleiben muss.

Du kannst den Titel, die Metabeschreibung, den Inhalt und die Überschriften einer Seite oder eines Beitrags ändern, aber die URL muss unverändert bleiben.

Wenn du nämlich eingehende Links zu dieser URL erhältst, würde eine Änderung zu einem 404-Fehler führen und diesen “Linkwert” verlieren.

Speichere diese Einstellungen, bevor du diese Seite wieder verlässt.

Stelle zudem sicher, dass du Google Analytics und die Google Search Console eingerichtet hast. Diese beiden Tools sind 100% notwendig, um deinen Blog zu indizieren und deinen Traffic zu überwachen. Beide lassen sich problemlos in das Yoast-Plugin integrieren.

So, bis hierhin haben wir bereits unwahrscheinlich viel gelernt und große Fortschritte gemacht.

Du hast den gesamten technischen Aufbau gelernt, wie man einen Blog erstellt und eine funktionierende Website innerhalb von WordPress aufbaut.

Schauen wir uns nun an, wie du du deinem Blog Leben einhauchst – sprich: Content erstellst, der sowohl vom Leser als auch von Google geliebt wird.

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7. Erstelle eine Content-Strategie für deinen Blog

Wie am Anfang des Artikels erwähnt, ist die Markttiefe eines der wichtigsten Elemente, wenn es um die Auswahl deiner Blog-Nische geht.

Sehr eng mit der Markttiefe und Blog-Nische geht die Keyword-Recherche einher.

Um einen erfolgreichen Blog zu erstellen, möchtest du dir nicht irgendwelche Dinge von der Seele schreiben, sondern Artikel erstellen, nach denen deine Zielgruppe aktiv sucht.

Anders ausgedrückt heißt das, dass wir nur dann einen Artikel erstellen, wenn dafür auch Suchvolumen existiert. Wir suchen uns also Keywords (ich nenne diese immer Search Terms oder Suchanfragen), die Menschen in Google eintippen / einsprechen und die gleichzeitig für deinen Blog relevant sind.

Keyword-Recherche

Für einen erfolgreichen Blog musst du die Basics der Keyword-Recherche und Suchmaschinenoptimierung (SEO) verstehen. Nur so können deinen einzelnen Artikel in Google ranken, Traffic und Einnahmen generieren.

Die gute Nachricht ist, dass dir dabei verschiedene SEO-Tools helfen, wie zum Beispiel Ahrefs, SEMrush oder Ubersuggest.

Da Ubersuggest auch kostenlos recht gut nutzbar ist, gehen wir im Folgenden die Keyword-Recherche einmal an ein paar Beispielen mit besagtem Tool durch.

Zuerst einmal empfiehlt es sich ein paar Benchmarks für das Suchvolumen und die Konkurrenz festzulegen. Was also bedeutet wenig oder viel Suchvolumen bzw. Konkurrenz.

Hier meine Benchmarks, die ich für AwesomeX.de nutze:

Monatliches Suchvolumen:

  • 0 – 500: gering
  • 500 – 3.000: mäßig
  • 3.000 – 10.000: medium
  • 10.000 – 50.000+: hoch

Keyword Difficulty (Konkurrenz):

  • 0 – 20: gering
  • 20 – 40: mittel
  • 40 – 60: hoch
  • 60+: sehr hoch

Für AwesomeX.de suche ich stets zwei verschieden Arten von Keywords:

  • Umsatz-Bringer: geringes / mäßiges Suchvolumen + geringe Konkurrenz
  • Traffic-Bringer: hohes Suchvolumen + hohe Konkurrenz

[1] Umsatz-Bringer

Umsatz-Bringer Keywords sind Keywords mit geringem / mäßigem Suchvolumen, geringer Konkurrenz und einem möglichst hohen CPC (Kosten pro Klick).

Ein Beispiel dafür ist mein Online-Business Artikel:

  • Primäre Suchanfrage: online business
  • Monatliches Suchvolumen: 1.900
  • Keyword Difficulty: 33
  • CPC: 1,23€

1.900 monatliche Suchanfragen sind nicht sonderlich viel, doch hat der Artikel bestes Potenzial auch für ähnliche Suchbegriffe zu ranken, wie zum Beispiel: online business aufbauen (1.000), online business marketing (390), online business starten (260) und zahlreiche mehr.

Addiert man alle ähnliches Keywords zusammen, kommt man auch 3.550 monatliche Suchanfragen: Und da ein #1 Ranking rund 33% des gesamten Traffics bekommt …

… würde das in 1.171 monatlichen Besuchern resultieren.

Die Keyword Difficulty ist mit 33 zwar nicht ganz ohne, doch mit einem fundierten Artikel, zahlreichen Screenshots, eigenen Erfahrungen, Uniqueness, Case-Studies usw. und ein paar starken Backlinks durchaus machbar.

Und ehrlich gesagt wirst du heute kaum noch ein interessantes Keyword finden, dass super wenig Konkurrenz hat.

Der CPC ist für ein klassisches Umsatz-Bringer Keyword jedoch etwas niedrig, was in meinem Fall allerdings zu vernachlässigen ist, da der Search Term ideal zu meiner Zielgruppe passt.

Ein hoher CPC wäre zum Beispiel 15+€, wie das Keyword: crm software mit rund $25 USD.

Für was sind die Umsatz-Bringer Keywords gut?

[A] Sie sind SEO-technisch machbar. Das heißt, mit einem guten Artikel und ein paar Backlinks (dazu gleich mehr), wirst du für diese ranken und ersten Traffic generieren. Das sendet positive Signale zu Google und der Ball kommt ins Rollen.

[B] Sie haben eine klare Suchintension (z.B.: “online business aufbauen” = jemand möchte ein Online-Business aufbauen) und einen möglichst hohen CPC. Das bedeutet, dies sind wertvolle Keywords, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in Einnahmen resultieren. (Affiliate, Coaching, Consulting, eigene Produkte etc.)

[2] Traffic-Bringer

Traffic-Bringer Keywords sind Keywords mit hohem Suchvolumen und hoher Konkurrenz. Sie sind meist nicht direkt monetarisierbar, bringen aber extrem viel Traffic mit.

Ein gutes Beispiel ist das Keyword: Geld verdienen

  • Primäre Suchanfrage: geld verdienen
  • Monatliches Suchvolumen: 33.100
  • Keyword Difficulty: 54
  • CPC: 1,05€

Der Search Term “geld verdienen” hat 17 x mehr Suchanfragen als der Search Term “online business”. Auch hier gibt es wieder zahlreiche Variationen des Keywords, für die der Artikel ebenso prominent ranken könnte:

  • online geld verdienen (19.000)
  • schnell geld verdienen (10.000)
  • geld verdienen online (8.100)
  • geld verdienen im internet (4.400)
  • geld verdienen von zu hause (1.900)

… und hunderte mehr …

Ohne zu übertreiben, könnte ein 5.000 bis 10.000 Wort-Artikel mit starken Backlinks allein zwischen 30.000 und 50.000+ monatliche Besucher bringen.

Wie auch immer – diese Suchanfrage ist deutlich unspezifischer als “online business” oder “online business aufbauen”. Bei “geld verdienen” könnte der Nutzer Investment-Tipps oder aber einen Nebenjob suchen oder aber ein Business starten wollen. Wir wissen es schlichtweg nicht.

Man steht a) vor der Herausforderung einen Artikel zu erstellen, der möglichst alle Suchintension abzudecken, die hinter “geld verdienen” stecken könnten und b) ist ein solch breites Keyword auch schwerer zu monetarisieren,

Für was sind die Traffic-Bringer Keywords gut?

Traffic-Bringer Keywords erfordern fantastische, unique und thematisch wirklich tiefgehende Artikel. Dort investierst du sehr viel Zeit, Herzblut, Kreativität und jede Menge Arbeit hinein.

Denk an 5.000 bis 10.000+ Wort-Artikel, die den Nutzer umhauen.

Wichtig: Davon brauchst du nicht unzählige.

Ich empfehle dir mit 5 (max. 10) Traffic-Bringer Artikeln zu starten und für diese über die nächsten 12 Monate aktiv Backlinks aufzubauen.

(Dazu gleich mehr bei 9. Betreibe Gast-Bloggen 2.0 und baue Backlinks auf.)

Du wirst sehen, dass die Keywords nicht sofort und direkt Umsatz bringen, doch im Longrun bringen sie extrem viele Besucher auf deinen Blog und sorgen dafür, dass deine Email Liste schnell und kontinuierlich wächst.

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8. Erstelle Inhalte für deinen Blog

Jetzt, wo das Grundgerüst steht und du bereits jede Menge Vorarbeit geleistet hast, ist es an der Zeit, die ersten Inhalte für deinen neuen Blog zu erstellen.

Reminder: Erstelle nur dann einen Artikel, wenn a) es ein Keyword mit Suchvolumen dafür gibt und b) wenn dieses Keyword und die damit verbundene Suchintension des Nutzers für dein Business / für dein Vorhaben relevant ist.

Es bringt nichts, einen Artikel zu erstellen und dir “etwas von der Seele zu schreiben”, wenn deine Zielgruppe dies aber nicht in Google eingibt.

Also: Kein Suchvolumen = Kein Artikel.

Content Creation Grundrezept

Bevor wir Schritt-für-Schritt in die Erstellung deines ersten Artikel gehen, möchte ich dir unsere Strategie und die einzelnen Phasen deines Blogs einmal als Übersicht aus der Vogelperspektive darstellen.

Bezüglich Content Creation, SEO und Blog-Aufbau habe ich in der Vergangenheit sehr viel ausprobiert. Das, was sich für mich am besten bewährt hat, stelle ich dir im Folgenden vor. Das Content Creation Grundrezept:

Phase #1 – Start

Die erste Phase ist die Start-Phase. Du fängst erst frisch mit dem Bloggen an. Gehe in Phase 1 wie folgt vor:

  • Erstelle 5 Masterpiece Artikel (5.000 – 10.000 Wörter pro Artikel)
  • Tragetiere damit 5 Traffic-Bringer Keywords (10.000 – 50.000+ Suchvolumen)
  • Betreibe Gast-Bloggen 2.0

Phase #2 – Laufender Betrieb

In der zweiten Phase transformierst du in den “Laufenden Betrieb”. Du etablierst ein System mit einem kleinen Freelancer-Team (Texter und Outreacher), welches dir Reichweite und Traffic aufbaut, mehr und mehr Kooperationspartner werden gefunden, deine Domain Authority (DA) klettert – und das alles während du parallel Geld verdienst (hauptsächlich mit Coaching & Consulting).

  • Erstelle 10 – 20 normale Artikel (ca. 2.500 Wörter pro Artikel)
  • Targetiere damit 10 – 20 Umsatz-Bringer Keywords (500 – 10.000 Suchvolumen)
  • Betreibe weiterhin Gast-Bloggen 2.0
  • Sobald die ersten Artikel auf Seite 1 – 3 von Google ranken, intensiviere deren Content

Phase #3 – Influencer

Die dritte Phase ist wohl das, was man einen “Erfolg” nennt. Du hast dich in deiner Nische etabliert und wirst in deinem Markt als Experte wahrgenommen. Du kannst immer mehr Geld und Zeit entkoppeln, indem du mit Affiliate Marketing und eigenen Produkten monetarisierst.

Nutze deine bestehenden Assets (Blog-Traffic und Email Liste), um alle anderen Kanäle zu dominieren: YouTube, Instagram, TikTok, LinkedIn, Podcast usw.

  • Wahre in etwa ein Verhältnis von 80% normalen Artikeln und 20% Masterpiece Artikeln
  • Neue Masterpiece Artikel entstehen hauptsächlich durch das Intensivieren / Updaten von normalen Artikel (fortlaufender Prozess)
  • Investiere mehr in passivere Linkaufbau-Maßnahmen wie eigene Case-Studies, eigene Statistiken, eigene Studien, eigene kostenlose Tools
  • Werde selbst zum Influencer

Wenn dich diese Übersicht der 3 Phasen an dieser Stelle noch etwas verwirren sollten – keine Panik. Wir besprechen dies hier noch alles im Detail.

Legen wir nun aber jetzt los mit der Erstellung deines ersten Blogartikels.

Dein erster Blogartikel

Navigiere im ersten Schritt, links in der Sidebar, zu “Beiträge”.

Gehe im zweiten Schritt auf “Erstellen”.

Anschließend landest du im Editor, wo du deinen ersten Beitrag erstellen kannst. Der Editor lässt sich sehr gut mit Microsoft Word oder einem Google Doc vergleichen.

Du solltest deine Inhalte immer so ansprechend wie möglich gestalten, indem du folgende Elemente des Editors nutzt:

  • Zwischenüberschriften
  • Bilder, Videos, Audios, Slideshows im Content
  • Bullet Points, Aufzählungslisten
  • zahlreiche Absätze verwenden, keine Textwüsten
  • Interne und externe Verlinkungen
  • Kursiv, Fett, als Zitat formatieren
  • usw.

In Summe: Mach es deinem Leser so einfach und schön wie nur möglich, deinen Content zu konsumieren.

Was guten Content ausmacht

[#1] Artikel, die mit der Suchintension des Nutzers matchen

[#2] Artikel, die eine primäre Suchanfrage (Keyword) targetieren

[#3] Artikel, die einzigartig sind

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9. Betreibe Gast-Bloggen 2.0 und baue Backlinks auf

Gast-Bloggen ist eine der besten Möglichkeiten, Aufmerksamkeit für deinen Blog zu bekommen. Auf vielen Blogs liest du, dass Gast-Bloggen nicht mehr funktioniere, doch in der Praxis sieht das komplett anders aus.

Gast-Bloggen ist eine fantastische Möglichkeit, Autorität in deiner Nische aufzubauen, andere Blogger, Gründer und Content Creator kennenzulernen, sowie Backlinks und dauerhafte Beziehungen aufzubauen.

Durch Links in Gastbeiträgen, die auf deinen Blog zeigen, baust du sehr gezielt und effektiv Domain Authority (DA) auf und verbesserst dadurch deine eigenen Rankings.

Gast-Bloggen 1.0 VS Gast-Bloggen 2.0

Nun, höchstwahrscheinlich hast du bereits von Gastartikeln gehört und dass du sie schreiben solltest – stimmt’s? Was ist jedoch das Erste, dass dir beim Thema “Gastartikel schreiben” in den Sinn kommt?

Das ist ein Haufen Arbeit!

Oder in den meisten Fällen:

Das ist mir zu viel Arbeit! Das mach’ ich nicht.

Ich stimme dir voll und ganz zu. Da es mir nämlich genauso ging, habe ich Content-Riesen, wie HubSpot, G2 Crowd, Foundr und zahlreiche weitere analysiert und deren Growth Hacks adaptiert.

Herausgekommen ist Gast-Bloggen 2.0.

Gast-Bloggen 1.0Gast-Bloggen 2.0
Du kontaktierst potentielle Websites bzgl. eines GastartikelsEin Freelancer kontaktiert potentielle Websites bzgl. eines Gastartikels
Du schreibst den GastartikelDein Ghost-Writer schreibt den Gastartikel
Du bezahlst für die Erstellung des ContentsDu bekommst den Content kostenlos
Du erhältst keinen finanziellen, direkten ReturnDu verdienst aktiv damit Geld

Schauen wir uns nun die Details einmal genau an:

[#1] Finde Websites, die Gastautoren akzeptieren

Im ersten Schritt gilt es Blogs, Websites und Content Creator zu finden, die Gastautoren akzeptieren. Für den Start findest du hier schon mal ein paar erste Anlaufstellen.

Im zweiten Schritt startest du eine Google-Suche und gibst so etwas ein wie:

  • Theme + Gastartikel
  • Thema + Gastautor
  • Thema + Gastbeitrag

Empfehlung: Denke bei deinem Thema nicht zu nischig, da du ansonsten Gefahr läufst, nur kleine Websites mit einer geringen Domain Authority (DA) zu finden. Diese Links werden dir nicht viel bringen.

Zoome ruhig auf deinen Hauptmarkt aus (beim Thema “Schwangerschaft” wäre das “Gesundheit”) und versuche dort ebenfalls Websites zu finden, die Gastautoren zulassen.

Im dritten Schritt googlest du nach deinen 5 – 10 Traffic-Bringer Keywords und notierst dir alle möglichen Kooperationspartner in einem Google Sheet, auch wenn diese Websites nicht explizit kundtun, dass sie Gastautoren suchen.

Im Idealfall haben all diese Domain eine Domain Authority (DA) von 40+. Umso höher, desto besser.

Gast-Bloggen 2.0: Wenn du deinen Blog als Business siehst, ist das Finden von Gastartikel-Möglichkeiten Teil des Marketings und nicht zwingend deine Aufgabe (die Aufgabe des CEOs).

Lass daher einen Freelancer potenzielle Gastartikel-Blogs recherchieren. Wie sich das Ganze finanziell trägt, erfährst du bei

[#2] Nimm Kontakt auf

Der Schlüssel zum Erfolg bei der Kontaktaufnahme ist, dass du stets nach dem Prinzip handelst: Erst geben, dann nehmen.

Wenn du versuchst, mit erfolgreichen Blog-Inhabern Kontakt aufzunehmen, sei dir bewusst, dass diese jeden Tag zig Emails und Anfragen erhalten.

Wie kannst du herausstechen und positiv auffallen?

Genau: In dem du Ihnen Mehrwert lieferst. Nicht gefakten, sondern echten Mehrwert. Mehrwert, ohne gleich eine Gegenleistung dafür zu verlangen.

Umso mehr du gibst, desto mehr wirst du bekommen.

Ich nutze dafür folgendes Email Template. Dies sorgt bei mir für eine rund 60%ige Antwort- und 30%ige Erfolgsquote (im Sinne von: “Ja, sehr gern kannst du einen Gastartikel bei uns veröffentlichen):

Betreff: Hallo [Vorname] // Content Kooperation – Burkhard von [Firma]

Liebe / Lieber [Vorname],

mein Name ist [dein Name] und ich bin der Inhaber von [DeineDomain.de].

Ich schreibe dir, da ich deine Arbeit auf [GastartikelBlog.de] großartig finde und du in deinem Artikel [Link zum Artikel] mir quasi aus der Seele geschrieben hast: [Grund nennen und auf Artikel beziehen].

Ich wollte dich fragen:

1) Da ich aktuell [Anzahl] Gastartikel pro Monat schreibe, würde ich [Gastartikel-Blog] sehr gern in meinen Artikeln verlinken – ist das okay für dich?

2) Erlaubst du Gastartikel auf deinem Blog? Sehr gern würde ich hilfreiche Inhalte auf deinem informativen Blog bereitstellen und dir ein paar Artikelideen zukommen lassen, die deiner Audience gefallen sollten.

Hier sind ein paar Beispiele meiner letzten Artikel:
[Beispiel 1]
[Beispiel 2]
[Beispiel 3]

Lass mich gern wissen, ob du interessiert bist. Ich freue mich von dir zu hören. Vielen Dank im Voraus und hab einen schönen Tag.

Viele Grüße
Burkhard

Wie du siehst, ist mein Outreach-Template sehr persönlich und individualisiert.

Und außerdem gebe ich erst (Angebot, in anderen Gastartikeln auf deren Seite zu verlinken) bevor ich frage.

Gast-Bloggen 2.0: Auch dieser Schritt kann wunderbar vom Freelancer übernommen werden. Du hast kein Geld einen Freelancer zu bezahlen? Lies weiter bei

[#3] Schlage Artikelideen vor

Sobald deine Anfrage bestätigt wurde …

… schickst du dem Gastartikel-Blog 3 Artikelvorschläge.

Hier ein paar grundlegende Elemente, die du dabei beachten solltest:

  • Unique Artikelvorschläge – Prüfe im Vorfeld, ob dein Artikelvorschlag bereits auf der Gastartikel-Website existiert. Nur wenn er dies nicht tut, ist es ein guter Vorschlag. Nutze dafür die interne Suchfunktion oder eine Google-Suche mit: “site:blog.de Thema”.
  • Vorhandenes Suchvolumen – Wähle das Thema deines Gastartikels so aus, dass du damit eine primäre Suchanfrage targetierst, die Suchvolumen hat.
  • Deine Expertise – Du solltest dich in den vorgeschlagenen Themen gut auskennen. Schließlich möchtest du dir einen Namen in deiner Nische machen und als Experte punkten.
  • Die Audience der Gastartikel-Website – Stelle sicher, dass deine Themenvorschläge das Interesse der Audience des Gastartikel-Blogs wecken. Schau dir ein paar Blogartikel und Blogartikel-Überschriften an, um ein Gefühlt für deren Style zu bekommen.

Gern kannst du auch den Zusatz einfügen: “Bitte gib mir Bescheid, welcher Artikel dein Favorit ist oder ob du noch weitere Vorschläge benötigst. Dann lass’ ich dir gern noch weitere zukommen.

Aber: Wenn du hier alles richtig machst, bekommst du in 9 von 10 Fällen das GO.

[#4] Erstelle den Artikel

Jetzt ist es an der Zeit den Artikel zu schreiben?

Oder etwa nicht?

Gast-Bloggen 2.0: Nicht unbedingt. Eine Alternative zum Selberschreiben ist das Engagieren eines Ghost-Writers. Du – der Experte – erstellst die Gliederung des Artikels und der Ghost-Writer schreibt ihn.

Ist das nicht Betrug?

Keinesfalls. 76% der in einer Public Relations Journal Studie befragten Personen sind der Meinung, dass Ghost-Blogging in Ordnung ist, solange die Idee von dem genannten Autor stammt (und von ihm genehmigt wurde).

Durch die Auslagerung bestimmter Komponenten beim Gast-Bloggen 2.0, steht dir mehr Zeit zur Verfügung, um Themen vorzuschlagen, mehr Entwürfe einzusenden und mehr Artikel zu veröffentlichen.

Nur wenn du bestimmte Teile des Prozesses auf verschiedene Personen aufteilst, ist es dir möglich deine Gast-Blogging-Strategie zu skalieren und somit zeitnah Aufmerksamkeit, Rankings, Traffic und Einnahmen zu generieren.

[#5] Pro-Tipp I:

Ein häufiger Einwand, den ich bekomme – und den ich zu Beginn selbst hatte – ist:

Ich habe kein Geld, einen Ghost-Writer für mich schreiben zu lassen.

Nun, das mag sein. Hier ist jedoch eine Lösung dafür:

Wie du vielleicht schon gehört hast, sind Backlinks von Domains mit hoher Domain Authority (DA) viel wert. Unternehmen bezahlen je nach Backlink 200€, 300€, 500€, 1.000€ und mehr für einen Backlink (DA 50+).

Wenn du nun mit deinem Ghost-Writer einen Deal ausmachst, kann eine Win-Win-Situation entstehen:

Dein Ghost-Writer darf einen Link zu sich und seinem eigenen Projekt mit in den Gastartikel einbauen (1 x Win) und dafür erhältst du den Artikel für deutlich weniger oder sogar komplett kostenlos (2 x Win).

Wo findest du solche Ghost-Writer?

Ich habe gute Erfahrung mit Texterplattformen wie Textbroker und Content.de gemacht aber auch Facebook-Gruppen, speziell für Blogger, Texter und VA’s können eine gute Fundgrube sein.

Für gute Texte mit Tiefgang musst du in Etwa mit 5 – 10 Cent pro Wort rechnen.

Empfehlung: Such dir keinen klassischen Texter, der in allen möglichen Themenbereichen unterwegs ist. Suche dir einen Experten, der im Idealfall ebenfalls einen Blog in diesem oder einem ähnlichen Bereich und echte Erfahrung mit diesem Thema hat.

Wenn du einen Artikel über “Schwanger werden” schreiben möchtest, beauftrage keinen klassischen Texter, sondern eine Mama, die schon mindestens ein Baby hat.

[#6] Pro-Tipp II:

Wenn du potenzielle Gastartikel-Websites recherchierst, notiere dir parallel Influencer, mit denen du langfristig kooperieren möchtest (auch als deine Dream100 bekannt).

Manchmal überschneiden sich deine Influencer auch mit deinen Gastartikel-Websites. Notiere sie dir jedoch, auch wenn es nur eine simple Excel Liste ist.

Die Idee dahinter ist jedoch simple und extrem effektiv:

Platziere in deinen Gastartikeln Links zu deinen Influencer / nächsten Gastartikel-Websites. Wenn du 3 – 5 Links gesetzt hast, schreibe ihnen eine Email. Erwähne, dass du sie dort und dort verlinkt hast. Verwende ansonsten das Gastartikel-Template.

Da du wieder nach dem Prinzip: “Erst geben, dann nehmen.” gehandelt hast, wirst du eine deutlich höhere Antwort- und Erfolgsquote bekommen. Du hebst dich von den 0815-Emails anderer ab. Es macht den kompletten Prozess viel einfacher.

Zudem kannst du somit Gastartikel auf Seiten veröffentlichen, die nicht jedem zur Verfügung stehen und erhältst demzufolge auch starke Links, die nicht jeder bekommt.

[#7] Pro Tipp III:

Solltest du keinen Texter finden, der sich auf einen Deal “Link gegen Content” einlässt, gibt es eine Alternative finanziell nicht in Vorleistung zu gehen.

Auch ein Freelancer, der den Research-Prozess und das Email-schreiben übernimmt, kann dadurch finanziert werden:

Suche dir eine Handvoll thematisch passende Unternehmen und baue für diese Links auf.

Denk dran, Backlinks von Domains mit hoher DA sind viel Geld wert und Unternehmen geben dafür Geld aus. Außerdem schreibst du deine Gastartikel sowieso. Warum dann nicht das Eine mit dem Anderen verbinden?

Nehmen wir an, du schreibst einen Artikel und verlinkst darin 3 thematisch passende Unternehmen. Pro Link erhältst du 300€. In Summe sind das 900€.

Du kannst somit deinen Ghost-Writer (wenn dieser nicht auf den Deal eingeht: Content gegen Link) sowie deinen Freelancer finanzieren. Und mit etwas finanziellem Geschick ist pro Gastartikel auch ein Artikel(-entwurf) von deinem Ghost-Writer für deinen eigenen Blog drin.

So baust du quasi auf Autopilot und mindestens “break even” kontinuierlich Beziehungen, Domain Authority, Rankings, Besucher und Kunden auf.

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Fazit

Einen Blog zu erstellen und darüber Traffic, Leads und (passive) Einnahmen zu generieren ist lebensverändernd.

Sieh deinen Blog von Anfang an als Business und als Tool Reichweite aufzubauen. Delegiere Aufgaben von Anfang an und lege den Fokus nicht aufs Bloggen (so widersprüchlich das klingen mag), sondern auf’s Kontakte knüpfen und Kooperationsmöglichkeiten schaffen.

Wenn du dies mit meinem Ansatz des “Gast-Bloggens 2.0” praktizierst, bekommst du kontinuierlich zahlreiche und wertvolle Backlinks, Rankings und Besucher – während du gleichzeitig Geld verdienst durch zum Beispiel Coaching und Consulting (in der Anfangsphase).

Wirst du mit Hilfe meines Guides deinen Blog erstellen? Poste den Link zu deinem Blog gern in die Kommentare.

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